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Datum/Zeit |
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34,95 € |
-0,050 € |
-0,14 % |
20.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| AT0000APOST4 |
A0JML5 |
- € |
- € |
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Österreichische Post meldet Gewinnrückgang 13.11.2009
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Österreichische Post AG (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) musste aufgrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen in den ersten neun Monaten einen Ergebnisrückgang ausweisen.
Wie der Logistikkonzern am Freitag verkündete, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 1,78 Mrd. Euro um 3,4 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 1,72 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verringerte sich auf 93,7 Mio. Euro, nach 103,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Periodenergebnis verringerte sich um 23,0 Prozent auf 67,4 Mio. Euro (Vorjahreswert: 87,5 Mio. Euro), während der Gewinn je Aktie auf 1,00 Euro (Vorjahreswert: 1,25 Euro) zurückging. Insgesamt habe man in den ersten neun Monaten vor allem unter Volumenrückgängen im Brief- und internationalen Paketgeschäft zu leiden gehabt, während man demgegenüber auf dem Heimatmarkt einen Anstieg beim Paketvolumen zu verzeichnen hatte. Die konjunkturell bedingten Umsatzrückgänge habe man dabei nicht vollständig mit den umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen kompensieren können. In den ersten neun Monaten wurden durch Fluktuation insgesamt 1.000 Mitarbeiter abgebaut, womit die starke Gehaltssteigerung 2009 kompensiert werden konnte. Gleichzeitig konnten bei den Sachkosten Nettoeinsparungen von 12,0 Mio. Euro realisiert werden.
Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein weiteres Anhalten der wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen, was sich weiterhin negativ auf das Brief- und Paketgeschäft der Österreichischen Post auswirken werde. Beim Umsatz erwartet man angesichts steigender Wettbewerbsinstabilität, Preisdruck, rückläufigem Konsumverhalten oder drohenden Geschäftsausfällen von Kunden eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Dem wolle man weiterhin durch Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramme entgegenwirken. Bei dem Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird angepeilt, die Kosten in Summe um 30 Mio. Euro unter das Vorjahresniveau zu senken. Darüber hinaus sind um 20 Mio. Euro reduzierte Anlageinvestitionen in Höhe von 80 Mio. Euro vorgesehen. Damit werde für das Gesamtjahr ein Konzern-EBIT, das etwa 10 bis 15 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt, angepeilt.
Die Aktie der Österreichischen Post notiert in Wien mit einem Minus von 0,78 Prozent bei 19,20 Euro. (13.11.2009/ac/n/a)
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