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DAX Schluss: Rote Vorzeichen am letzten Handelstag eines starken Gesamtjahres 30.12.2005
aktiencheck.de
Die deutschen Standardwerte gaben am letzten, verkürzten Handelstag des Jahres unter geringen Umsätzen noch einmal deutlich ab. Der DAX schloss mit einem Abschlag von 0,92 Prozent bei 5.408,26 Punkten, während der MDAX 0,24 Prozent auf 7.311,53 Zähler einbüßte. Dennoch können die deutschen Indizes auf ein überaus erfolgreiches Börsenjahr blicken, in dessen Verlauf sich der DAX um rund 27 Prozent und der MDAX gar um rund 35 Prozent verbesserte.
Im deutschen Leitindex erzielten Aktien der Deutschen Börse auf Jahressicht mit einem Plus von knapp 100 Prozent die größten Gewinne, auf den Plätzen zwei und drei folgten die Commerzbank mit +69 Prozent und Continental mit +57 Prozent. Um 18 Prozent ging es hingegen für die Deutsche Telekom nach unten, daneben verloren lediglich Anteilsscheine von Infineon leicht. Im MDAX erzielten Aktien von Salzgitter mit einem Aufschlag von rund 200 Prozent die stärksten Zuwächse.
Auf der kurzen Gewinnerliste fanden sich heute Papiere der Hypo Real Estate wieder, die sich etwas von den Kursverlusten der vergangenen Tage erholten und 1,2 Prozent an Boden gutmachten. Leicht aufwärts ging es zudem für Aktien von Henkel. Auch Anteilsscheine der Deutschen Lufthansa tendierten etwas fester. Der Konzern kündigte heute an, im kommenden Jahr 2.400 neue Mitarbeiter einzustellen.
Unter Druck standen indes Anteilsscheine der Commerzbank, die mit einem Abschlag von 2,5 Prozent an das Indexende fielen. Deutlich schwächer tendierten daneben Siemens, Bayer, die Münchener Rück und TUI. In der zweiten Reihe gewannen Papiere von IWKA nach anfänglichen Verlusten 0,3 Prozent, nachdem Industrie-Holding am Donnerstagabend den Verkauf der Gesellschaften der EX-CELL-O-Gruppe und damit verbunden Sonderbelastungen bekannt gab.
Schlusskurse (14:08 Uhr):
DAX: 5.408,26 (-0,92 Prozent)
MDAX: 7.311,53 (-0,24 Prozent)
Tagesgewinner: Hypo Real Estate, Deutsche Lufthansa, Henkel
Tagesverlierer: Commerzbank, Siemens, Bayer
Unternehmensmeldungen:
Die Deutsche Lufthansa AG (ISIN DE0008232125 / WKN 823212) will im kommenden Jahr in Deutschland rund 2.400 neue Mitarbeiter einstellen. Wie die größte deutsche Fluglinie heute erklärte, will man sich bei den Neueinstellungen insbesondere auf den operativen Bereich konzentrieren. So werden laut der Pressemitteilung des Unternehmens insgesamt 1.420 Flugbegleiter und 220 Mitarbeiter an den Flughäfen Frankfurt und München für die Passagierbetreuung benötigt. Darüber hinaus werden im neuen Jahr 180 Pilotenschüler und 330 Auszubildende ihre Berufsausbildung bei Lufthansa beginnen. Zusätzlich bietet der Lufthansa-Konzern 250 Hochschulabsolventen und erfahrenen Akademikern in der Technik, der IT sowie in kaufmännischen Bereichen einen Einstieg ins Unternehmen, hieß es weiter. Der Konzernchef der Deutschen Lufthansa, Wolfgang Mayrhuber, hatte in einem Interview mit der "BILD"-Zeitung bereits die Einstellung von 2.400 neuen Mitarbeitern in Deutschland angekündigt.
Die IWKA AG (ISIN DE0006204407 / WKN 620440) hat am Donnerstag die Gesellschaften der EX-CELL-O-Gruppe an die nicht börsennotierte US-Beteiligungsgesellschaft MAXCOR Inc. verkauft. Dies teilte die im MDAX notierte Industrie-Holding am Donnerstagabend mit. Der Verkauf erfolgt demnach mit Wirkung zum 31. Dezember 2005 bzw. 1. Januar 2006 und betrifft, vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden, im Wesentlichen die Ex-Cell-O GmbH, Eislingen, die US-amerikanische Ex-Cell-O Machine Tools Inc. und die französische Ex-Cell-O Machines S.A.S. Durch diese Desinvestition wird das Ergebnis aus Discontinued Operations des IWKA-Konzerns in 2005 mit Buchwertverlusten in Höhe von rund 55 Mio. Euro belastet, wobei ein operativer Verlust der EX-CELL-O Gruppe in Höhe von rund 40 Mio. Euro hinzukommt, so der Konzern weiter. Darüber hinaus erwartet die IWKA, dass in den Continuing Operations Einmalaufwendungen in Höhe von rund 40 Mio. Euro für Strukturverbesserungen in den Geschäftsbereichen Automobiltechnik, Verpackungstechnik und Robotertechnik das Konzern-EBIT in 2005 zusätzlich belasten. Durch diese Einmalaufwendungen soll das ansonsten positive Konzern-EBIT aus Continuing Operations negativ werden. Der Vorstand erwartet, dass durch die Veräußerungen der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Bereiche und auf Grund der bereits eingeleiteten Optimierungen in den Continuing Operations, bereits für 2006 eine deutlich positive Cash Flow- und Ergebnisentwicklung erreicht wird. Der Karlsruher Konzern hatte bereits in der vergangenen Woche den Verkauf der Balg- und Kompensatoren-Technologie GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (Flexible Solutions Group) an Odewald & Compagnie bekannt gegeben.
Der im MDAX notierte Mischkonzern GEA Group AG (ISIN DE0006602006 / WKN 660200) hat den Verkauf des Automobilzulieferers Dynamit Nobel Kunststoff (DNK) abgeschlossen. Wie der Konzern heute erklärte, wurde der Verkauf der DNK mit Sitz in Weißenburg an die schwedische Plastal-Gruppe mit Wirkung zum 30.12.2005 vollzogen. Die Europäische Kommission hatte die Transaktion bereits am 22. Dezember freigegeben. Der schwedischen Automobilzulieferer Plastal Group hatte am 8. November nach Abschluss eines Bieterverfahrens den Zuschlag für die Konzernsparte DNK erhalten. Im Konzernabschluss der GEA Group (IFRS) zum 31. Dezember 2005 führt die Transaktion - unter Berücksichtigung des voraussichtlichen Jahresüberschusses der DNK - zu einem Gesamtergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten von voraussichtlich -165 bis -175 Mio. Euro. Im Konzernabschluss zum 30. September 2005 ist für die DNK ein Ergebnis von -169 Mio. Euro berücksichtigt. Im Einzelabschluss der GEA Group AG nach HGB wird sich der Verlust zum 31.12.2005 auf voraussichtlich 35 bis 45 Mio. Euro beschränken. Der Finanzierungsspielraum des Konzerns wird sich mit Vollzug der Transaktion um rund 190 Mio. Euro verbessern.
Die zur GEA Group AG gehörende Lentjes GmbH hat mit der Green Energy Servicegesellschaft, einem Projektdienstleister des Emissionshauses Green Energy mit Sitz in Hannover, eine Kooperation geschlossen. Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, beinhaltet das Ziel der Partnerschaft die Entwicklung und den Bau von geothermischen Kraftwerken auf Basis des ORC (Organic Rankine Cycle) sowie das Programm- und Projektmanagement zur Realisierung von Erdwärme-Kraftwerken. Zudem vereinbarten die Vertragspartner eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit im Zuge dieser strategischen Kooperation. Beide Unternehmen sind sehr zuversichtlich, dass die Kooperation zum erfolgreichen breiten Markteintritt von Fonds-finanzierten Erdwärmekraftwerken beitragen wird. "Das Know-how der Lentjes GmbH passt perfekt zur Strategie von Green Energy", betont Dr. Matthias Michael, Geschäftsführer des Emissionshauses Green Energy. "Wir als europaweit einziger Emittent von Geothermie-Fonds sind stolz auf die Partnerschaft mit diesem weltweit führenden Produzenten von Energie- und Umweltanlagen." "Diese Kooperation wird dazu beitragen, dass Geothermie als Energieträger jetzt auch in Deutschland noch intensiver zur Stromgewinnung eingesetzt wird", betont Theo Risse, Geschäftsführer der Lentjes GmbH.
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