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IMMOEAST meldet schwere Verluste durch hohe Abwertungen und Abschreibungen 18.12.2008
Ad hoc
Wien (aktiencheck.de AG) - Die IMMOEAST AG (ISIN AT0000642806 / WKN A0BLUL) musste in der ersten Hälfte des Wirtschaftsjahres 2008/09 (1. Mai bis 31. Oktober 2008) schwere Verluste hinnehmen. Dafür gibt es mehrere Faktoren: Verluste aus der Neubewertung von Bestandsobjekten, Abwertungen als Folge von Verschiebung bzw. Einstellung von Entwicklungsprojekten, Abwertung von Anteilen an Beteiligungsunternehmen und Rückstellungen für drohende Verluste.
Die Sicherung der Liquidität ist derzeit die wichtigste Herausforderung für die IMMOEAST: Die Verschiebung oder Einstellung von Entwicklungsprojekten, Immobilienverkäufe und intensive Gespräche mit den Banken, die bereits ihre Unterstützung für die geplanten Sanierungsmaßnahmen signalisiert haben, werden zu einer Verbesserung der Finanzierungssituation des Unternehmens beitragen.
Umsatz, Cash Flow, EBITDA Die Kennzahlen für das operative Geschäft waren im Berichtszeitraum vergleichsweise zufriedenstellend. Das EBITDA war weitgehend unverändert (-3,6 % von EUR 63,3 Mio. auf EUR 61,0 Mio.), der Umsatz stieg um 22,4% auf EUR 166,6 Mio., der Cash Flow ging hingegen im Jahresvergleich um 55,6% auf EUR 19,2 Mio. zurück.
EBT und EBIT Beide Kennzahlen fielen tief in die Verlustzone: Das EBIT war im ersten Halbjahr mit EUR 1.549,8 Mio. negativ (nach EUR 209,8 Mio. im Vergleichzeitraum des Vorjahres), das EBT fiel sogar von EUR 298,9 Mio. auf minus EUR 1.861,6 Mio. Dieser hohe Verlust resultiert aus weitreichenden Abwertungen des Immobilienportfolios und der Entwicklungsprojekte als Folge der verschlechterten Marktbedingungen und der Verschiebung bzw. Einstellung der meisten Entwicklungsprojekte, die ebenfalls wegen der allgemein schwachen Marktlage notwendig wurden. Auch Abschreibungen auf Beteiligungen an Immobilienunternehmen und an Immobilienfonds trugen zu diesen Verlusten bei.
NAV je Aktie und Buchwert je Aktie Als Folge der Abwertungen und Abschreibungen ging der NAV pro Aktie auf EUR 7,95 zurück, ein minus von 24,5% im Jahresvergleich. Der Buchwert pro Aktie sank von EUR 9,46 auf EUR 7,59 (minus 19,7%).
Einstellung und Verschiebung von Entwicklungsprojekten Die IMMOEAST hat den Großteil ihrer Entwicklungsaktivitäten eingestellt, um ihre Liquidität zu sichern. 29 Projekte wurden verschoben, 51 Projekte wurden gänzlich eingestellt.
Verkaufsprogramm durch Finanzkrise gebremst Das Immobilienverkaufsprogramm litt nach einem erfolgreichen Start zunehmend unter der schweren Krise des Finanzmarktes, des 'Credit Crunchs' sowie dem starken Rückgang der Transaktionen auf dem Immobilien-Investmentmarkt. Bei Verkäufen ist es das klare Ziel, den Buchwert zu erzielen. Daher blieb das Verkaufsvolumen hinter den Planungen zurück, doch wurden bei den tatsächlich durchgeführten Verkäufen die Schätzwerte erreicht oder sogar übertroffen.
Verhandlungen mit Banken Die Vorstände von IMMOEAST und IMMOFINANZ präsentierten den finanzierenden Banken eine positive Fortbestandsprognose und einen Restrukturierungsplan. Die Banken werden dies wohlwollend prüfen und auch unterstützen. Auf dieser Basis wurden bereits Verhandlungen über neue Finanzierungen gestartet.
Investor Relations Contact: Mag. Margit Hermentin E-Mail: investor@immoeast.com Tel.: +43 1 532 06 39 - 0
Press Contact: Brandstätter Business Communications Dr. Helmut Brandstätter E-Mail: info@brandstaetter.tv Tel.: + 43 1 907 67 67 (Ad hoc vom 18.12.2008) (18.12.2008/ac/n/a)
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