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Erste Group Bank gibt Ergebnisse für das erste Halbjahr 2009 bekannt 30.07.2009
Ad hoc
Wien (aktiencheck.de AG) - Ad hoc-Mitteilung der Erste Group Bank AG (ISIN AT0000652011 / WKN 909943):
Highlights :
- Die Erste Group erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2009 ein Rekordbetriebsergebnis in der Höhe von 1.776,4 Mio. Gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres, die noch völlig unbeeindruckt vom wirtschaftlichen Abschwung waren, ist dies ein Plus von 19,1%. Dazu trugen ein starkes Wachstum der Betriebseinnahmen auf EUR 3.736,6 Mio. (+7,0%) wie auch leicht gesunkene Kosten bei. Die Betriebsausgaben gingen im gleichen Zeitraum um 2,1% auf EUR 1.960,2 Mio. zurück.
- Der Anstieg der Betriebserträge im ersten Halbjahr 2009 wurde durch den Zinsüberschuss und das Handelsergebnis getrieben: Der Zinsüberschuss stieg um 8,6% gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 auf EUR 2.505,3 Mio., basierend auf einem leichten Kreditwachstum - die Kundenforderungen stiegen im ersten Halbjahr von EUR 126,2 Mrd. (31. Dezember 2008) auf EUR 128,1 Mrd. - und einer stabilen Zinsspanne in allen Ländern. Dazu kamen anhaltend starke Beiträge des Retail & SME-Segments. Das gute Handelsergebnis resultierte hauptsächlich aus dem starken Fixed Income und Money Market-Geschäft.
- Die Risikokosten stiegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 auf EUR 892,1 Mio (+132,3%) und erreichten 141 Basispunkte im Verhältnis zu den durchschnittlichen Kundenforderungen. Die Quote der Not leidenden Kredite stieg gegenüber dem vierten Quartal 2008 von 2,9% auf nunmehr 3,6%. Haupttreiber waren das Retailgeschäft in CEE sowie die Haftungsverbundsparkassen in Österreich. Dazu kamen Portfoliovorsorgen im Großkunden- und Investmentbankengeschäft.
- Die Erste Group macht auch weiterhin von den die Bilanzierung erleichternden Gestaltungsspielräumen bei der Reklassifizierung von Vermögenswerten keinen Gebrauch. Die Ergebnisse aus allen Kategorien von finanziellen Vermögenswerten wurden vornehmlich durch Abwertungserfordernisse im ABS/CDO-Portfolio beeinflusst: Der negative GuV-Effekt, der zum ersten Quartal noch EUR 54,8 Mio. betrug, wurde im zweiten Quartal auf EUR 11,3 Mio. verringert. Die Belastung des Eigenkapitals wurde vom ersten Quartal, in dem dieser Wert noch bei EUR 88,0 Mio. lag, auf nunmehr EUR 43,0 Mio. reduziert.
- Der Konzernperiodenüberschuss betrug im ersten Halbjahr 2009 EUR 492,1 Mio. nach EUR 636,6 Mio. im ersten Halbjahr 2008 (-22,7%). Mit Ausnahme der Ukraine, wo die Erste Group nur eine kleine Präsenz hat, erwirtschafteten alle Tochterbanken auch im ersten Halbjahr einen Gewinn.
- Die Kernkapitalquote verbesserte sich zum Halbjahr auf 8,4% (2008: 7,2%). Dazu trug auch die Emission von Partizipationskapital bei (EUR 1,224 Mrd. von der Republik Österreich und EUR 540,0 Mio. von privaten Investoren gezeichnet). Die risikogewichteten Aktiva stiegen im ersten Halbjahr 2009 um 4,0% auf EUR 108 Mrd.
- Das Verhältnis der Kredite zu den Einlagen verbesserte sich seit Jahresbeginn von 115,4% auf 112,9%. Zusammenfassung der Erfolgsentwicklung.
Das Betriebsergebnis stieg im ersten Halbjahr 2009 auf EUR 1.776,4 Mio. (+19,1% gegenüber EUR 1.491,0 Mio. im ersten Halbjahr 2008). Dies war das bislang beste operative Ergebnis in der Geschichte der Erste Group. Dazu trugen vor allem Anstiege im Zins- und Handelsergebnis sowie ein sinkender Verwaltungsaufwand bei. Zu einem Rückgang kam es beim Provisionsergebnis.
Insgesamt stiegen die Betriebserträge um 7,0% auf EUR 3.736,6 Mio. (nach EUR 3.492,6 Mio.). Dies resultierte in erster Linie aus dem Anstieg des Zinsergebnisses (+8,6% auf EUR 2.505,3 Mio.) sowie des Handelsergebnisses (+86,1% auf EUR 343,1 Mio.). Beim Provisionsergebnis gab es einen Rückgang um 11,4% auf 888,2 Mio. Die Reduktion der Verwaltungsaufwendungen von EUR 2.001,6 EUR um 2,1% auf EUR 1.960,2 Mio. hat dieses Ergebnis ebenfalls wesentlich mit beeinflusst. Daraus leitet sich auch die Verbesserung der Kosten-Ertrags-Relation ab, die auf 52,5% (2008: 57,3%) sank.
Im Konzernüberschuss nach Steuern und Minderheiten, der sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 um 22,7% auf EUR 492,1 Mio. verringerte, spiegeln sich die höheren Risikokosten wider. Diese haben sich im ersten Halbjahr 2009 auf EUR 892,1 Mio. mehr als verdoppelt.
Die Eigenkapitalverzinsung (cash, d.h. unter Eliminierung der linearen Abschreibung für den Kundenstock) sank - bezogen auf das um die Partizipationsscheine erweiterte Kapital - von 15,2% (ausgewiesener Wert: 14,7%) im ersten Halbjahr 2008 auf nunmehr 11,6% (ausgewiesener Wert: 11,2%).
Der Cash-Gewinn je Aktie lag im ersten Halbjahr 2009 bei EUR 1,41 (ausgewiesener Wert: EUR 1,35) gegenüber EUR 2,10 (ausgewiesener Wert: EUR 2,03) im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Jahresende 2008 um 1,4% auf EUR 204,2 Mrd gestiegen.
Die Erste Group hat bis April 2009 Partizipationskapital im Gesamtnominale von EUR 1,76 Mrd. platziert. Davon wurden EUR 1,224 Mrd. durch die Republik Österreich und EUR 540,0 Mio. durch Private gezeichnet.
Trotz eines Anstiegs der risikogewichteten Aktiva verbesserte sich die auf das Kreditrisiko bezogene Eigenmittelquote aufgrund der Emission von Partizipationskapital in Höhe von EUR 1,76 Mrd., von 10,1% zum Jahresende 2008 auf 11,1% per 30. Juni 2009. Sie lag damit weiterhin komfortabel über dem gesetzlichen Mindesterfordernis von 8,0%. Die Kernkapitalquote, bezogen auf das Kreditrisiko, betrug zum 30. Juni 2009 8,4% (nach 7,2% Ende 2008).
Ausblick
Auch wenn sich aufgrund der weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Parameter die Risikokosten erhöht haben, sind wir der Überzeugung, dass wir unser Geschäftsmodell auch weiterhin profitabel umsetzen werden. Diese Zuversicht wurzelt in unserer regionalen Ausrichtung und der Balance unseres Geschäftsmodells zwischen den verschiedenen Kundengruppen. Aber auch unsere langfristig orientierte Geschäftspolitik und das unverändert ausgewogene Verhältnis zwischen Krediten und Einlagen tragen dazu bei.
Erste Group Investor Relations 1010 Wien Graben 21 Fax: + 43 (0)5 0100 DW 9 13112
Gabriele Werzer Tel.: +43 (0)5 0100 DW 11286 E-Mail: gabriele.werzer@erstegroup.com Thomas Sommerauer Tel.: +43 (0)5 0100 DW 17326 E-Mail: thomas.sommerauer@erstegroup.com Peter Makray Tel.: +43 (0)5 0100 DW 16878 E-Mail: peter.makray@erstegroup.com (Ad hoc vom 30.07.2009) (30.07.2009/ac/n/a)
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