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DAX Schluss: Starker Ausklang, MAN auf der Überholspur


29.12.2008
aktiencheck.de

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der deutsche Aktienmarkt hat sich mit kräftigen Aufschlägen in den Feierabend verabschiedet, die Tageshöchststände dabei aber nicht verteidigen können. Der DAX schloss am Ende mit einem Plus von 1,63 Prozent bei 4.704,86 Indexpunkten. Der MDAX verbesserte sich daneben um 3,31 Prozent auf 5.514,22 Zähler. Die Wall Street ist am Nachmittag nahezu unverändert in die neue Woche gestartet. Angesichts des sich zuspitzenden Gaza-Konflikts lagen die wichtigsten US-Indizes zum Xetra-Schluss aber deutlich im Minus.

Finanzwerte standen dabei hoch im Kurs. An der DAX-Spitze legten Titel der Deutschen Postbank 9,8 Prozent zu. Kursgewinne von 5,7 bzw. 2,9 Prozent waren bei der Deutschen Bank bzw. der Commerzbank auszumachen. Außerhalb des Finanzsektors waren unter anderem E.ON (+3,5 Prozent), Merck (+3,7 Prozent) und K+S (+5,1 Prozent) gesucht. Letztere profitierten insbesondere von einem Pressebericht, demzufolge sich der russische Großaktionär Andreij Melnitschenko offenbar um mehr Einfluss bei dem Salz- und Düngemittelkonzern bemüht.

Ferner stach die Aktie von MAN mit einem Aufschlag von 6,3 Prozent ins Auge. Wie in der vergangenen Weihnachtswoche bekannt wurde, hat sich der Nutzfahrzeughersteller den Zugriff auf mehr als 20 Prozent der Stimmrechte des schwedischen Konkurrenten Scania gesichert.

Für Linde ging es nur marginal nach oben. Der Konzern hat zusammen mit seinem Konsortialpartner Samsung Engineering einen Auftrag für den schlüsselfertigen Bau einer Ethylenanlage in Indien erhalten. Titel der Münchener Rück legten ebenfalls leicht zu. Wie der Rückversicherer heute erklärte, war 2008 angesichts der Vielzahl tropischer Wirbelstürme sowie dem Erdbeben in Sichuan eines der schadensreichsten Jahre überhaupt.

Die T-Aktie blieb mit -0,8 Prozent deutlich hinter dem Gesamtmarkt zurück. Der Wert dürfte unter einem Pressebericht gelitten haben, demzufolge die Rivalen des ehemaligen Telefonmonopolisten beim Ausbau der DSL-Infrastruktur offenbar in die Offensive gehen. Demnach hätten die im Branchenverband VATM zusammengeschlossenen Mitbewerber Bundeskanzlerin Merkel den raschen Ausbau ihrer Netze angeboten. Noch kräftige Abschläge waren bei Volkswagen (-3,1 Prozent) und der Deutschen Börse (-1,3 Prozent) zu beobachten.

Im MDAX schossen ProSiebenSat.1 an der Indexspitze um gut 24 Prozent in die Höhe. Einem Pressebericht zufolge steht der Finanzinvestor KKR trotz der Wirtschaftskrise zu seiner Beteiligung an dem Medienkonzern. Auf den Plätzen folgten Heidelberger Druck (+16,9 Prozent) und Pfleiderer (+14,8 Prozent).

Schlusskurse (17:36 Uhr):

DAX: 4.704,86 (+1,63 Prozent)

MDAX: 5.514,22 (+3,31 Prozent)


Tagesgewinner: Deutsche Postbank, MAN, Deutsche Bank

Tagesverlierer: Volkswagen, Deutsche Börse, Deutsche Telekom

Unternehmensnachrichten:

Der russische Großaktionär des Salz- und Düngemittelkonzerns K+S AG (ISIN DE0007162000 / WKN 716200), Andreij Melnitschenko, bemüht sich offenbar um mehr Einfluss bei dem Konzern. "Die Hauptversammlung wird im Mai stattfinden. Wir werden uns um eine Vertretung im Aufsichtsrat bemühen. Ob ich persönlich das Mandat wahrnehmen werde oder eine andere Person, ist nicht entschieden. Die Beteiligung liegt inzwischen ja zum Teil auch bei Eurochem", erklärte der russische Milliardär gegenüber der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagausgabe).

Das Jahr 2008 war nach Ansicht der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Münchener Rück) (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) angesichts der Vielzahl tropischer Wirbelstürme sowie dem Erdbeben in Sichuan eines der schadensreichsten Jahre überhaupt. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung des Konzerns hervorgeht, beliefen sich die gesamtwirtschaftlichen Schäden aus Naturkatastrophen im vergangenen Jahr auf insgesamt rund 200 Mrd. Dollar, nachdem dieser Wert im Vorjahr noch bei lediglich 82 Mrd. Dollar gelegen hatte. Die versicherten Schäden haben sich nach Angaben der Münchener Rück im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent auf 45 Mrd. Euro erhöht.

Der Nutzfahrzeughersteller MAN AG (ISIN DE0005937007 / WKN 593700) hat sich den Zugriff auf mehr als 20 Prozent der Stimmrechte des schwedischen Konkurrenten Scania AB (ISIN SE0000308280 / WKN 899846) gesichert. Wie aus einer am Mittwoch dem 24. Dezember veröffentlichten Pressemitteilung des Konzerns hervorgeht, hat MAN Kaufoptionen für Aktien des schwedischen Nutzfahrzeugherstellers Scania erworben. Zusammen mit dem bestehenden Kapitalanteil von 13,35 bzw. 17,22 Prozent der Stimmrechte hat MAN damit Zugriff auf mehr als 20 Prozent aller Stimmrechte des Scania-Kapitals.

Die Linde AG (ISIN DE0006483001 / WKN 648300) und ihr Konsortialpartner Samsung Engineering haben von der indischen OPAL, einer Tochter der staatlichen ONGC (Oil and Natural Gas Corporation Ltd.), einen Auftrag für den schlüsselfertigen Bau einer Ethylenanlage in Dahej (Indien) erhalten. Wie der Technologiekonzern heute bekannt gab, beläuft sich der Auftragswert auf etwa 1,03 Mrd. Euro, wovon 350 Mio. Euro auf Linde entfallen.

Die Rivalen der Deutsche Telekom AG (ISIN DE0005557508 / WKN 555750) gehen beim Ausbau der DSL-Infrastruktur offenbar in die Offensive. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) hätten die im Branchenverband VATM zusammengeschlossenen Mitbewerber des führenden Telekom-Anbieters in Deutschland Bundeskanzlerin Merkel in einem Schreiben den raschen Ausbau ihrer Netze angeboten. Binnen einem Jahr sollen demnach alle Haushalte in Deutschland einen schnellen Internetzugang erhalten. Mit dieser Offerte wollen die Firmen die Pläne des ehemaligen Telefonmonopolisten durchkreuzen, mit Rückendeckung der Kanzlerin ganz Deutschland flächendeckend mit schnellem DSL-Internet zu versorgen.

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt einem Pressebericht zufolge gegen Manager der Hypo Real Estate Holding AG (HRE) (ISIN DE0008027707 / WKN 802770) wegen des Verdachts auf Insider-Geschäfte. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "DER SPIEGEL" gibt es mehrere Strafanzeigen, die HRE-Manager oder deren Familienangehörige und Freunde belasten, noch vor der ersten Alarmmeldung des Konzerns am 15. Januar 2008 im großen Stil HRE-Aktien abgestoßen zu haben. Ein Sprecher der Bank wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Andere Manager nahmen die Führung des Unternehmens gegenüber dem SPIEGEL in Schutz, weil sie angeblich nur mangelhaft informiert wurde, hieß es weiter.

Die Schaeffler-Gruppe hat im Rahmen ihrer Übernahmeofferte weitere Anteilsscheine der Continental AG (ISIN DE0005439004 / WKN 543900) erworben. Wie aus einer im Elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichten Pressemitteilung vom 22. Dezember hervorgeht, hat Schaeffler demnach am 19. Dezember 2008 außerhalb des Angebotsverfahrens 10.000.000 während der Annahmefrist zum Verkauf eingereichte Continental-Aktien gekauft. Dies entspricht 5,92 Prozent der ausstehenden Anteilsscheine des im MDAX notierten Automobilzulieferers. Der höchste Kaufpreis je Aktie betrug 75,00 Euro. (29.12.2008/ac/n/m)



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