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Wienerberger meldet deutlichen Ergebnisrückgang, streicht Dividende


17.03.2009
aktiencheck.de

Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Baumaterialhersteller Wienerberger AG (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) hatte im abgelaufenen Fiskaljahr unter der schwachen Baukonjunktur zu leiden und musste einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen.

Wie der Konzern am Dienstag erklärte, lag der Umsatz im Gesamtjahr bei 2,43 Mrd. Euro, was einem Minus von 2 Prozent entspricht. Das operative EBITDA reduzierte sich deutlich um 20 Prozent auf 440,1 Mio. Euro, während der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vorjahresvergleich um 32 Prozent auf 239,8 Mio. Euro zurückging. Insgesamt erwirtschaftete Wienerberger einen Nachsteuergewinn von 103,3 Mio. Euro (Vorjahr: 295,8 Mio. Euro). Der Gewinn je Aktie sank auf 0,81 Euro (nach Hybridkupon) und der bereinigte Gewinn je Aktie auf 1,69 Euro im Vergleich zu 3,46 Euro im Vorjahr. "Der Bausektor hatte als eine der ersten Branchen unter den Auswirkungen der Finanzkrise zu leiden. Wir haben auf diese Entwicklung bereits im Juli reagiert, unsere Strategie angepasst und bis Jahresende umfassende Maßnahmen umgesetzt. Dennoch wurden unsere Ergebnisse durch die schwache Absatzentwicklung, Kosteninflation sowie Stillstands- und Leerkosten belastet", analysiert der Vorstandschef Wolfgang Reithofer. In Zusammenhang mit der weiterhin schwierigen Gesamtlage sowie der zunehmenden Unsicherheit über die Wirtschaftsentwicklung will man für das abgelaufene Fiskaljahr keine Dividende ausschütten.

Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern einen schwierigen Verlauf, wobei man davon ausgeht, dass der Boden der Krise noch nicht erreicht wurde. Die Prognosen für die Länder Zentral-Osteuropas seien mit besonders großen Unsicherheiten behaftet und müssten differenziert für jedes Land betrachtet werden. Für die ersten drei Monate 2009 erwartet Wienerberger im Vergleich zum Rekordquartal 2008 deutlichen Ergebnisrückgang.

Die Aktie von Wienerberger notiert aktuell in Wien mit einem Minus von 4,61 Prozent bei 5,24 Euro. (17.03.2009/ac/n/a)


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