|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Erste Bank passt Ergebniserwartung für 2008 an 07.10.2008
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) gab am Dienstag bekannt, dass sie aufgrund der dramatischen Verschlechterung des Finanzmarktumfeldes und der immer unsicherer werdenden volkswirtschaftlichen Aussichten ihren Ausblick für den Konzernjahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres an diese Entwicklungen anpasst.
Wie der österreichische Bankkonzern mitteilte, zeigen die anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten und die in der Folge ausgeweiteten Risikoaufschläge (Credit Spreads) entsprechende Auswirkungen im Handelsergebnis der Gruppe und werden im dritten Quartal zu negativen Bewertungserfordernissen im ABS/CDO-Portolio (Fair Value und im Available for Sale) in der Größenordnung von rund 30 Mio. Euro führen. Trotz dieser Verschlechterung des Kreditmarktumfeldes sei man mit der Qualität des ABS/CDO-Portfolios zufrieden und erwarte auch weiterhin keine Impairments (Abschreibungsbedarf aufgrund von Kreditausfällen).
Der erwartete Anstieg des Betriebsergebnisses um rund 15 Prozent basiere auf der anhaltenden Stärke des Retail-Geschäftsmodells der Erste Group in Zentral- und Osteuropa. Starke Einlagenzuflüsse in Österreich und CEE, basierend auf einer soliden Basis von über 16 Millionen Kunden, würden die Grundlage für nachhaltiges Kreditwachstum bei einem gleichzeitig stabilen Kredit-Einlagen-Verhältnis von unter 115 Prozent darstellen. Diese Stärke werde ein möglicherweise schwächeres Einnahmenwachstum in den Divisionen Large Corporate & Investment Banking (GCIB) and Group Markets (GM) vor allem beim Provisions und Handelsüberschuss sowie eine Verlangsamung bei den Provisionseinnahmen in Österreich und den erwarteten Anstieg bei den Refinanzierungskosten im Jahr 2009 ausgleichen.
Gleichzeitig werde es im laufenden Geschäftsjahr zu einer wesentlichen Stärkung der Eigenmittelbasis der Erste Group kommen: Zum Jahresende 2008 werde die Tier 1-Quote - unter Einbeziehung des im dritten Quartal abgeschlossenen Verkaufs des Versicherungsgeschäfts und trotz eines aufgrund des prozyklischen Effekts von Basel II stärker als erwartet ausfallenden Anstieges bei den risikogewichteten Aktiva - bei rund 8 Prozent liegen - nach 7 Prozent im Jahr 2007. Die laufende Optimierung der Bilanzstruktur wird den weiteren Anstieg der Tier 1-Quote unterstützen, hieß es.
Darüber hinaus hat die Erste Group den für das Gesamtjahr 2008 veranschlagten, langfristigen Finanzbedarf von 5 Mrd. Euro bereits im September 2008 gedeckt, und das - bei 35 Basispunkten über EURIBOR - zu niedrigeren Kosten als ursprünglich geplant (40 Basispunkte). Die Erste Group wird sich daher, bei günstigen Marktbedingungen, bereits jetzt auf die den Finanzierungsbedarf für das Jahr 2009 konzentrieren. In diesem Zusammenhang kann man innerhalb der nächsten zwölf Monate von einem Pfandbrief-Emissions-Volumen im Ausmaß von 2 Mrd. Euro Gebrauch machen.
Die Aktie der Ersten Bank schloss gestern bei 32,82 Euro (-14,73 Prozent). (07.10.2008/ac/n/a)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|