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Presse: Enel sichert sich knapp 25 Prozent an Endesa 02.03.2007
aktiencheck.de
Rom (aktiencheck.de AG) - Der italienische Energieversorger Enel S.p.A. (ISIN IT0003128367 / WKN 928624) bringt mit der Aufstockung seiner Beteiligung an dem spanischen Konkurrenten Endesa S.A. (ISIN ES0130670112 / WKN 871028) zunehmend den deutschen Energiekonzern E.ON AG (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) in Schwierigkeiten.
Nachdem Enel sich am Dienstag überraschend 9,99 Prozent der Anteile von Enel für 39 Euro je Aktie gesichert hatte, wurde am Donnerstag mit der schweizerischen Bankgesellschaft UBS eine Option auf einen Aktientausch über weitere 7 Prozent der Endesa-Aktien vereinbart. Laut einem Bericht des "Handelsblatt" kam wenig später noch eine Option auf weitere 4,6 Prozent Endesa-Aktien der Mediobanca dazu. Insgesamt würde sich der Anteil von Enel an Endesa inklusive der Optionen damit auf 21,6 Prozent erhöhen. Damit wäre es Enel möglich, gemeinsam mit anderen Aktionären die Übernahmeofferte von E.ON zu blockieren.
Am Donnerstag beantragten die Italiener beim spanischen Energiemarktregulierer CNE, den Anteil auf 24,99 Prozent aufstocken zu dürfen, wobei die spanische Aufsichtsbehörde bis zu einem Monat Zeit hat, über den Antrag zu entscheiden. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen Artikel der spanischen Zeitung "El Mundo" berichtet, hat sich Enel die anvisierten 24,9 Prozent sogar bereits gesichert.
Die Aktie von Enel notiert aktuell in Mailand mit einem Plus von 0,42 Prozent bei 7,84 Euro, während die Anteilsscheine von E.ON aktuell 0,86 Prozent auf 96,79 Euro abgeben. Die Aktie von Endesa notiert aktuell 3,23 Prozent auf 39,03 Euro zulegen. (02.03.2007/ac/n/a)
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