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Christ Water Technology meldet 6-Monatsbericht 2008


14.08.2008
Ad hoc

Mondsee (aktiencheck.de AG) - Ad hoc-Mitteilung der Christ Water Technology AG (ISIN AT0000499157 / WKN A0F6DU):

- Auftragseingang: 123,8 Mio. EUR (-7,2%)
- Auftragsbestand: 197,6 Mio. EUR (+7,7%)
- Umsatz: 154,8 Mio. EUR (+16,8%)
- EBITDA: 6,4 Mio. EUR (+13,9%)
- EBIT: 3,5 Mio. EUR (-13,6%)
- Ausblick Gesamtjahr: Umsatz 330 Mio. EUR, EBIT: 7,0 bis 9,0 Mio. EUR

"Wir blicken auf ein schwieriges zweites Quartal zurück, in dem unsere Anstrengungen zur Ergebnisverbesserung durch weitere Kostensteigerungen in laufenden Langfristprojekten, Integrationsmaßnahmen in kürzlich erworbenen Gruppenfirmen sowie die Verzögerung von bedeutenden Projektvergaben zunichte gemacht worden sind," kommentiert Karl Michael Millauer, CEO der Christ Water Technology Group das Ergebnis des 2. Quartals 2008.

Der Auftragseingang der CHRIST-Gruppe sank in den ersten sechs Monaten 2008 um 7,2% auf 123,8 Mio. EUR (Vj: 133,4 Mio. EUR) oder knapp 31% auf 54,8 Mio. EUR im 2. Quartal. Dies ist vorrangig auf die im Rahmen der Mindestmargenpolitik umgesetzte plangemäße Zurücknahme der Aktivitäten im Kraftwerksgeschäft der Division Ultrapure Water sowie auf noch nicht erfolgte Auftragsvergaben im Kommunalbereich zurückzuführen. Der Auftragsstand beträgt per 30. Juni 2008 197,6 Mio. EUR und liegt damit um 7,7% über dem Vorjahr (Vj: 183,5 Mio. EUR).


Der konsolidierte Konzernumsatz für das 1. Halbjahr stieg um 16,8% auf 154,8 Mio. EUR (Vj: 132,5 Mio. EUR). Das Wachstum blieb im 2. Quartal mit 2% auf 70,8 Mio. EUR jedoch hinter den Erwartungen zurück. Das EBIT hat sich nach einem ansprechenden 1. Quartal aufgrund der niedrigeren Betriebsleistung, der anhaltenden Auswirkung von Kostensteigerungen bei Langfristaufträgen sowie der postakquisitären Integrations- und Restrukturierungskosten von zuletzt erworbenen Firmen bzw. Anteilserhöhungen auf 3,5 Mio. EUR (Vj: 4,1 Mio. EUR) oder -0,7 Mio. EUR im 2. Quartal (Vj: 1,7 Mio. EUR) abgeschwächt.

Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich in den ersten sechs Monaten auf 2,8 Mio. EUR (Vj: 4,0 Mio. EUR) oder -1,1 Mio. EUR im 2. Quartal. Die Steuerquote betrug infolge von Nachzahlungen bzw. Vorsorgen für Steuern aus Vorperioden rd. 46% (Vj: rund 40%). Der Periodenüberschuss des 1. Halbjahrs verfehlte mit 1,5 Mio. EUR durch das ergebnisschwache 2. Quartal (-0,8 Mio. EUR) den Vorjahreswert von 2,8 Mio. EUR deutlich.

Das Konzerneigenkapital (inklusive Minderheitenanteile) erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2007 von 63,8 Mio. EUR um 3,5% auf 66,1 Mio. EUR, die Eigenkapitalquote von 27,7% auf 29,1%. Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr weist mit 11,4 Mio. EUR ebenso wie im Vorjahr (-12,8 Mio. EUR) auf eine wachstumsorientierte, jedoch projektseitig noch unterfinanzierte Geschäftstätigkeit hin.

Ausblick

Auf Basis des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds, des vorhandenen Auftragsbestands sowie der zahlreichen positiven Auftragschancen der im 2. Halbjahr anstehenden Projektvergaben in allen vier Divisionen rechnet der Vorstand weiterhin mit einem Anstieg des konsolidierten Gruppenumsatzes im Geschäftsjahr 2008 auf 330 Mio. EUR. Aufgrund des negativen Ergebnisses im 2. Quartal gehen wir für das Gesamtjahr nunmehr von einer zweistelligen Zunahme des EBIT auf einen Wert von 7 bis 9 Mio. EUR aus.

Der vollständige Halbjahresbericht ist unter www.christwater.com abrufbar. (Ad hoc vom 14.08.2008) (14.08.2008/ac/n/a)




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