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Erste Group Bank veröffentlicht Quartalsergebnis 30.04.2010
Ad hoc
Wien (aktiencheck.de AG) - Erste Group (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) steigert Gewinn in Q1/2010 dank höherer Betriebserträge und niedrigerer Kosten um 10% auf EUR 255 Mio.
Highlights :
- Die Erste Group ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2010 gestartet. Im ersten Quartal 2010 erwirtschaftete sie ein starkes Betriebsergebnis von EUR 983,2 Mio. (17,3% über Q1/2009) sowie einen Nettogewinn von EUR 255,2 Mio. (10,0% über Q1/2009). Die Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich mit 49,2% deutlich (Q1/2009: 53,8%).
- Das Betriebsergebnis war Rekordbetriebserträgen von EUR 1.936,3 Mio. (+6,7%) und einem Rückgang des Betriebsaufwands auf EUR 953,1 Mio. (-2,3%) zu verdanken. Der Zinsüberschuss erhöhte sich um 8,0% auf EUR 1.323,6 Mio. Dieser Anstieg erklärte sich mit der Verbesserung der Zinsmarge auf 3,03% (Q1/2009: 2,86%). Der Provisionsüberschuss verzeichnete in Q1/2010 mit EUR 471,5 Mio. (+6,1% über Vorjahr) den ersten Anstieg im Jahresvergleich in den letzten sechs Quartalen. Dafür verantwortlich waren erhöhte Provisionseinnahmen aus dem Wertpapiergeschäft und aus dem Zahlungsverkehr. Das Handelsergebnis war ebenfalls sehr zufriedenstellend und lag mit EUR 141,2 Mio. nur um 1,8% unter dem Vorjahreswert.
- Die Risikokosten sanken im Vergleich zum Vorquartal signifikant auf EUR 531,2 Mio. bzw. 164 Basispunkte des durchschnittlichen Kundenkreditbestands (Q4/2009: EUR 607,4 Mio. bzw. 189 Basispunkte). Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Risikokosten mit 43,5% (Q1/2009: EUR 370,2 Mio. bzw. 117 Basispunkte) in einem geringeren Ausmaß als im Gesamtjahr 2009.
- Nach der starken Abschwächung des NPL-Wachstums im zweiten Halbjahr 2009 blieb der NPL-Zuwachs auch im ersten Quartal 2010 auf dem niedrigeren Niveau der beiden Vorquartale. Damit erreichte die NPL-Quote gemessen an den Kundenkrediten 6,9% (Jahresende 2009: 6,6%). Die NPL-Deckungsquote verbesserte sich signifikant auf 59,0% (Jahresende 2009: 57,2%).
- Der Periodenüberschuss nach Steuern und Minderheiten* erhöhte sich im ersten Quartal 2010 dank solider Beiträge der tschechischen, slowakischen und österreichischen Tochterbanken um 10,0% von EUR 232,1 Mio. auf EUR 255,2 Mio. Die Cash-Eigenkapitalverzinsung verminderte sich aufgrund der stark erweiterten Kapitalbasis von 9,7% im Gesamtjahr 2009 auf 8,1%.
- Die Bilanzsumme stieg seit Jahresanfang deutlich um 3,1% auf EUR 208,0 Mrd. Dies war vor allem steigenden Zwischenbankgeschäften und Wertpapierveranlagungen zuzuschreiben, die durch das starke Wachstum bei den Kundeneinlagen (seit Jahresanfang +3,2% auf EUR 115,6 Mrd.) unterstützt wurden. Das Kredit-Einlagen-Verhältnis betrug 112,7%.
- Das Eigenkapital der Erste Group wurde im ersten Quartal 2010 noch einmal deutlich - durch unterjährige Gewinne, eine positive Bewegung in der AfS-Rücklage und Währungseffekte - gestärkt. Damit stieg das Eigenkapital der Erste Group im ersten Quartal 2010 um EUR 0,6 Mrd. auf EUR 13,3 Mrd. Entsprechend dem mäßigen Kreditwachstum stagnierten die risikogewichteten Aktiva bei EUR 105,9 Mrd. Vor Einbeziehung des unterjährigen Gewinns ergab dies eine Tier 1-Quote (bezogen auf das Kreditrisiko) von 11,0% (Ende 2009: 10,8%) und eine Core Tier 1-Quote (bezogen auf das Gesamtrisiko) von 8,5% (Ende 2009: 8,3%).
* Der "Periodenüberschuss nach Steuern und Minderheiten" entspricht dem den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnenden Periodenüberschuss. (Ad hoc vom 30.04.2010) (30.04.2010/ac/n/a)
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