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Johnson Controls und Saft lösen ihr Joint Venture auf


30.09.2011
aktiencheck.de

Milwaukee (aktiencheck.de AG) - Der amerikanische Mischkonzern Johnson Controls Inc. (ISIN US4783661071 / WKN 857069) und der französische Batterienhersteller Saft Groupe (ISIN FR0010208165 / WKN A0ER34) haben ihr Joint Venture Johnson Controls-Saft aufgelöst, das im Jahr 2006 zur Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Autobatterien gegründet worden war.

Wie die Unternehmen mitteilten, hat Johnson Controls wie vereinbart den Unternehmensanteil für 145 Mio. US-Dollar von Saft gekauft. Der amerikanische Hersteller von Autositzen und Batterien erhält auch eine erweiterte, zeitlich unbegrenzte Lizenz zur Nutzung bestimmter Lithium-Ionen-Technologien von Saft für alle Märkte. Ab dem 1. Oktober 2011 wird das Unternehmen unter dem Namen Johnson Controls betrieben.


Bei dem US-Konzern verbleiben alle Vermögenswerte des Joint Ventures, so auch das neue Werk des Unternehmens in Holland im US-Bundesstaat Michigan. Das Werk im französischen Nersac wird zum Ende des Jahres 2012 an Saft übertragen.

Darüber hinaus teilten die Unternehmen mit, man habe sich darauf geeinigt, alle gerichtlichen Verfahren zwischen den beiden Gesellschaften zu beenden.

Die Aktie von Johnson Controls verliert an der NYSE aktuell 1,97 Prozent auf 26,86 US-Dollar. Papiere der Saft Groupe schlossen in Paris bei 20,20 Euro (-1,17 Prozent). (30.09.2011/ac/n/a)



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