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ÖVAG Mitteilung zur geplanten Spaltung und kapitalstärkenden Maßnahmen


14.10.2011
Ad hoc

Wien (aktiencheck.de AG) - Die Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft (ÖVAG) (ISIN AT0000755665 / WKN 873740) beschäftigt sich seit letztem Jahr intensiv mit der Neuausrichtung ihres Geschäftsmodells und möglichen strategischen Optionen. Insbesondere das deutlich schlechtere Marktumfeld für Banken, die sich verschärfende Krise auf den internationalen Finanzmärkten, außerordentlicher Abschreibungsbedarf für Länderrisiken, Beteiligungen sowie Beteiligungsverkäufe lassen signifikante Auswirkungen auf die ÖVAG, ihre Ergebnisse und die geplanten Maßnahmen erwarten:

- Erwarteter Jahresverlust der ÖVAG (laut Vorschau) im Einzelabschluss aus derzeitiger Sicht rund EUR 900 Mio. (Bandbreite von +/- EUR 150 Mio. abhängig von der weiteren Entwicklung der Märkte). Gemäß IFRS Konzernabschluss wird ein Jahresverlust in einer Bandbreite von EUR 500 bis 750 Mio. erwartet. Für dieses Vorschauergebnis sind vor allem deutliche Abwertungen in der Höhe von ca. EUR 700 Mio. auf unsere Beteiligungen Investkredit Bank AG und Volksbank Romania S.A. im Einzelabschluss der ÖVAG ausschlaggebend.
- Keine in der geplanten Form stattfindende Abspaltung des ÖVAG Bankbetriebes in die Investkredit Bank AG im heurigen Jahr;
- Aktuell keine Rückführung von EUR 300 Mio. Partizipationskapital an die Republik Österreich;
- Die Kapitalquoten gemäß der Säule 1 werden trotz der negativen Ergebniserwartung deutlich über den gesetzlichen Anforderungen liegen.

Zusätzlich erwartet der ÖVAG Konzern einen eigenmittelstärkenden Effekt aus dem Verkauf der Volksbank International an die Sberbank (ISIN RU0009029540 / WKN 902954), sodass die Kernkapitalquote per Jahresende voraussichtlich bei rund 10,4% und die Eigenmittelquote bei rund 13,7% liegen wird.

Gegenwärtig führt der Vorstand der ÖVAG intensive Gespräche mit den Kernaktionären über kapitalstärkende Maßnahmen. Gegenstand dieser Gespräche ist ein Umbau des Schulze-Delitzsch Genossenschaftsverbundes in Anlehnung einer Kooperation nach Art. 3 der Richtlinie 2006/48/EC (Teil der europäischen Umsetzung von Basel II) bzw. Art. 9 des Entwurfs des CRR I (Capital Requirements Regulation I - das ist der unmittelbar anwendbare Verordnungsteil der europäischen Umsetzung von Basel III). Ein entsprechender Grundsatzbeschluss wurde heute diesbezüglich gefasst.


Börsenotierte Partizipationskapital-Emissionen der Österreichischen
Volksbanken-Aktiengesellschaft:


(ISIN AT0000755665/ 873740) Österreichische Volksbanken-AG Partizipationsscheine
(ISIN XS0359924643 / WKN A0TUQG) EUR 500,000,000 Perpetual Non Cumulative Participation Capital Certificates

Die dem Emissionsvolumen nach fünf größten börsennotierten Emissionen der Österreichischer Volksbanken-Aktiengesellschaft:

(ISIN XS0451759012 / WKN A1AME3)
(ISIN XS0417722393 / WKN A0T7NX)
(ISIN XS0412533399 / WKN A0T6H9)
(ISIN XS0271095357 / WKN A0GZSC)
(ISIN AT000B053442 / WKN A0LQXN)

Die Emissionen der Österreichischen Volksbanken-Aktiengesellschaft sind an folgenden Börsen zugelassen:

Geregelter Freiverkehr der Wiener Börse AG
Amtlicher Handel der Wiener Börse AG
EUWAX-Segment der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse
Regulierter Markt der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse
Geregelter Markt der Prager Börse
Geregelter Markt der Luxemburger Börse
Freiverkehr der Berliner Börse
Freiverkehr der Börse Stuttgart
Open Market der Börse Frankfurt

Rückfragehinweis:

Ansprechpartner:
Walter Gröblinger
Tel.: +43/ (0) 50 4004-0
E-Mail: walter.groeblinger@volksbank.com
(Ad hoc vom 13.10.2011) (14.10.2011/ac/n/a)




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