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Roche-Aktie: Pharmakonzern will an bisheriger Strategie festhalten, F&E-Ausgaben sollen stabil bleiben 05.09.2012
aktiencheck.de
Basel (www.aktiencheck.de) - Der schweizerische Pharmakonzern Roche Holding AG (ISIN CH0012032113 / WKN 851311) will weiterhin an seiner Strategie von Wachstum und Innovation festhalten. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung anlässlich einer Investorenkonferenz hervor.
Dank der führenden Stellung in der personalisierten Medizin ist Roche einzigartig positioniert, Therapien zu entwickeln, welche die heutigen Behandlungsstandards erhöhen und das Leben von Patienten verbessern. Neue Strategien zum Medikamentenzugang in Industrieländern und Schwellenmärkten werden zusätzliche Wachstumschancen bieten. Auf einer Investorenveranstaltung in London werden die Fortschritte von Produktkandidaten in späten Phasen der klinischen Entwicklung aufgezeigt werden. In den kommenden anderthalb Jahren sollen Ergebnisse von nicht weniger als 19 klinischen Studien in der Spätentwicklung, darunter zwölf zu NME, vorliegen. Außerdem könnten nach Angaben des Konzerns noch in diesem Jahr bis zu drei weitere NME-Projekte in die späte klinische Entwicklung überführt werden, mit dem langfristigen Ziel einer Marktzulassung.
Trotz dieses Anstiegs an Projekten in der späten Entwicklungsphase wird Roche die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stabil halten, indem das Unternehmen weiter Maßnahmen zur Verbesserung der Produktivität umsetzt und eine strikte Portfolio-Priorisierung vornimmt, hieß es.
"Es ist die Strategie von Roche, differenzierte Arzneimittel und Diagnostika für Krankheiten zu entwickeln, wo ein hoher medizinischer Bedarf besteht und Patienten eine großen therapeutischen Nutzen haben", so Severin Schwan, CEO der Roche-Gruppe. "Über 60 Prozent der Projekte in unserer Pharma-Pipeline werden bereits mit diagnostischen Begleittests entwickelt, damit wir die Behandlung effektiver gestalten können. Beste Beispiele für die Realität der personalisierten Medizin sind unsere jüngst im Markt eingeführten Krebsmedikamente Perjeta und Zelboraf."
Roche arbeitet daran, den Zugang zu den eigenen Produkten für Patienten in Industrieländern, aber auch in Schwellenmärkten stetig zu verbessern. Gerade in Schellenländern erhöhen wachsende persönliche Einkommen und die Entwicklung öffentlicher Gesundheitswesen die Nachfrage nach der Verabreichung und Verschreibung hoch innovativer Arzneimittel. Das breite Produktportfolio von Roche erlaubt den Angaben zufolge flexible kommerzielle Angebote und eine wertorientierte Preisbildung. In den vergangenen Jahren wurde in Schwellenmärkten eine Reihe von Zugangsprogrammen für Medikamente umgesetzt, in deren Folge die Anzahl an Patienten, die mit Medikamenten von Roche behandelt werden können, signifikant zugenommen hat.
Die Aktie von Roche notiert derzeit mit einem Minus von 0,81 Prozent bei 177,90 Schweizer Franken. (05.09.2012/ac/n/a)
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