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Rio Tinto-Spekulation geht auf 12.11.2004
GOLDINVEST.de daily
Der australische Bergbaukonzern Rio Tinto (ISIN AU000000RIO1 / WKN 855018) gibt seine brasilianische Mine an Kinross ab, berichten die Experten von "GOLDINVEST.de daily"
Für beide ein gutes Geschäft. Zudem dürfte die Konzentration im Bergbau weitergehen.
Kinross bekomme durch das Geschäft rund 2,7 Millionen Unzen Gold-Reserven hinzu. In den kommenden Wochen könnten durch weitere Exploration noch 1,7 Millionen Unzen Reserven folgen. Die Unze Gold-Reserven koste Kinross somit etwa 59 US-Dollar - ein noch gutes Geschäft.
Die Mine dürfte 2005 rund 200.000 Unzen Gold ausspucken, bei reinen Abbaukosten von rund 220 US-Dollar je Unze. 2004 dürfte die Produktion rund 190.000 Unzen bei Kosten von 224 Dollar je Unze betragen. Mit dieser Akquisition erscheine die Kinross Gold-Aktie noch interessanter als schon bisher.
Für Rio Tinto besitze der Verkauf eher eine nachrangige Bedeutung. 260 Millionen US-Dollar seien bei der Größe der Australier nicht gerade Peanuts aber doch auch nicht börsenrelevant. Dennoch: Die Einnahmen aus Beteiligungsverkäufen würden sich mittlerweile im Jahresverlauf 2004 auf rund 1,4 Milliarden Dollar läppern. Es gebe bereits Kritik von größeren Investmenthäusern, dass die großen Bergbaugesellschaften wie BHP und Rio Tinto zuviel Bares horten würden.
Daher dürfte Rio Tinto bald mit dem Geld an den Markt gehen. Ein Aktienrückkauf wäre eine Möglichkeit. Doch eher dürfte die gefüllte Kriegskasse für Übernahmen verwendet werden. Der australische Konkurrent WMC Resources könnte ein Ziel sein. Nachdem der Übernahmeversuch durch die Schweizer Xstrata als zu billig gescheitert sei, könnte Rio Tinto in den Ring steigen. Rio Tinto könnte sich auch ein kleineres Bergbau-Unternehmen unter den Nagel reißen. Iluka Resources wäre ein mögliches Ziel, das passen könnte.
Anleger sollten den Rohstoffmarkt weiter sehr genau beobachten. Die Konzentration in der Branche scheine noch lange nicht vorbei.
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