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Miba verkauft Standort Neapel an ihren Ex-Manager


28.09.2006
Ad hoc

Laakirchen (aktiencheck.de AG) - Die Miba (ISIN AT0000734835 / WKN 872002), strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, verkauft mit 31. Oktober 2006 ihren Sinterstandort in Neapel mit 170 Arbeitsplätzen an einen italienischen Investor. Mit diesem Schritt ist der langfristige Weiterbestand des Unternehmens gesichert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit der Optimierung ihres Standortkonzepts bereitet sich die Miba auf das erwartete Marktwachstum der Automobilindustrie in Fernost vor. Dazu wird eine Produktion für Stoßdämpfer- und kleine Motorteile in Suzhou/China errichtet. Investiert wird auch in die High Tech Standorte der Miba Sinter Group in Vorchdorf und Dolny Kubin/Slowakei. "Durch die Konzentration der Standorte können wir unser hohes Niveau in Produktivität und Qualität weiter ausbauen und sind für das künftige Wachstum gerüstet", erläutert Finanzvorstand Siegfried Dapoz. Die Miba investiert heuer in Summe 35,5 Mio. Euro in Maschinen und Anlagen. 17,7 Mio. Euro davon fließen in den Ausbau ihrer Sinterwerke.

Für den Verkauf des Standorts Neapel an den italienischen Unternehmer Giovanni Malvassora, der bereits die italienische Tochtergesellschaft in Turin 2004 im Zuge eines Management-Buy-Out übernommen und erfolgreich weitergeführt hat, spricht seine langjährige Erfahrung, die den Weiterbestand des Unternehmens garantiert.

Die Miba Gruppe Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/OÖ ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An zwölf Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke hergestellt. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt gut 2.900 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens im Geschäftsjahr 2005/06 betrug 347 Millionen Euro bei einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftigkeit von 21,7 Millionen Euro. (28.09.2006/ac/n/a)


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