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Zertifikat auf Best of Lithium: Stellantis steigt mit 50 Millionen Euro bei Vulcan Energy ein - Zertifikateanalyse


24.06.2022
Der Aktionär

Kulmbach (www.zertifikatecheck.de) - Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" stellt das Zertifikat (ISIN DE000DA0AAS6/ WKN DA0AAS) von Alphabeta Access Products Ltd. bezogen auf den Best of Lithium Index (ISIN DE000SL0C077/ WKN SL0C07) vor.

Im Oberrheingraben wolle das deutsch-australische Unternehmen Vulcan Energy Resources per Geothermie Lithium-haltiges Wasser fördern und extrahieren. Nun steige der niederländisch-französische Autobauer Stellantis mit 50 Millionen Euro beim Karlsruher Lithium-Förderer ein und werde damit zweitgrößter Anteilseigner. Die Aktie von Vulcan Energy kenne am Freitag kein Halten mehr.

Mit den Millionen solle die geplante Produktionserweiterung im Oberrheingraben vorangetrieben werden, habe Vulcan Energie am Donnerstagabend mitgeteilt. Die Investition des Autobauers mit seinen Marken Peugeot, Citroen, Fiat und Opel sei "ein wichtiges Statement eines der größten Automobil-Hersteller der Welt für die Transformation hin zu einer nachhaltigen und strategischen Beschaffung von Batteriematerialien", habe Vulcan-Geschäftsführer, Horst Kreuter, gesagt.

In einem Tweet schreibe Vulcan Energie, dass es sich um das weltweit erste Investment eines Autoherstellers in eine Lithium-Firma handele.

Vulcan produziere geothermische Energie im Oberrheingraben und plane in wenigen Jahren, in großem Stil Lithiumhydroxid ohne fossile Brennstoffe und klimaneutral zu produzieren. Das Lithium werde mit chemischen Prozessen aus dem Thermalwasser gelöst. Das Metall sei als Schlüsselelement in Lithium-Ionen-Batterien begehrt. 2021 sei eine Pilotanlage in Landau in der Pfalz in Betrieb gegangen.

"Diese strategische Investition in ein führendes Lithium-Unternehmen wird uns helfen, eine belastbare, nachhaltige Wertschöpfungskette für unsere europäische Batterieproduktion für Elektrofahrzeuge zu schaffen", habe Stellantis-Chef, Carlos Tavares, gesagt. "Wir kämpfen gemeinsam gegen die globale Erderwärmung und bieten unseren Kundinnen und Kunden saubere, sichere und erschwingliche Mobilität."

Stellantis wolle bereits bis zum Ende dieses Jahrzehnts 100 Prozent batterieelektrisch betriebene Personenkraftwagen (BEV) in Europa und 50 Prozent bei Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen in den Vereinigten Staaten erreichen. Der Konzern beabsichtige, in der Branche führend bei der Eindämmung des Klimawandels zu sein und bis 2038 Netto-Null-CO2-Emisionen zu erreichen.

Stellantis und Vulcan Energy hätten zudem ihren im vergangenen Jahr geschlossenen Abnahmevertrag um fünf Jahre auf 2035 verlängert. Vulcan wolle Stellantis über zehn Jahre zwischen 81.000 und 99.000 Tonnen Lithiumhydroxid liefern. Auch mit Renault und weiteren Großkunden seien verbindliche Lieferverträge geschlossen worden.


Die Aktie von Vulcan Energy reagiere mit einem Kurssprung von mehr als 20 Prozent auf den Stellantis-Einstieg.

Vulcan Energy befinde sich auf gutem Weg, in Deutschland das für die Produktion von E-Auto-Batterien benötigte Lithium in großem Stil bereitzustellen. Bis das Lithium in Deutschland in großem Stil extrahiert werden könne, würden wohl noch zwei Jahre vergehen. Die schwankungsfreudige Aktie sei im Zuge der allgemeinen Börsenschwäche zuletzt deutlich unter Druck geraten und habe das tiefste Niveau seit Januar 2021 markiert.

Der Small Cap befinde sich neben weiteren Lithium-Playern (etwa Albemarle, Allkem, Livent und Standard Lithium) auch im Best of Lithium Index. Der Index sei seit seinem jüngsten Rekordhoch zuletzt ebenfalls etwas zurückgekommen, halte sich aber vergleichsweise deutlich besser.

Der Einstieg von Stellantis bei Vulcan Energy komme einem Ritterschlag gleich. Die kostenträchtige Entwicklung der umweltfreundlichen Lithium-Produktion dürfte damit gesichert sein. Wer ein Investment in den mitunter sehr volatilen Lithium-Einzelwerten scheue, greife zu einem Produkt auf den Best of Lithium Index. Mit einem Index-Zertifikat - etwa mit der WKN DA0AAS - könnten Anleger an der Entwicklung des Index partizipieren.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:

Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit den Emittenten von Finanzinstrumenten Morgan Stanley, HSBC Trinkaus und Vontobel hat die Börsenmedien AG eine Lizenzvereinbarung geschlossen, wonach sie den Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von den Emittenten Vergütungen.

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Vulcan Energy.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (24.06.2022/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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