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Presse: Japan Airlines - Kreditgeber wollen weitreichende Sanierung 22.09.2009
aktiencheck.de
Tokio (aktiencheck.de AG) - Die größte japanische Fluggesellschaft Japan Airlines Corp. (JAL) (ISIN JP3705400004 / WKN 777495) steht möglicherweise vor einer weitreichenden Sanierung.
Wie der "Nikkei" am Dienstag berichtet, drängen die Development Bank of Japan und andere Kreditgeber bei der Sanierung der Fluggesellschaft auf eine stärkere Einbeziehung der japanischen Regierung. Bei den gegenwärtigen Sanierungsplänen seien die Banken gegen weitere Kredite für JAL. Transportminister Seiji Maehara wird am Donnerstag mit JAL-Offiziellen und Vertretern der Kreditseite zusammentreffen, um die weiteren Schritte zu diskutieren, hieß es.
Laut "Nikkei" wollen die Kreditgeber eine strikte Trennung des rentablen vom unrentablen Teil der Fluggesellschaft bewirken. Zusätzliche Kredite alleine würden der Rentabilität der Airline auf lange Sicht kaum zugute kommen. Eine weitere Variante sehe vor, dass der Staat Kapital in den rentablen Teil der Fluggesellschaft einbringt und die Airline damit vorübergehend verstaatlicht. Der unrentable Teil würde stufenweise liquidiert werden.
Die Airline musste im ersten Geschäftsquartal (per 30. Juni) einen höheren Verlust ausweisen. Die Umsatzerlöse gingen auf 334,90 Mrd. JPY zurück, nach 490,34 Mrd. JPY im Vorjahresquartal. Gleichzeitig verschlechterte sich das operative Ergebnis von 3,91 Mrd. auf -86,11 Mrd. JPY und das Nettoergebnis von -3,41 Mrd. auf -99,04 Mrd. JPY.
Die Aktie von JAL schloss am Freitag in Tokio bei 171 JPY. (22.09.2009/ac/n/a)
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