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Aktuelle Kursinformationen (NYSE)
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
172,96 $ 172,96 $ 0 $ 0 % 28.04/01:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US68389X1054 871460 -   $ -   $
 
 
 

Ausblick: Die Märkte am Freitag


16.12.2005
aktiencheck.de

Der DAX verabschiedete sich gestern wenig verändert in den Feierabend und verbesserte sich bis Handelsende leicht um 0,17 Prozent auf 5.295,82 Punkte, der MDAX gewann marginal um 0,07 Prozent auf 7.176,32 Zähler hinzu. Im Vorfeld des heutigen großen Verfallstages verlief der Handel sehr ruhig. Am Nachmittag sorgte eine freundliche Eröffnung der Wall Street noch einmal für steigende Kurse, jedoch trübte sich die Stimmung diesseits wie auch jenseits des Atlantiks schnell wieder ein.

Im Fokus der Anleger standen gestern nach wie vor Papiere der Deutschen Bank, die sich im Handelsverlauf deutlich erholten und mit einem Abschlag von nur 0,2 Prozent schlossen. Laut Presseangaben wird das Bankhaus nicht für mögliche Verluste bei seinem zuletzt geschlossenen Immobilienfonds grundbesitz-invest einspringen. Deutlicher unter Druck gerieten MAN-Aktien, die 1,1 Prozent abgaben und an das Indexende fielen, daneben sackten BMW um 1 Prozent und die Bayerische Hypo- und Vereinsbank um 0,9 Prozent ab. Anteilsscheine von TUI verloren nach einem freundlichen Handelsstart 0,4 Prozent. Der Touristikkonzern verkündete den erfolgreichen Verkaufsabschluss von VTG.

Die Deutsche Lufthansa avancierte mit einem Kursplus von 1,8 Prozent zum stärksten DAX-Titel, fester tendierten zudem METRO mit +1,1 Prozent. Daneben dominierte bei E.ON und SAP merklich die Käuferseite. Papiere von BASF verbesserten sich leicht um 0,5 Prozent. Am Mittwoch gab der Chemiekonzern eine Lizenzvereinbarung sowie eine Forschungszusammenarbeit bezüglich der biotechnologischen Verbesserung von Nutzpflanzen mit CropDesign bekannt.

Mit einem 8,8-prozentigen Kursplus schossen Papiere von SCHWARZ PHARMA im MDAX an die Spitze. Der Pharmakonzern erhielt gestern ein positives Votum für die Zulassung des Parkinsonpflasters Neupro durch das Arzneimittel-Komitee der europäischen Zulassungsbehörde EMEA. Um 3,2 Prozent ging es für Celesio nach oben. Laut Presseangaben sieht sich der Pharmagroßhändler als Profiteur der Politik der neuen Regierungskoalition.

Der Markt heute:

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mehrheitlich mit einem leichten Plus in den Handel starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 5.297 Punkten, die Commerzbank mit 5.295 Punkten und HSBC Trinkaus & Burkhardt sieht den DAX bei 5.297 Zählern.

Konjunktur- und Wirtschaftstermine:

Am großen Verfallstag stehen heute in Deutschland der ifo Geschäftsklima-Index für Dezember sowie Beschäftigte und Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe und Bergbau für Oktober zur Veröffentlichung an. Ferner wird in Italien die Handelsbilanz für Oktober bekannt gegeben. In Euroland wartet man auf die Verbraucherpreise (HVPI) im November und in Japan auf den Monatsbericht Dezember bzw. das Ergebnis des Geldpolitischen Rats der Bank of Japan. Aus den USA wird die Leistungsbilanz für das dritte Quartal gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Quartalszahlen stehen heute bei Carnival Corp. & plc, GTECH Holdings Corp., Heiler Software AG, Scholastic Corp. und Steelcase Inc. an.


Die US-Börsen:

Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Donnerstag im leicht Minus. Während der Dow Jones um 0,02 Prozent auf 10.881,67 Punkte abnahm, verlor die NASDAQ um 0,09 Prozent auf 2.260,63 Zähler zu. Die Futures notieren derzeit im Plus. Gegen 08:10 Uhr tendiert der NASDAQ Future bei 1.702,50 Punkten (+0,2 Prozent) und der S&P Future bei 1.270,25 Zählern (+0,1 Prozent).

Devisen, Gold und Rohstoffe:

Brent Oil: 59,7 Dollar; Euro: 1,1965 Dollar; Gold: 495,00 Dollar

Wichtige Meldungen:

Die Oracle Corp. (ISIN US68389X1054 / WKN 871460) hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das zweite Quartal 2005/06 vorgelegt. Demnach musste der Software-Konzern trotz eines deutlichen Umsatzanstiegs einen Ergebnisrückgang hinnehmen. Das Nettoergebnis belief sich demnach auf 798 Mio. Dollar bzw. 15 Cents je Aktie nach 815 Mio. Dollar bzw. 16 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das um Einmal-Effekte bereinigte Pro-Forma-Ergebnis betrug 19 Cents je Aktie. Die Analysten hatten im Vorfeld das Ergebnis mit 19 Cents je Aktie angegeben. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 3,29 Mrd. Dollar, nach 2,76 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten zuvor Umsätze von 3,41 Mrd. Dollar erwartet. Die Software-Umsätzen stiegen im Berichtszeitraum um 18 Prozent auf 2,6 Mrd. Dollar. Auf Pro-Forma-Basis stiegen die Software-Umsätze um 22 Prozent auf 2,7 Mrd. Dollar.

Die Adobe Systems Inc. (ISIN US00724F1012 / WKN 871981) veröffentlichte am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2004/05. Demnach konnte der Entwickler von Grafik-Software einen Ergebnisanstieg oberhalb der Prognosen erzielen. Das Nettoergebnis belief sich demnach im Schlussquartal auf 156,3 Mio. Dollar bzw. 31 Cents je Aktie nach 113,5 Mio. Dollar bzw. 23 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das Pro-Forma-Ergebnis betrug 30 Cents je Aktie. Die Analysten hatten im Vorfeld das Ergebnis mit 29 Cents je Aktie angegeben. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 510,4 Mio. Dollar, nach 429,5 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten zuvor Umsätze von 507,07 Mio. Dollar erwartet. Für das erste Quartal 2005/06 erwartet Adobe ein Ergebnis von 13 bis 16 Cents je Aktie bei Umsatzerlösen von 630 bis 660 Mio. Dollar. Auf Pro-Forma-Basis soll das EPS 28 bis 30 Cents betragen. Dagegen sehen die Analysten das EPS im ersten Quartal bei 29 Cents und rechnen mit Umsatzerlösen von 633,82 Mio. Dollar. Zudem erklärte Adobe, dass sein CFO Murray Demo Ende März bzw. etwas später aus dem Amt scheiden will. Demo begründete diesen Schritt mit dem Wunsch mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können. Zudem ernannte Adobe Garrett Ilg als President von Adobe Japan und Peg Wynn als Senior Vice President im Bereich Human Resources.

Wie gestern bekannt wurde, hat das Illinois Supreme Court entschieden, ein Urteil des Jahres 2003 aufzuheben, bei dem Philip Morris USA, die US-Sparte des weltgrößten Tabakherstellers Altria Group Inc. (ISIN US02209S1033 / WKN 200417), zu einem Schadenersatz von 10,1 Mrd. Dollar verurteilt worden war. Demnach hat das Gericht entschieden, dass das entsprechende Gericht niedrigerer Instanz die Sammelklage gegen Philip Morris USA fallen lassen muss, in der dem Unternehmen die Täuschung der Kunden mittels der Aufschrift "light" vorgeworfen worden war. Im März 2003 hatte das Gericht erster Instanz in Madison County entschieden, dass die Altria-Sparte mit dieser Bezeichnung Rauchern unzulässigerweise suggeriert habe, diese Zigaretten seien weniger schädlich bzw. sicherer als normale Zigaretten. Das Supreme Court des US-Bundesstaates Illinois bezog sich in seiner Begründung auf Vorschriften der U.S. Federal Trade Commission (FCC), in denen es den Tabakkonzernen ausdrücklich erlaubt ist, ihre Produkte mit den Aufschriften "light" oder "geringer Teergehalt" zu versehen. Philip Morris selbst hatte argumentiert, es hätte niemals eine Sammelklage zugelassen werden dürfen. Demnach hätte jeder Raucher separat eine Klage einreichen müssen, um seinen Fall individuell zu schildern.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040 / WKN 920332) gab am Donnerstag bekannt, dass sie ihren Gewinn im vierten Quartal steigern konnte, was auf höhere Gebühreneinnahmen und Investment-Erlöse zurückzuführen ist. Der Nettogewinn belief sich auf 1,63 Mrd. Dollar bzw. 3,35 Dollar pro Aktie, nach 1,19 Mrd. Dollar bzw. 2,36 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Die Nettoeinnahmen nahmen von 4,58 Mrd. Dollar auf 6,29 Mrd. Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 3,35 Dollar pro Aktie und Einnahmen von 5,91 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein 2,78 EPS-Ergebnis von Dollar bei Einnahmen von 6,50 Mrd. Dollar in Aussicht. Für das Gesamtjahr wies das Kreditinstitut einen Überschuss von 5,63 Mrd. Dollar bzw. 11,21 Dollar pro Aktie aus, gegenüber einem Nettogewinn von 4,55 Mrd. Dollar bzw. 8,92 Dollar pro Aktie. Die Einnahmen lagen bei 43,39 Mrd. Dollar (Vorjahr: 29,84 Mrd. Dollar). Analysten hatten zuvor ein EPS-Ergebnis von 11,26 Dollar erwartet.

Die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) will Presseangaben zufolge mögliche Verluste beim Immobilienfonds grundbesitz-invest auf die Anleger abwälzen. "Es gibt klar die Tendenz im Konzern, dass man nicht einspringt," zitiert die "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe) gut informierte Kreise aus dem Umfeld der Deutschen Bank. Damit wird die Abwertung der Immobilienbestände auf die Kunden übertragen. Insgesamt kommen laut dem Bericht voraussichtlich auf die rund 300.000 Kunden des offenen Immobilienfonds mit einem Gesamtvolumen von 6 Mrd. Euro Abwertungen in dreistelliger Millionenhöhe zu. Am Dienstag hatte die Deutsche Bank-Tochter DB Real Estate für ihren Immobilienfonds einen vorübergehenden Rücknahmestopp ausgerufen. Laut dem Bericht war am Wochenende durchgesickert, dass das Kreditinstitut hohen Abschreibungsbedarf bei den Fondsimmobilien ausgemacht hat. Nun drohen der Bank Schadenersatzansprüche der Anleger: Anlegeranwalt Andreas Tilp erklärte gegenüber der "FTD", dass die Aussetzung der Rücknahme rechtswidrig sei, da weder außergewöhnliche Umstände noch ein Liquiditätsengpass vorgelegen hätten. "Dies begründet nach meiner Auffassung Schadensersatzansprüche gegen die DB Real Estate und die Depotbank Deutsche Bank", wird Tilp weiter zitiert.

Die australische Investmentbank Macquarie Bank Ltd. (ISIN AU000000MBL3 / WKN 901864) hat ein bindendes Übernahmeangebot für die London Stock Exchange plc (LSE) (ISIN GB00B0167W72 / WKN A0B5GS) abgegeben. Wie die Investmentbank am Donnerstag bekannt gab, bietet die Investmentbank nach Abschluss der Due Diligence gemeinsam mit ihren Konsortialpartnern 580 Pence je Aktie des britischen Börsenbetreibers. Das Gesamtvolumen der Übernahmeofferte liegt damit bei rund 1,5 Mrd. Britischen Pfund (GBP). Zur Übernahme der LSE wurde eigens das neue Unternehmen MLX gegründet, welches den beiden Fonds der australischen Investmentbank, Macquarie Financial Infrastructure Fund (MFIF) und Macquarie Capital Alliance Group (MCAG), gehört. Die Macquarie Bank hatte erst kürzlich ein bindendes Übernahmeangebot für den britischen Börsenbetreiber angekündigt.



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