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Wienerberger kann Ergebnis verbessern 03.11.2010
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Baumaterialhersteller Wienerberger AG (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) konnte im dritten Quartal mit einem Ergebnisplus aufwarten.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 517,8 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 518,5 Mio. Euro. Beim Betriebsergebnis wurde ein Gewinn von 34,3 Mio. Euro verzeichnet, nach 7,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Unter dem Strich wurde nach Anteilen Dritter ein Gewinn von 17,1 Mio. Euro verbucht, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Verlust von 2,3 Mio. Euro ausgewiesen hatte. Der Vorstandsvorsitzende Heimo Scheuch zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: "Wir konnten das Ergebnis der Gruppe aus eigener Kraft steigern - eine Bestätigung für den von uns eingeschlagenen Weg. Aus den Märkten war weiterhin kein Rückenwind spürbar, denn die Unklarheit über die ökonomische Entwicklung sowie über das Ausmaß der Budgetsanierungsprogramme der Nationalstaaten verunsichert die Bevölkerung und lähmt vielerorts die Bauwirtschaft."
Mittelfristig sieht sich Wienerberger angesichts der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage mit weiterhin herausfordernden Bedingungen konfrontiert: "Bis Jahresende gehe ich von einer Fortsetzung der Trends in den einzelnen Märkten aus. Ich erwarte keine spürbare Verbesserung im Baustoffsektor in Zentral-Osteuropa. In Zentral-Westeuropa wird sich die leichte Erholung in Deutschland nach der Bodenbildung auf niedrigstem Niveau fortsetzen. Großbritannien und Frankreich werden sich weiterhin positiv sowie Belgien stabil entwickeln. In den USA rechne ich mit keiner nennenswerten Veränderung - vor allem aufgrund der gerade abgehaltenen Kongresswahlen. Ich bin der Überzeugung, dass die Baustoffbranche auch im nächsten Jahr mit einem herausfordernden Marktumfeld konfrontiert sein wird. Entscheidend ist, wie sich das Konsumentenvertrauen trotz angekündigter Sparpakete, unsicherer Wirtschaftsentwicklung und hoher Arbeitslosigkeit entwickeln wird. Für Wienerberger bin ich zuversichtlich, da wir nicht nur unsere Kostenstruktur angepasst, sondern auch unser Produktportfolio hinsichtlich der Marktverhältnisse optimiert haben. Durch die strategische Ausrichtung in Richtung Komplettanbieter sowie unserem klaren Fokus auf Produktinnovationen sind wir für einen Aufschwung gut gerüstet", betonte Scheuch abschließend.
Die Aktie von Wienerberger notiert aktuell mit einem Minus von 2,38 Prozent bei 11,72 Euro. (03.11.2010/ac/n/a)
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