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Presse: Japan Airlines drängt auf staatliche Zuschüsse


24.09.2009
aktiencheck.de

Tokio (aktiencheck.de AG) - Die größte japanische Fluggesellschaft Japan Airlines Corp. (JAL) (ISIN JP3705400004 / WKN 777495) drängt Presseangaben zufolge auf staatliche Zuschüsse.

Wie der "Nikkei" am Donnerstag berichtet, hat sich JAL-President Haruka Nishimatsu heute mit dem japanischen Verkehrsminister Seiji Maehara getroffen und dabei staatliche Zuschüsse angefordert, um die finanzielle Situation des Konzern zu verbessern, damit dieser drastische Restrukturierungsmaßnahmen umsetzen kann. Die Mittel sollen dabei von der Development Bank of Japan bereitgestellt werden, so Nishimatsu.


Laut der Zeitung hatte JAL bereits Anfang des Monats der letzten Regierung einen Entwurf präsentiert. Darin seien der Abbau von 6.800 Mitarbeitern (rund 14 Prozent der Belegschaft) und die Streichung von insgesamt 50 inländischen und internationalen Routen in den nächsten drei Jahren bis März 2012 vorgeschlagen worden.

Die Airline musste im ersten Geschäftsquartal (per 30. Juni) einen höheren Verlust ausweisen. Die Umsatzerlöse gingen auf 334,90 Mrd. JPY zurück, nach 490,34 Mrd. JPY im Vorjahresquartal. Gleichzeitig verschlechterte sich das operative Ergebnis von 3,91 Mrd. auf -86,11 Mrd. JPY und das Nettoergebnis von -3,41 Mrd. auf -99,04 Mrd. JPY.

Die Aktie von JAL schloss heute in Tokio mit einem Minus von 15,78 Prozent bei 144 JPY. (24.09.2009/ac/n/a)



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