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OMV veröffentlicht Trading Statement 18.07.2008
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Mineralölkonzern OMV AG (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) veröffentlichte am Freitag sein Trading Statement, das grundlegende Informationen über das am 30. Juni 2008 abgelaufene Quartal inklusive Daten betreffend das wirtschaftliche Umfeld sowie die Performance von OMV in dieser Periode bietet. Die Ergebnisse des zweiten Quartals werden am 6. August bekannt gegeben.
Den Angaben zufolge lag die gesamte Öl- und Gasproduktion des Konzerns im zweiten Quartal bei 311.000 boe/d. Die Gasproduktion in Rumänien wurde durch den hohen Druck in den lokalen Gasleitungen, der den Zugang zum System erschwert, negativ beeinflusst. In Österreich sank die Gasproduktion aufgrund eines Stillstands in Folge von Modernisierungsarbeiten an der Sauergasanlage Aderklaa. Zudem führte ein geplanter Stillstand der FPSO Schiehallion zu einer niedrigeren Ölproduktion in Großbritannien. Die gesamte Verkaufsmenge lag jedoch leicht über dem Niveau des ersten Quartals 2008. Es wird erwartet, dass sich die Differenz zwischen Brent und dem von OMV realisierten Ölpreis im Vergleich zu Vorquartal aufgrund des höheren Urals-Abschlags (vs. Brent) vergrößert hat. Die Abwertung des US-Dollar im Vergleich zum Euro setzte sich fort, was sich negativ auf die Erlöse auswirkte. Das hohe Ölpreis-Niveau hat die Erlöse hingegen positiv beeinflusst. Der Explorationsaufwand lag über dem Niveau des ersten Quartals 2008.
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, führten hohe Mitteldestillat-Spreads zu gestiegenen Margen in den westlichen Raffinerien, während die Raffineriemargen bei Petrom von schwächeren Margen bei Benzin und schweren Produkten beeinträchtigt waren. Der höhere Ölpreis belastete die Kosten des Eigenenergieverbrauchs, führte aber auch zu positiven Lagereffekten. Trotz eines geplanten vierwöchigen Stillstands der Raffinerie Neustadt (Bayernoil) übertrafen die Raffinerieverkaufsmengen das Niveau des Vorquartals.
Für Rechtsstreitigkeiten in Rumänien in Bezug auf Bonuszahlungen an Mitarbeiter wurde im vierten Quartal 2007 eine Rückstellung gebildet. Laut OMV erfordern seit damals nachteilige Entwicklungen in diesen Fällen weitere Rückstellungsbildungen. Diese würden jene des Schlussquartals 2007 übertreffen.
Die Aktie von OMV schloss gestern in Wien bei 43,50 Euro (+1,87 Prozent). (18.07.2008/ac/n/a)
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