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Presse: Ryanair-Chef sieht Pleitewelle auf Billigflieger zukommen 09.07.2008
aktiencheck.de
Dublin (aktiencheck.de AG) - Der Chef der irischen Billigfluglinie Ryanair Holdings plc (ISIN IE00B1GKF381 / WKN A0MJ5T), Michael O'Leary, prophezeit angesichts der hohen Ölpreisnotierungen eine Pleitewelle im Billigflieger-Segment.
"Sky Europe wird es wahrscheinlich nicht einmal bis zum Winter schaffen", sagt O'Leary der Tageszeitung "DIE ZEIT". Auch auf seinen deutschen Konkurrenten Air Berlin plc (ISIN GB00B128C026 / WKN AB1000) sieht der Manager schwere Zeiten zukommen: "Ich persönlich würde kein Ticket bei Air Berlin für den Winter kaufen. Ich weiß nicht, ob die pleite gehen, aber sie werden eine Menge Geld verlieren und in eine Finanzkrise schlittern."
Als weitere Kandidaten für eine Insolvenz nennt der Ryanair-Chef die spanischen Clickair und Vueling, die osteuropäische Wizz Air, Jet2.com aus England sowie die schottische Linie Fly Globespan. "Wenn der Ölpreis bei 130 Dollar pro Barrel bleibt, werden vielleicht sogar die meisten untergehen, die haben ja alle schon Geld verloren, als das Öl noch 70 Dollar kostete", sagt O'Leary.
Ryanair selbst werde "am unteren Ende des Spektrums Kunden verlieren". Sollte der Ölpreis bei über 130 Dollar je Barrel bleiben, müsse das Unternehmen 2008 auf einen Gewinn in verzichten. Im Vorjahr lag dieser noch bei 430 Mio. Euro.
Die Aktie von Ryanair notiert aktuell an der Heimatbörse mit einem Minus von 0,27 Prozent bei 2,81 Euro. (09.07.2008/ac/n/a)
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