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Erste Group kann Ergebnisplus vorweisen 30.10.2008
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Erste Group Bank AG (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) verbuchte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein zufriedenstellendes Ergebnis. Angesichts der Verwerfungen an den Finanzmärkten sah sich das Kreditinstitut jedoch gezwungen, das staatliche Hilfspaket in Anspruch zu nehmen.
Wie das österreichische Kreditinstitut am Donnerstag erklärte, verbuchte man beim Periodenüberschuss vor Steuern aus dem fortgeführten Geschäft einen Gewinn von 1,32 Mrd. Euro, was leicht über dem Vorjahresniveau lag. Einem um 25,6 Prozent verbesserter Zinsüberschuss stand ein Einbruch beim Handelsergebnis (von 292,0 Mio. Euro auf 184,9 Mio. Euro) sowie eine von 335,9 Mio. Euro auf 602,3 Mio. Euro erhöhte Risikovorsorge für faule Kredite gegenüber. Bei den Zinseinnahmen konnte der Finanzkonzern einmal mehr vom starken Wachstum in Ost- und Mitteleuropa profitieren. Beim Konzernüberschuss wurde ein Anstieg von 837,9 Mio. Euro auf 1,46 Mrd. Euro verbucht. Dabei stand im Berichtszeitraum beim Ergebnis aus nicht weitergeführten Geschäftsbereichen von 610,2 Mio. Euro zu Buche.
Wie der Konzern weiter ausführte, werde man sich angesichts der Verwerfungen an den internationalen Kapitalmärkten insgesamt 2,7 Mrd. Euro vom Staat besorgen: "Aufbauend auf dem trotz schwieriger Marktverhältnisse besten Neunmonatsergebnis und der höchsten Eigenkapitalbasis in der Geschichte der Bank sowie vor dem Hintergrund neuer, vom internationalen Wettbewerb vorgegebener Kapitalstandards wird die Republik Österreich Partizipationskapital in Höhe von 2,7 Mrd. Euro zeichnen", erklärte der Andreas Treichl. Die Kernkapitalquote wird damit auf über 10 Prozent ansteigen und damit ein Niveau erreichen, das allen internationalen Anforderungen genügt.
Die Aktie der Erste Group Bank gewinnt in Wien aktuell 14,89 Prozent auf 21,14 Euro. (30.10.2008/ac/n/a)
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