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Erste Bank veröffentlicht Zahlen für 1. HJ/2008 30.07.2008
Ad hoc
Wien (aktiencheck.de AG) - Ad hoc-Mitteilung der Erste Bank AG (ISIN AT0000652011 / WKN 909943):
Das erste Halbjahr 2008 zählte mit Sicherheit zu den turbulentesten in der Finanzgeschichte, vor allem, weil die Ursachen und die Verursacher für diese Entwicklung innerhalb der Finanzmärkte und ihrer Teilnehmer zu suchen sind. Umso mehr sind wir mit der Entwicklung, die unsere Bankengruppe genommen hat, zufrieden.
Die Volkswirtschaften Zentral- und Osteuropas konnten sich den Auswirkungen der Finanzkrise auf die reale Wirtschaft weitgehend verschließen und weisen nach wie vor stabile Wachstumswerte, die weit über jenen Westeuropas liegen, auf. Dementsprechend positiv entwickelten sich im ersten Halbjahr auch die für uns wesentlichsten Ertragskomponenten, der Zins- und der Provisionsüberschuss. Letzterer stieg bereits zum Halbjahr erstmals über eine Milliarde Euro. Auch das Kreditwachstum entspricht unseren Erwartungen was Umfang und Risiko betrifft. Wir sind der Überzeugung, dass die Länder Zentral- und Osteuropas wirtschaftlich eine der interessantesten Regionen bleiben werden und sehen die weitere Entwicklung der neu organisierten Erste Bank-Gruppe in dieser Region entsprechend positiv.
Highlights
- Das Wachstum des Betriebsergebnisses bleibt zum Halbjahr 2008 mit 25,3% weiterhin auf hohem Niveau. Zum Betriebsergebnis von EUR 1.503,6 Mio. trugen vor allem ein Rekord bei den Betriebserträgen im zweiten Quartal sowie ein starkes CEE-Geschäft bei. Der Konzernüberschuss nach Steuern und Fremdanteilen erhöhte sich in einem schwierigen internationalen Marktumfeld zum Halbjahr um 12,5% auf EUR 636,6 Mio.
- Fortgesetzte Konvergenz der rumänischen Wirtschaft unterstützt gute Performance der BCR. In Q1 08 erreichte das reale BIP-Wachstum bei gleichzeitiger Verbesserung der Export-Import-Dynamik 8,2%; letztere führte zu einer Senkung der Leistungsbilanzdefizit-Erwartungen für 2008. Die Aufwertung der Währung und steigende Zinsen trugen zur Stabilisierung der Inflation bei. Der Basiseffekt sowie Maßnahmen der Notenbank lassen (im Einklang mit dem Business Plan der BCR) eine moderate Abschwächung des Kreditwachstums auf rund 30% p.a. erwarten. Ergebnisziele der BCR für 2008 und 2009 werden bestätigt.
- Stabiles ABS/CDO Portfolio: Anhaltend turbulente Marktbedingungen im Juni führten im Rahmen der Mark-to-Market-Bewertung zu einer Belastung des Vorsteuergewinns in Q2 08 von lediglich EUR 10,7 Mio. Wegen der Qualität der zugrunde liegenden Aktiva wird für 2008 weiterhin kein Impairment erwartet.
- Anhaltendes Wirtschaftswachstum in CEE: Ergebnisziele für 2008 (Konzernjahresüberschuss mindestens +20%) und 2009 (mindestens +25%) trotz höherer Risikovorsorgen bestätigt. Prognostiziertes BIP-Wachstum reicht von 7% (Rumänien, Slowakei, Ukraine und Serbien) über 4% bzw. 5% in der Tschechischen Republik und Kroatien bis zu 2% für die sich erholende Wirtschaft in Ungarn. Erhöhung der Risikovorsorgen durch Einmaleffekte, Bilanzierungsänderungen sowie vorsichtige und proaktive Bevorsorgungspolitik. Die Risikovorsorgen im Verhältnis zu den durchschnittlichen Kundenforderungen werden für 2008 bei maximal 70 Basispunkten liegen.
- Starke Kapitalbasis und Liquiditätsposition: Tier 1 Ratio bleibt mit 6,9% gegenüber Jahresende 2007 (7,0%) nahezu unverändert. In diesem Wert ist weder der Halbjahresgewinn noch der Ertrag aus dem Verkauf des Versicherungsgeschäftes enthalten. Zum Jahresende wird eine Tier 1-Quote von über 8% erwartet. Nachhaltige Stärkung der Liquiditätsposition durch starkes Wachstum bei den Kundeneinlagen. Damit sinkt der Refinanzierungsbedarf für 2008 auf unter EUR 5 Mrd. Die Refinanzierungskosten verbessern sich von den erwarteten 40 auf unter 35 Basispunkte.
Zusammenfassung der Erfolgsentwicklung
Bei den Betriebserträgen kam es zum Halbjahr 2008 trotz eines aufgrund der Entwicklung auf den Kapitalmärkten erwarteten leichten Rückgangs des Handelsergebnisses (-16,0% auf EUR 184,4 Mio.) vor allem aufgrund eines starken Zinsergebnisses (+24,1% auf EUR 2.306,0 Mio.) zu einer Steigerung um 17,2% auf EUR 3.505,2 Mio. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 11,7% auf EUR 2.001,6 Mio. Das Betriebsergebnis stieg um 25,3% auf EUR 1.503,6 Mio. Die Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich auf 57,1% (Gesamtjahr 2007: 58,8%).
Der Konzernüberschuss nach Steuern und Fremdanteilen stieg um 12,5% auf EUR 636,6 Mio.
Die Eigenkapitalverzinsung (cash, das heißt unter Eliminierung der linearen Abschreibung für den Kundenstock und das Vertriebsnetz aus getätigten Akquisitionen) verbesserte sich von 14,6% (ausgewiesener Wert 14,1%) im Gesamtjahr 2007 auf 15,2% (ausgewiesener Wert 14,7%).
Der Gewinn je Aktie (cash) lag im 1.Halbjahr 2008 mit EUR 2,10 (ausgewiesener Wert EUR 2,03) um 11,1% über dem Vergleichszeitwert des Vorjahres (EUR 1,89/ausgewiesener Wert EUR 1,82).
Die Bilanzsumme erreichte im 1.Halbjahr 2008 einen Wert von EUR 214,2 Mrd., ein Plus von 6,8% gegenüber dem Jahresultimo 2007.
Die auf das Kreditrisiko bezogene Eigenmittelquote verringerte sich aufgrund des Wachstums des Kreditvolumens geringfügig von 10,5% zum Jahresende 2007 auf 10,1% per 30. Juni 2008. Sie lag damit weiterhin deutlich über dem gesetzlichen Mindesterfordernis von 8%. Die Kernkapitalquote, bezogen auf das Kreditrisiko, beträgt zum 30. Juni 2008 6,9%.
Ausblick
Die Erste Bank erwartet weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung für das Gesamtjahr 2008 und bestätigt ihre bisherigen Ergebnisziele, die ein Wachstum des Konzernüberschusses von zumindest 20% für das Jahr 2008 sowie 25% für das Jahr 2009 anpeilen. Durch den Verkauf der Versicherungssparte und der damit verbundenen Stärkung der Kapitalbasis (positive Auswirkung auf die Kernkapitalquote: +70 Basispunkte) wird für das Jahr 2009 eine Tier 1 Ratio von über 8% erwartet. Der ROE sollte auf dieser Basis im Jahr 2009 deutlich über 16% liegen.
Erste Bank Investor Relations 1010 Wien Graben 21 Telefax: 0043 (0)5 0100 DW913112
Gabriele Werzer Tel.: 0043 (0)5 0100 DW11286 E-Mail: gabriele.werzer@erstebank.at
Thomas Sommerauer Tel.: 0043 (0)5 0100 DW17326 E-Mail: thomas.sommerauer@erstebank.at
Peter Makray Tel.: 0043 (0)5 0100 DW16878 E-Mail: peter.makray@erstebank.at (Ad hoc vom 30.07.2008) (30.07.2008/ac/n/a)
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