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Wienerberger meldet Ergebniseinbruch 11.02.2010
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Baumaterialhersteller Wienerberger AG (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) musste im Geschäftsjahr 2009 nach vorläufigen Berechnungen einen deutlichen Ergebniseinbruch ausweisen.
Wie der Konzern am Donnerstag verkündete, verringerten sich die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich um 25 Prozent auf 1,82 Mrd. Euro. Das operative EBITDA (vor Restrukturierungskosten) sank um 53 Prozent auf 208,6 Mio. Euro und das operative EBIT um 92 Prozent auf 19,0 Mio. Euro. Nach Abzug des Finanzergebnisses von 37,5 Mio. Euro und Hinzurechnung der Steuern von 36,9 Mio. Euro ergibt sich ein Verlust nach Steuern von 258,7 Mio. Euro (Vorjahr: +103,3 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie wurde auf -3,17 Euro (bereinigtes Ergebnis je Aktie: -0,34 Euro) beziffert. Durch Umsetzung eines Kostensenkungsprogramms und insbesondere auch durch signifikante Reduktion von Working Capital und Investitionen konnte der Free Cash-Flow um 28 Prozent auf rund 250 Mio. Euro gesteigert werden, hieß es weiter.
Für 2010 bleibt der Konzern vorsichtig, da die Visibilität auf die Märkte noch immer sehr eingeschränkt sei. "Ich bin ein positiv denkender Mensch und gehe davon aus, dass wir in den meisten Märkten das Schlimmste überstanden haben. Aber wann und in welchem Umfang der Aufschwung kommt, wage ich heute noch nicht zu sagen", zeigt sich der Vorstandsvorsitzende Heimo Scheuch zurückhaltend. Aus heutiger Sicht schließe der Manager weitere Werksschließungen für 2010 aus. "Wir haben unsere Kapazitäten dem Marktumfeld angepasst, und für mich ist der Restrukturierungsprozess damit abgeschlossen. Wir haben effiziente Strukturen geschaffen und werden uns jetzt mit voller Kraft auf das operative Geschäft konzentrieren. Dies bedeutet für mich in erster Linie die Forcierung unserer höherwertigen Produkte in bestehenden sowie deren Einführung in neue Märkte und eine weitere Intensivierung unserer Vertriebstätigkeit. Ich sehe 2010 trotz der eingeschränkten Visibilität positiv entgegen. Zwar wird unser Geschäft im ersten Quartal noch unter dem strengen Winter stark zu leiden haben, aber für das Gesamtjahr rechne ich bei stabilen Absätzen mit deutlichen Ergebnissteigerungen aufgrund von weiteren Kosteneinsparungen in Höhe von 35 Mio. Euro und einer besseren Auslastung unserer Werke", so Scheuch abschließend.
Die Aktie von Wienerberger notiert aktuell in Wien mit einem Plus von 3,55 Prozent bei 12,85 Euro. (11.02.2010/ac/n/a)
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