|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
QSC aussichtsreich 20.01.2009
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" bewerten die Aktie von QSC (ISIN DE0005137004 / WKN 513700) bei Kursen zwischen 1,00 und 1,15 Euro als aussichtsreich.
Das Geschäftsmodell des Telekommunikationsanbieters könne sich von einer Rezession weitgehend entkoppeln. "Wir stellen Unternehmen einen Basisversorgungsdienst zur Verfügung, der vergleichsweise resistent gegen konjunkturelle Einbrüche sein sollte", sage Finanzvorstand Markus Metyas im Gespräch mit TradeCentre.de. In schwierigen Zeiten sei es aber nicht auszuschließen, dass die Kunden der Kölner ihre Rechnung nicht bezahlen könnten. "Das kann uns im Produktgeschäft bei Geschäftskunden vereinzelt treffen und hier bereiten wir uns vor im Hinblick auf Bonitätschecks und Forderungsmanagement".
Das Zahlungsausfallrisiko sehe er allerdings nicht im Bereich des Großhandelsgeschäfts, wo die Kunden entweder große Internet Service Provider oder internationale Carrier seien. Im Hinblick auf die QSC eigene Geschäftskunden bremse eine Rezession das Wachstum bezüglich einer größeren Geschäfts- und/oder Standortausweitung bei Kunden, die in diesen Zeiten nur das Nötigste investieren würden. "Das sind zwei Faktoren, die eine Folge aus der Rezession für uns bedeuten könnten", so Metyas.
Von Krise sei bei QSC bis heute nichts zu spüren. Die Gesellschaft habe sehr robuste Zahlen für das dritte Quartal präsentiert. "Der Trend hat im Schlussquartal nicht abgenommen. Das Quartal war gut und wir sind weiterhin zuversichtlich, unsere Ziele für das Jahr 2008 erreicht zu haben", sage Metyas. Geplant gewesen sei ein Umsatz von mehr als 405 Millionen Euro und ein EBITDA von über 60 Millionen Euro. Abzüglich Abschreibungen und Zinsen dürfte das Nettoergebnis in etwa ausgeglichen ausfallen.
Steuern bezahle QSC übrigens fast keine. Finanzminister Peer Steinbrück schaue hier in die Röhre. Das Unternehmen weise Verlustvorträge von knapp 480 Millionen Euro aus. Den operativen Cashflow würden die Experten in etwa auf einem Niveau von mehr als 60 Millionen Euro erwarten. Laut Metyas sei im vergangenen Jahr nochmals erheblich investiert worden. Das Unternehmen erwarte für 2008 Investitionen von rund 80 Millionen Euro und somit noch keinen positiven Free Cashflow für das abgelaufene Geschäftsjahr.
Für das Jahr 2009 habe ein positiver Free Cashflow oberste Priorität, sage der Finanzvorstand. Dem Vernehmen nach würden sich die Investitionen deutlich reduzieren. Die Ausgaben in die eigene Netzinfrastruktur dürften gering sein. Investitionen seien insbesondere kundenbezogen. In Concreto handle es sich hierbei um aktivierte Installationsgebühren, die von der Deutschen Telekom in Rechnung gestellt würden und zu einem geringeren Teil um Kundengewinnungskosten sowie Hardware, die bei QSC eigenen Endkunden installiert und entsprechend den Kunden in Rechnung gestellt werde.
Ertragstechnisch stelle Metyas einen positiven Jahresüberschuss in Aussicht. Auch solle sich die EBITDA-Marge gegenüber dem Vorjahr "deutlich" verbessern. In 2008 habe diese Kennzahl bei circa 15 Prozent gelegen. Hinsichtlich des Umsatzwachstums habe sich Metyas zurückhaltend geäußert. Wachstum sei in diesen Zeiten schwierig zu planen. Das Ziel jährlich die Einnahmen um ein Viertel zu steigern sei in 2009 eher schwierig darzustellen. Priorität habe in 2009 ohnehin die Cashflow Steigerung.
Nach den Schätzungen der Analysten werde QSC in diesem Jahr ein EBITDA zwischen 70 und 75 Millionen Euro einfahren. Das EBIT dürfte sich auf 13 bis 16 Millionen Euro belaufen und der Jahresüberschuss auf 9 bis 11 Millionen Euro oder bis zu neun Cent je Aktie. Aktuell werde die einst über den Klee gelobte Firma, die vor gar nicht allzu langer Zeit mit knapp einer Milliarde Euro bewertet worden sei, mit lediglich 150 Millionen Euro kapitalisiert.
Bei Kursen zwischen 1,00 und 1,15 Euro ist das Papier aussichtsreich, so die Experten von "TradeCentre.de". Stoppkurse sollten rund 15 Prozent unter dem Einstiegsniveau platziert werden. (Analyse vom 20.01.2009) (20.01.2009/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|