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34,85 € |
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+0,29 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| AT0000APOST4 |
A0JML5 |
- € |
- € |
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Österreichische Post-Aktie: Gewinn kann im ersten Quartal zulegen, Ausblick bestätigt 16.05.2012
aktiencheck.de
Wien (www.aktiencheck.de) - Die Österreichische Post AG (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) gab am Mittwoch bekannt, dass ihr Gewinn im ersten Quartal angesichts eines soliden Umsatzwachstums zulegen konnte. Zudem wurde der Ausblick für 2012 bestätigt.
Wie der führende Brief- und Logistikkonzern in Österreich verkündete, nahm der Umsatz um 6,0 Prozent auf 605,7 Mio. Euro zu. Die neu formierte Division Brief, Werbepost & Filialen verzeichnete einen Anstieg um 6,2 Prozent, die Division Paket & Logistik konnte umsatzseitig um 5,9 Prozent zulegen - lässt man die in Veräußerung befindlichen Tochtergesellschaften in Benelux außer Acht, ergibt sich sogar eine Steigerung von 6,6 Prozent. Neben einer generell soliden Volumenentwicklung haben einige Sondereffekte zu dieser guten Entwicklung beigetragen: Ein zusätzlicher Arbeitstag im Quartalsvergleich brachte Volumenzuwächse, ebenso wie neue Informationspflichten einiger Kunden im Finanz-, Telekommunikations- oder Energiesektor. Darüber hinaus führte die veränderte Produktlandschaft der Österreichischen Post zu einer Verschiebung von adressierten Werbesendungen zu höherwertigen Briefprodukten.
Das EBITDA verbesserte sich um 7 Prozent auf 75,8 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge betrug damit 12,5 Prozent. Das EBIT wurde um 14,4 Prozent auf 55,8 Mio. Euro gesteigert, womit eine EBIT-Marge von 9,2 Prozent erzielt werden konnte. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 16,6 Prozent auf 55,7 Mio. Euro. Nach Abzug von Steuern im Ausmaß von 14,3 Mio. Euro ergibt sich ein Periodenergebnis (Ergebnis nach Steuern) von 41,4 Mio. Euro. Dies entspricht 0,61 Euro je Aktie für das erste Quartal 2012 (Vorjahr: 0,55 Euro).
Für das Jahr 2012 bestätigt die Österreichische Post die Einschätzung einer Umsatzentwicklung, die auf vergleichbarer Basis eine stabile bis leicht positive Entwicklung zeigen sollte. Die Geschäftsentwicklung wird weiterhin von den strukturellen Veränderungen der Branche geprägt. Durch die elektronische Substitution ist von einem Rückgang bei adressierten Briefmengen auszugehen, während der zunehmende Internet-Handel für Wachstum an Paketmengen sorgt. Das gedämpfte konjunkturelle Umfeld könnte sich nachteilig auf die Werbewirtschaft und das Konsumverhalten auswirken. Ein Fokus des Konzerns liegt weiterhin auf der Profitabilität der erbrachten Leistungen. Für die nachhaltige Ergebnisentwicklung der Österreichischen Post gilt weiterhin die Zielbandbreite einer EBITDA-Marge von 10 bis 12 Prozent. Eine weitere Verbesserung des EBIT gegenüber 2011 wird angestrebt, hieß es.
Die Aktie der Österreichischen Post gewann gestern 1,48 Prozent auf 26,03 Euro. (16.05.2012/ac/n/a)
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