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Ryanair Billigflieger im Höhenrausch 06.08.2002
BoersenMan.de
Ryanair (WKN 907191) übertrifft sich selbst, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Die irischstämmige Billigfluglinie habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ihre Gewinne im letzten Quartal um fast 70 Prozent gesteigert. Satte 39 Millionen Euro habe Ryanair von Anfang April bis Ende Juni einstreichen können und das, obwohl die Ticketpreise um durchschnittlich sieben Prozent gesunken seien. Während die meisten Fluggesellschaften unter den Folgen des 11. September und der anhaltenden Konjunkturkrise leiden würden und sich nur nach und nach erholen, wachse der Für-nen-Appel-und-nen-Ei-Anbieter scheinbar grenzenlos.
Erstmals in der Firmengeschichte sei die Eine-Million-Passagiere-Pro-Monat-Grenze übersprungen worden. Die Flüge seien zu 83 Prozent ausgebucht. Fast alle Tickets würden übers Internet verkauft, was Personal- und damit Kostensparend sei. Am Boden und an Bord gehe es spartanisch zu. Kein kostenloser Schnickschnack: Wer mehr als nur mitfliegen wolle, müsse extra zahlen. Keine Angst - Stehplätze würden wider Erwarten noch nicht angeboten. Das sei nix für Luftfahrtromantiker, eher was für Pfennig- beziehungsweise Centfuchser.
Um die steigende Nachfrage befriedigen zu können, kaufe Ryanair reihenweise neue Flugzeuge und habe Jahr für Jahr neue Strecken eröffnet. Das alles mache prinzipiell auch die Aktie interessant. Die sei jedoch recht hoch bewertet. Um den Kurs weiter halten und steigern zu können, müsste Ryanair sich weiterhin selbst übertreffen, was immer schwieriger werde. Die Konkurrenz sei längst aufgewacht und werde keine weiteren Marktanteile kampflos abgeben. Vorsicht sei also angezeigt; schon zu oft seien preiskämpferische Helden zu tragischen Figuren geworden.
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