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Cisco Systems: Starke Q1 FY 2026 Zahlen: AI-Turbo, Rekordauftragseingang und Kurssprung


12.11.2025
aktiencheck.de

Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) -

Cisco Systems: AI-Turbo, Rekordauftragseingang und Kurssprung – wie<br><br>viel Potenzial steckt noch in der Aktie?

Cisco Systems: AI-Turbo, Rekordauftragseingang und Kurssprung – wie viel Potenzial steckt noch in der Aktie?

Autor: Redaktion, aktiencheck.de

Die Wall Street liebt Überraschungen – vor allem, wenn sie positiv sind. Nach Vorlage der Cisco Systems Q1 FY 2026 Quartalszahlen legte die Aktie des Netzwerkriesen im nachbörslichen US-Handel um satte +6,91 % zu und sprang auf 79,07 US- Dollar. Damit rückt das Papier wieder deutlich näher an seine bisherigen Kursziele vieler Analysten heran und die Diskussion um die künftige Rendite der Aktie nimmt Fahrt auf. Diese Cisco Systems Aktienanalyse beleuchtet, was hinter den Zahlen steckt, wie die Cisco Systems Kursziele einzuordnen sind und wo Chancen und Risiken für aktive Investoren liegen.

Cisco Systems ist an der Nasdaq unter dem Tickersymbol CSCO gelistet. Die internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) lautet US17275R1023.

1. Der Kurssprung: Warum Cisco nachbörslich explodiert ist

Die erste Quartalsbilanz des neuen Geschäftsjahres 2026 kam bei Anlegern hervorragend an. Cisco lieferte in nahezu allen Kennzahlen mehr ab, als der Markt erwartet hatte. Und das in einem Umfeld, in dem viele Technologiekonzerne zwar von Künstlicher Intelligenz sprechen, aber noch Probleme haben, diese Vision in bare Münze zu verwandeln. Die Cisco Systems Q1 FY 2026 Quartalszahlen zeigen dagegen ein Unternehmen, das die AI-Story bereits in konkrete Umsätze und Orders umsetzt.

  • Umsatz: 14,9 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 8 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
  • Produktumsätze: +10 %, Dienstleistungsumsätze: +2 %.
  • GAAP-Gewinn je Aktie: 0,72 US-Dollar (+6 %).
  • Bereinigter Gewinn je Aktie (Non-GAAP): 1,00 US-Dollar (+10 %) – und damit über dem oberen Ende der eigenen Prognose.
  • Non-GAAP-Bruttomarge: 68,1 %.
  • Non-GAAP-Operating-Marge: 34,4 %.

Vor allem die starke Profitabilität und die deutlich anziehende Nachfrage im Kerngeschäft sorgten für Begeisterung. Produktorders stiegen konzernweit um 13 %, wobei die Kategorie Networking sogar ein Wachstum von stolzen 15 % verzeichnete. Damit unterstreichen die Zahlen, dass Cisco von zwei Megatrends gleichzeitig profitiert: dem Run auf AI-Infrastruktur sowie einem breit angelegten Modernisierungszyklus in Unternehmensnetzwerken.

Besonders aufmerksam lauschten Investoren dem Satz, dass Cisco im Bereich AI-Infrastruktur Aufträge über 1,3 Mrd. US-Dollar von Hyperscaler-Kunden eingesammelt hat – und dass dieser Bereich "eine signifikante Beschleunigung des Wachstums" zeige. In einer Zeit, in der AI-Kapazitäten als das "neue Öl" gelten, wirkt das wie ein Turbo für die Investmentstory und beschert dieser Cisco Systems Aktienanalyse einen klaren Wachstumsschwerpunkt.

2. Cisco Systems Q1 FY 2026 Quartalszahlen im Detail

2.1 Regionale Entwicklung

Die Nachfrage ist global breit abgestützt – ein wichtiges Argument für Investoren, die ein Klumpenrisiko in einzelnen Regionen fürchten:

  • Americas: Umsatz +9 %, Bruttomarge 66,8 %.
  • EMEA: Umsatz +5 %, Bruttomarge 71,9 % – damit weiterhin margenstärkste Region.
  • APJC (Asien-Pazifik, Japan & China): Umsatz +5 %, Bruttomarge 66,9 %.

Die Zahlen belegen, dass Cisco nicht nur am US-AI-Boom hängt, sondern weltweit vom Bedarf nach sicheren, leistungsfähigen Netzwerken profitiert. Für Anleger ist das ein wesentlicher Pluspunkt dieser Cisco Systems Aktienanalyse, weil regionale Rezessionen damit weniger ins Gewicht fallen.

2.2 Entwicklung nach Produktgruppen

Die Cisco Systems Q1 FY 2026 Quartalszahlen zeigen eine klar zweigeteilte Dynamik:

  • Networking: 7,8 Mrd. US-Dollar Umsatz, +15 % – der unangefochtene Wachstumsmotor.
  • Observability: 274 Mio. US-Dollar Umsatz, +6 % – kleiner, aber wachsender Baustein.
  • Security: 2,0 Mrd. US-Dollar Umsatz, −2 % – hier bleibt Cisco hinter den hoch bewerteten Spezialisten zurück.
  • Collaboration (u. a. Webex): 1,1 Mrd. US-Dollar Umsatz, −3 % – weiterhin Gegenwind, da Kunden Budgets konsolidieren.
  • Services: 3,8 Mrd. US-Dollar Umsatz, +2 % – stabiles, wiederkehrendes Geschäft.

Die Botschaft: Cisco gewinnt dort stark, wo die strategische Zukunft der Netzinfrastruktur liegt – im Kernnetz, bei Switches, Routern, AI-fähigen Plattformen und modernen Campus-Netzen. In schwächeren Bereichen wie Collaboration nutzt der Konzern die stabile Cash- Maschine, ohne um jeden Preis Wachstum zu erkaufen. Für langfristig orientierte Anleger unterstreicht das die Fokussierung auf margenstarke und technologisch führende Segmente.

2.3 Auftragsbestand, wiederkehrende Umsätze und Kapitalallokation

Ein zentraler Baustein der Cisco Systems Aktienanalyse ist der Blick in die Zukunft – und der wird bei Cisco zunehmend durch wiederkehrende Erlöse abgesichert:

  • Remaining Performance Obligations (RPO): 42,9 Mrd. US- Dollar (+7 %). Davon entfallen 21,9 Mrd. US-Dollar auf Produkte (+10 %), 21,0 Mrd. US- Dollar auf Services (+4 %).
  • Langfristiger Produkt-RPO: 11,8 Mrd. US-Dollar (+13 %) – ein gutes Indiz für nachhaltig steigende Software- und Subscription-Erlöse.
  • Deferred Revenue: 28,0 Mrd. US-Dollar (+2 %).
  • Operativer Cashflow: 3,2 Mrd. US-Dollar (−12 % gegenüber dem Vorjahr, das sehr stark war).
  • Rückflüsse an Aktionäre im Quartal: 3,6 Mrd. US-Dollar – aus Dividenden (0,41 US-Dollar je Aktie) und Aktienrückkäufen.

Cisco agiert damit klar als "Shareholder-Value-Maschine": Solide Cashflows, eine attraktive Dividendenrendite und massive Rückkäufe stützen den Kurs. Gerade nach dem jüngsten Anstieg ist das ein Puffer gegen allzu starke Rückschläge.

2.4 Ausblick: Was das Management für FY 2026 verspricht

Für das laufende zweite Quartal prognostiziert das Management:

  • Umsatz: 15,0 bis 15,2 Mrd. US-Dollar.
  • Non-GAAP-EPS: 1,01 bis 1,03 US-Dollar.
  • Non-GAAP-Bruttomarge: 67,5 bis 68,5 %.
  • Non-GAAP-Operating-Marge: 33,5 bis 34,5 %.

Für das gesamte Geschäftsjahr FY 2026 stellt Cisco Umsätze von 60,2 bis 61,0 Mrd. US-Dollar und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 4,08 bis 4,14 US- Dollar in Aussicht. Auf Basis des neuen Kurses von 79,07 US-Dollar ergibt sich damit ein Forward-KGV von knapp unter 20 – im Technologie-Sektor kein Schnäppchen, aber auch kein Mondpreis, wenn Cisco die AI-Story weiter erfolgreich monetarisiert.

3. Wachstumstreiber: Warum die Story für 2026 und darüber hinaus spannend bleibt

Der vielleicht spannendste Teil der Cisco Systems Q1 FY 2026 Quartalszahlen ist der Hinweis auf AI-Infrastrukturorders von 1,3 Mrd. US-Dollar aus dem Hyperscaler-Segment. Cisco positioniert sich dabei als Anbieter kompletter Netzwerklösungen für AI- Rechenzentren: von High-End-Switches über optische Technologien bis hin zu Security-Lösungen. Während GPU-Hersteller bereits seit Jahren hoch bewertet sind, könnte Cisco für viele Investoren die "zweite Reihe" im AI-Ökosystem sein – mit soliden Margen und geringerer Volatilität.

Genau hier setzen viele Cisco Systems Analystenstimmen an: Die Analysten sehen Cisco nicht nur als klassischen Netzwerkbauer, sondern als Enabler für sichere, skalierbare AI-Infrastrukturen. Wer an eine anhaltende Welle von Rechenzentrumsinvestitionen glaubt, für den ist Cisco ein logischer Profiteur.

3.2 Multi-Year Campus-Refresh: Der stille, aber mächtige Treiber

Neben dem Schlagwort AI betont das Management einen weiteren Trend, der in dieser Cisco Systems Aktienanalyse nicht fehlen darf: einen mehrjährigen, milliardenschweren Erneuerungszyklus in Unternehmensnetzwerken. Viele Campus-Netze – also die gesamte Infrastruktur aus Switches, Routern, WLAN-Access-Points und IoT-Anbindungen auf dem Firmengelände – sind in die Jahre gekommen. Mit der Zunahme von Cloud-Services, Hybrid Work und Sicherheitsanforderungen müssen diese Netze fit für die nächsten zehn Jahre gemacht werden.

Cisco vermeldet hier beschleunigtes Orderwachstum in allen relevanten Technologien: Smart Switches, Secure Router und Wi-Fi-7-Produkte verkaufen sich besser als ihre Vorgänger. Dieser "Bread-and-Butter"-Treiber sorgt für relativ gut planbares Wachstum – eine wichtige Komponente, wenn man die Cisco Systems Kursziele im Lichte der kommenden Jahre bewerten möchte.

3.3 Transformation zum Software- und Subscription-Player

Die hohe Zahl an langfristigen Produkt-RPOs und der wachsende Anteil wiederkehrender Umsätze zeigen: Cisco wandelt sich immer stärker zu einem Software- und Plattformanbieter. Security-Lösungen, Netzwerkautomatisierung und Observability werden zunehmend im Abo-Modell verkauft. Damit verschiebt sich der Umsatzmix zugunsten planbarer, margenstarker Erlöse. Für Investoren, die diese Cisco Systems Aktienanalyse durch die "Bewertungsbrille" lesen, ist das ein wesentlicher Punkt: Ein wachsender SaaS-Anteil rechtfertigt strukturell höhere Multiples.

4. Risiken: Wo der Investmentcase ins Stolpern geraten kann

4.1 Wachstumsbaustellen Security und Collaboration

So glänzend die Cisco Systems Q1 FY 2026 Quartalszahlen auf Konzernebene aussehen, so deutlich zeigen sie auch, wo die Schwachstellen liegen: Security und Collaboration schrumpften leicht. Gerade im Cybersecurity-Markt trifft Cisco auf aggressive, spezialisierte Wettbewerber, die mit innovativen Cloud-Lösungen Marktanteile erobern. Hier muss Cisco beweisen, dass die Integration der eigenen Security-Suite und die AI-basierten Funktionen in den kommenden Quartalen wieder für Wachstumsdynamik sorgen.

Im Collaboration-Geschäft – allen voran Webex – steht Cisco in harter Konkurrenz zu Microsoft Teams und Zoom. Zwar generiert der Bereich solide Cashflows, aber als Wachstumslokomotive taugt er derzeit nicht. Für das Gesamtbild der Cisco Systems Aktienanalyse bedeutet das: Die Fantasie liegt klar im Networking- und AI-Bereich, während einzelne Altsparte eher Defensive spielen.

4.2 Margendruck und Investitionsbedarf

Die Margenentwicklung ist zwar beeindruckend, doch darf man nicht vergessen, dass AI-Infrastruktur und Campus-Refresh massive Investitionen in Forschung, Entwicklung und Fertigung erfordern. Steigende Komponentenpreise, geopolitische Spannungen und neue Zollregime können auf die Bruttomargen drücken. Cisco hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es mit Preissetzungsmacht und Effizienzprogrammen gegensteuern kann – garantiert ist dies aber nicht.

4.3 Makro- und Zinsrisiken

Wie jeder große IT-Ausrüster hängt Cisco von den Investitionsbudgets seiner Kunden ab. Sollte es zu einer ausgeprägten Rezession oder erneut zu einer Phase sehr hoher Zinsen kommen, könnten Unternehmen Netzwerkerneuerungen und Rechenzentrumsprojekte verschieben. Die starke Bilanz Ciscos (über 15 Mrd. US-Dollar an Barmitteln und Investments, hohe Free-Cashflow-Generierung) schafft zwar Puffer, aber der Aktienkurs würde in einem solchen Szenario kaum ungeschoren davonkommen.

Wie jeder große IT-Ausrüster hängt Cisco von den Investitionsbudgets seiner Kunden ab. Sollte es zu einer ausgeprägten Rezession oder erneut zu einer Phase sehr hoher Zinsen kommen, könnten Unternehmen Netzwerkerneuerungen und Rechenzentrumsprojekte verschieben. Die starke Bilanz Ciscos (über 15 Mrd. US-Dollar an Barmitteln und Investments, hohe Free-Cashflow-Generierung) schafft zwar Puffer, aber der Aktienkurs würde in einem solchen Szenario kaum ungeschoren davonkommen.

4.4 Wettbewerb im AI-Zeitalter

Auch im AI-Netzwerkmarkt schläft die Konkurrenz nicht. Hyperscaler bauen teilweise eigene Technologien, andere Netzwerkausrüster buhlen mit aggressiver Preisgestaltung um Marktanteile. Für die mittelfristige Bewertung ist entscheidend, ob Cisco seine technologische Führungsposition halten kann und ob die Kunden bereit sind, für integrierte, sichere End-to-End-Lösungen einen Aufpreis zu zahlen.

5. Cisco Systems Analystenstimmen und Kursziele – wer sieht das größte Potenzial?

Die aktuellen Cisco Systems Analystenstimmen zeigen ein überwiegend positives Bild, allerdings mit deutlichen Nuancen. Im Umfeld der frischen Cisco Systems Q1 FY 2026 Quartalszahlen haben zahlreiche Häuser ihre Empfehlungen und Cisco Systems Kursziele bestätigt oder angepasst. Im Folgenden sind die wichtigsten Kursziele aus den von Ihnen bereitgestellten Analystenübersichten nach Aufwärtspotenzial in Prozent (vor dem nachbörslichen Kurssprung) sortiert:

Rang nach PotenzialAnalystBank / HausRatingKurszielUpside/Downside lt. ÜbersichtLetzte EinschätzungDatum
1David VogtUBSBUY74 → 88 US-$+18,98 % UpsideUpgraded02.11.2025
2Michael GenoveseRosenblatt SecuritiesBUY87 US-$+17,63 % UpsideReiterated14.08.2025
3Tal LianiBank of AmericaBUY85 US-$+14,93 % UpsideReiterated22.09.2025
4Aaron RakersWells FargoBUY83 US-$+12,22 % UpsideReiterated04.09.2025
5Atif MalikCitiBUY80 US-$+8,17 % UpsideReiterated04.11.2025
6Samik ChatterjeeJ.P. MorganBUY80 US-$+8,17 % UpsideReiterated20.10.2025
7Shiwen LiCICCBUY78 US-$+5,46 % UpsideInitiated14.07.2025
8Meta MarshallMorgan StanleyBUY77 US-$+4,11 % UpsideReiterated06.11.2025
9Amit DaryananiEvercore ISIHOLD74 US-$+0,05 % UpsideReiterated17.09.2025
10Matthew NiknamDeutsche BankBUY65 → 73 US-$−1,30 % DownsideUpgraded16.06.2025
11Tim LongBarclaysHOLD71 US-$−4,00 % DownsideReiterated11.11.2025
12James FishPiper SandlerHOLD64 → 70 US-$−5,35 % DownsideReiterated14.08.2025
13Stephen BerseyHSBCHOLD69 US-$−6,71 % DownsideDowngraded14.08.2025
14Mike NgGoldman SachsHOLD63 → 67 US-$−9,41 % DownsideReiterated13.06.2025

Hinzu kommen mehrere Cisco Systems Analystenstimmen, bei denen in der Übersicht kein explizites Kursziel angegeben ist, die aber dennoch ein klares Urteil fällen:

  • Sebastien Naji, William Blair – Rating: HOLD.
  • Brandon Nispel, KeyBanc – Rating: BUY.
  • George Notter, Wolfe Research – Rating: HOLD.
  • Hans Engel, Erste Group – Rating: BUY, zuletzt Upgraded.
  • Simon Leopold, Raymond James – Rating: BUY, zuletzt Upgraded.

In Summe ergibt sich ein Bild, das klar in Richtung Kauf tendiert: Die Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Aktie zum Einstieg oder Halten, und die Cisco Systems Kursziele liegen trotz des jüngsten Kurssprungs im Mittel weiterhin leicht über dem aktuellen Kurs. Besonders optimistisch zeigt sich UBS-Analyst David Vogt mit einem Ziel von 88 US-Dollar – ausgehend vom neuen Kurs von 79,07 US-Dollar entspräche das immer noch einem Aufwärtspotenzial von gut 11 %. Auch die 80-Dollar-Ziele von Citi und J.P. Morgan liegen nach der Rallye nur knapp über dem Marktpreis, während vorsichtigere Häuser wie Barclays und Goldman Sachs eher auf eine Seitwärtsphase setzen.

Wichtig: Die detaillierten Research-Berichte der einzelnen Analysten liegen nicht vollständig offen, doch in den verfügbaren Einschätzungen lassen sich gemeinsame Kernargumente erkennen. Die bullishen Stimmen verweisen auf:

  • den starken Order- und Umsatzzuwachs im Kerngeschäft Networking,
  • die wachsende Bedeutung von AI-Infrastrukturprojekten,
  • den mehrjährigen Campus-Refresh als stabilen Wachstumsanker,
  • die robuste Bilanz und hohe Cashflows, die Dividenden und Rückkäufe ermöglichen.

Die eher vorsichtigen Analysten betonen dagegen:

  • die bereits ambitionierte Bewertung nach dem Kurssprung,
  • Schwachstellen in Security und Collaboration,
  • makroökonomische Unsicherheiten und IT-Budgetrisiken,
  • den intensiven Wettbewerb insbesondere im Bereich Cybersecurity.

Damit rahmen die Cisco Systems Analystenstimmen die Kernfrage dieser Cisco Systems Aktienanalyse: Reicht die aktuelle AI- und Networking-Dynamik aus, um das Bewertungsniveau nachhaltig zu rechtfertigen – oder hat die Aktie einen Teil der künftigen Erfolge bereits vorweggenommen?

6. Bewertung nach dem Kurssprung: Ist Cisco noch ein Kauf?

Stellen wir die Cisco Systems Kursziele den harten Zahlen gegenüber. Auf Basis des mittleren Non-GAAP-EPS-Guidance von rund 4,11 US-Dollar und des neuen Kurses von 79,07 US-Dollar ergibt sich ein Forward-KGV von knapp 19. Für ein Unternehmen mit:

  • dominanter Marktstellung im globalen Networking,
  • zunehmend wiederkehrenden Umsätzen,
  • zweistelligem Gewinnwachstum,
  • und aktivem Aktienrückkaufprogramm

ist das keine überzogene Bewertung – insbesondere, wenn die AI-Investitionswelle und der Campus-Refresh tatsächlich über mehrere Jahre anhalten. Im direkten Vergleich mit spekulativeren AI-Pure-Plays erscheint Cisco sogar eher defensiv: geringeres Wachstum, aber sehr viel stabilere Cashflows und Dividenden. Die Aktie könnte damit für Anleger attraktiv sein, die am AI-Trend teilhaben wollen, ohne sich auf Hochrisikowerte zu verlassen.

Gleichzeitig ist klar: Die ganz großen Schnäppchenzeiten scheinen vorerst vorbei. Wer heute einsteigt, setzt darauf, dass Cisco die eigene Prognose mindestens erreicht und dass der Markt bereit ist, dem Titel auch langfristig ein KGV um oder über 20 zuzugestehen. Fällt das Wachstumstempo – etwa durch eine Investitionsflaute – überraschend ab, kann die Aktie trotz aller Qualität deutliche Rücksetzer erleben.

7. Fazit: Solider AI-Profiteur mit Dividende – aber kein Geheimtipp mehr

Die Cisco Systems Q1 FY 2026 Quartalszahlen liefern genau das, was Investoren sehen wollten: starkes Umsatz- und Gewinnwachstum, deutlich steigende Orders im Networking-Geschäft, konkrete AI-Aufträge und einen belastbaren Ausblick fürs Gesamtjahr. Der nachbörsliche Kurssprung um 6,91 % auf 79,07 US-Dollar ist daher alles andere als zufällig.

In dieser Cisco Systems Aktienanalyse zeigt sich Cisco als Kombination aus AI-Profiteur, Netzwerkgigant und solider Dividendenaktie. Die Mehrheit der Cisco Systems Analystenstimmen signalisiert weiterhin moderates Aufwärtspotenzial, auch wenn die Spanne der Cisco Systems Kursziele von vorsichtigen 67 bis optimistischen 88 US-Dollar reicht.

Für langfristige Anleger, die auf stabile Cashflows, Dividenden und eine Beteiligung am Ausbau globaler AI-Infrastrukturen setzen, bleibt Cisco Systems eine spannende Wahl. Kurzfristig ist nach dem kräftigen Satz nach oben jedoch mit erhöhter Volatilität zu rechnen – insbesondere, wenn die nächste Zahlenrunde die hohen Erwartungen nicht voll erfüllt.

Wer bereits investiert ist, kann die Position dank der starken Bilanz, dem wachsenden Auftragsbestand und der Aktionärsfreundlichen Kapitalpolitik gelassen laufen lassen. Neueinsteiger sollten sich bewusst machen, dass sie nicht mehr am Tiefpunkt einsteigen, aber immer noch an einer robusten, breit diversifizierten Technologieplattform partizipieren, die im AI-Zeitalter eine Schlüsselrolle spielt.

Mit anderen Worten: Cisco ist kein wilder Zock auf die eine revolutionäre AI-Anwendung, sondern die Infrastruktur im Hintergrund, ohne die diese Revolution gar nicht stattfinden könnte.

Und ganz gleich, ob Sie die Aktie kaufen, halten oder nur beobachten – die Cisco Systems Aktienanalyse bleibt auch in den kommenden Quartalen spannend, denn der Wettlauf um die besten Netze, sichersten Datenströme und effizientesten Rechenzentren hat gerade erst richtig begonnen.

Hinweis mit Augenzwinkern: Wenn Sie diesen Artikel hilfreich fanden, schicken Sie ihn doch an Ihre Freunde – am besten an die, die noch glauben, "Cisco" sei nur ein Drucker im Büro. Je mehr Menschen wissen, was hinter den Kabeln steckt, desto weniger müssen Sie beim nächsten Börsenstammtisch erklären, warum Sie ausgerechnet Netzwerkkisten im Depot haben. 😉

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(12.11.2025/ac/a/n)


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