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Erste Group Bank gibt Quartalsergebnis für Q1 2009 bekannt 30.04.2009
Ad hoc
Wien (aktiencheck.de AG) - Ad hoc-Mitteilung der Erste Group Bank AG (ISIN AT0000652011 / WKN 909943):
Die Erste Group erwirtschaftete in Q1 09 ein Rekordbetriebsergebnis in der Höhe von EUR 838,5 Mio. (+10,3% ggü. Q1 08 bzw. +4,4% ggü. Q4 08): Sowohl ein starkes Wachstum bei den Betriebseinnahmen auf EUR 1.814,4 Mio. (+5,2% ggü. Q1 08 und +3,6% ggü. Q4 08) wie auch ein moderates Kostenwachstum - Betriebsausgaben stiegen gegenüber Q1 08 um 1,2% auf EUR 975,9 Mio. (+2,9% ggü. Q4 08) - trugen dazu bei.
Der Anstieg der Betriebserträge in Q1 09 wurde durch Zinsüberschuss und Handelsergebnis getrieben. Trotz stagnierenden Kreditwachstums - die Kundenforderungen blieben bei EUR 126 Mrd. im Vergleich zu Q4 08 in Q1 09 unverändert - aber dank stabiler Zinsspannen in allen Regionen sowie einer starken Performance des Retail & SME-Segments blieb der Zinsüberschuss bei EUR 1.226,0 Mio. weiterhin hoch (+6,5% ggü. Q1 08, -8,5% ggü. Q4 08). Das gute Handelsergebnis resultierte hauptsächlich aus dem starken Fixed Income und Money Market-Geschäft.
Die Risikokosten stiegen im Vergleich zu Q1 08 auf EUR 370,2 Mio. (+127%). Gegenüber Q4 08 kam es allerdings zu einem Rückgang um 21%. Die Risikokosten betrugen 117 Basispunkte im Verhältnis zu den durchschnittlichen Kundenforderungen, die NPL-Quote stieg von 2,9 auf 3,3%.
Die Erste Group hat von der Möglichkeit einer Reklassifizierung von Vermögenswerten auf Grund von geänderten Rechnungslegungsgrundsätzen nicht Gebrauch gemacht. Die Ergebnisse aus allen Kategorien von finanziellen Vermögenswerten wurden vornehmlich durch Abwertungserfordernisse im ABS/CDO-Portfolio, beeinflusst: Der negative GuV-Effekt betrug EUR 54,8 Mio. (vor Steuern), während das Eigenkapital mit EUR 88 Mio. belastet wurde.
Der Konzernperiodenüberschuss erreichte in Q1 09 EUR 232,1 Mio. nach EUR 315,6 Mio in Q1 08 und nach EUR -603,4 Mio. in Q4 08. Mit Ausnahme der Ukraine, wo die Erste Group nur eine kleine Präsenz hat, erwirtschafteten alle Länder in denen die Erste Group tätig ist, in Q1 09 einen Gewinn.
Die Kernkapitalquote verbesserte sich zum Quartalsende auf 7,8% (2008: 7,2%). Dazu trug auch das von der Republik Österreich bereits im März 2009 gezeichnete Partizipationskapital in der Höhe EUR 1 Mrd. bei. Die risikogewichteten Aktiva stiegen in Q1 09 um 2,2% auf EUR 106 Mrd.
Erfolgreicher Abschluss des öffentlichen Partizipationskapital-Angebots. Die Erste Group platzierte EUR 540 Mio. Partizipationskapital bei privaten und institutionellen Investoren. Die Republik Österreich hat bereits im März 2009 EUR 1,0 Mrd. Partizipationskapital gezeichnet und wird gemäß der Grundsatzvereinbarung noch weitere Partizipationsscheine übernehmen. Insgesamt wird das Partizipationskapital ein Volumen von rund EUR 1,75 Mrd. erreichen. Die Erste Bank der Österreichischen Sparkassen AG, eine 100% Tochter der Erste Group Bank AG, wird bis zu EUR 1 Mrd. Hybridkapital an die Republik Österreich emittieren. Das Gesamtvolumen des Partizipations- und Hybridkapitals wird auf konsolidierter Ebene wie angekündigt EUR 2,7 Mrd. betragen.
Zusammenfassung der Erfolgsentwicklung:
Das Betriebsergebnis erreichte in Q1 09 mit EUR 838,5 Mio. den höchsten jemals erzielten Wert (+10,3% gegenüber EUR 760,5 Mio. in Q1 08). Dieser Anstieg basierte in erster Linie auf verbesserten Betriebserträgen, die im Vergleich zu Q1 08 infolge eines steigenden Zinsergebnisses (+6,5% auf EUR 1.226,0 Mio.) und eines sehr guten Handelsergebnisses (+74,7% auf EUR 143,8 Mio.) um 5,2% auf EUR 1.814,4 Mio. stiegen. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich nur moderat um 1,2% auf EUR 975,9 Mio. Die Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich weiter auf 53,8% (Gesamtjahr 2008: 57,2%).
Mit EUR 232,1 Mio. kam es im Konzernüberschuss nach Steuern und Minderheiten zu einem Rückgang um 26,5%. Hier spiegelte sich der durch die Finanzkrise ausgelöste wirtschaftliche Abschwung wider, der gegenüber dem von der Wirtschaftskrise noch nicht betroffenen Q1 08 erwartungsgemäß zu höheren Risikokosten (EUR 370,2 Mio. in Q1 2009 im Vergleich zu EUR 163,1 Mio im Vorjahresquartal) führte. Auch wenn der Wirtschaftsabschwung Auswirkungen bei den Privatkunden und den KMUs in Österreich und Zentral- und Osteuropa zeigte und auch weiterhin zeigen wird, hat die langfristig orientierte und vorsichtige Geschäftspolitik unserer Gruppe eine gute Basis geschaffen um die Folgewirkungen auch einer lang andauernde Wirtschaftskrise, wie z.B. höhere Risikokosten, erfolgreich zu bewältigen.
Die Eigenkapitalverzinsung (cash, d.h. unter Eliminierung der linearen Abschreibung für den Kundenstock) stieg von 10,1% (ausgewiesener Wert: 9,6%) im Jahr 2008 auf nunmehr 11,8% (ausgewiesener Wert: 11,4%).
Der Cash-Gewinn je Aktie lag in Q1 09 bei EUR 0,71 (ausgewiesener Wert: EUR 0,68) gegenüber EUR 1,04 (ausgewiesener Wert: EUR 1,01) in Q1 08.
Die Bilanzsumme entwickelte sich in Q1 09 leicht rückläufig und betrug zum 31. März 2009 EUR 199,1 Mrd., ein Minus von 1,2% gegenüber dem Jahresende 2008. Dies ist insbesondere auf den Rückgang des Zwischenbankgeschäfts zurückzuführen.
Die Erste Group hat von 15. bis 29. April 2009 Partizipationskapital im Gesamtnominale von bis zu EUR 2,7 Mrd. zur Zeichnung aufgelegt. Bereits im März 2009 wurden davon EUR 1 Mrd. durch die Republik Österreich gezeichnet.
Die auf das Kreditrisiko bezogene Eigenmittelquote verbesserte sich aufgrund der bereits erfolgten Emission von Partizipationskapital in Höhe von EUR 1 Mrd., gezeichnet durch die Republik Österreich, von 10,1% zum Jahresende 2008 auf 10,4% per 31. März 2009. Sie lag damit weiterhin komfortabel über dem gesetzlichen Mindesterfordernis von 8,0%. Die Kernkapitalquote, bezogen auf das Kreditrisiko, betrug zum 31. März 2009 7,8% (nach 7,2% Ende 2008).
Ausblick:
Die Zahlen des ersten Quartals liefern eine wertvolle Basis um die Positionierung unserer Gruppe in der aktuellen Krise beurteilen zu können. Wir sind überzeugt, dass die dominante Position der Erste Group als Retailbank in unseren Kernmärkten verbunden mit der starken Einlagenbasis und der Preisführerschaft im Retailgeschäft einerseits sowie die konservative Ausleihungspolitik andererseits eine starke Basis bilden, um die steigenden Risikokosten, die mit einem wirtschaftlichen Abschwung naturgemäß verbunden sind, abzufedern. Zu dieser Einschätzung tragen der ausgeglichene Businessmix ebenso bei wie die Tatsache, dass über 95% unserer 17 Millionen Kunden in Mitgliedsländern der EU angesiedelt sind.
Erste Group, Investor Relations 1010 Wien Graben 21 Fax: + 43 (0)5 0100 DW 9 13112
Gabriele Werzer Tel.: +43 (0)5 0100 DW 11286 E-Mail: gabriele.werzer@erstegroup.com Thomas Sommerauer Tel.: +43 (0)5 0100 DW 17326 E-Mail: thomas.sommerauer@erstegroup.com Peter Makray Tel.: +43 (0)5 0100 DW 16878 E-mail: peter.makray@erstegroup.com (Ad hoc vom 30.04.2009) (30.04.2009/ac/n/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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