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DAX Schluss: Versöhnlicher Jahresausklang, Infineon gewinnen über 16 Prozent


30.12.2008
aktiencheck.de

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Standardwerte haben zum Jahresausklang noch einmal ordentlich Gas gegeben. Dennoch schaut der deutsche Aktienmarkt auf ein äußerst schwaches Jahr 2008, in dessen Verlauf der deutsche Leitindex im Sog der weltweiten Wirtschaftskrise rund 40 Prozent an Wert verloren hat. In der heutigen Sitzung verbesserte sich der DAX noch einmal um 2,24 Prozent auf 4.810,20 Punkte. Gleichzeitig kletterte der MDAX um 1,59 Prozent auf 5.601,91 Zähler. Dabei nutzten vor allem Privatanleger die letzte Chance, der kommenden Abgeltungssteuer aus dem Weg zu gehen.

Die schwer gebeutelte Infineon-Aktie preschte bis Handelsende an der DAX-Spitze um 16,4 Prozent in die Höhe. Auf den Plätzen folgten Salzgitter mit +5,6 Prozent, SAP mit +4,3 Prozent und die Deutsche Post mit +4,2 Prozent. Wie bereits gestern zählten aber auch Bankenwerte zu den Favoriten. So gewannen die Deutsche Postbank 3,3 Prozent, die Deutsche Bank ebenfalls 3,3 Prozent und die Commerzbank 2,2 Prozent. RWE schlossen 1,7 Prozent fester. Der Energieriese gab heute bekannt, in Großbritannien den Bau eines Atomkraftwerks in Erwägung zu ziehen. Gegen den Trend gaben Henkel 1,2 und der diesjährige Überflieger Volkswagen 0,8 Prozent ab.

Im MDAX ging es für ProSiebenSat.1 weiter nach oben, der Wert gewann gut 9 Prozent. Bereits gestern hat der Titel von einem Pressebericht profitiert, demzufolge der Finanzinvestor KKR trotz der Wirtschaftskrise zu seiner Beteiligung an dem Medienkonzern steht. Zudem seien Kapitalspritzen denkbar. Celesio verbesserten sich um knapp 5 Prozent. Einem Zeitungsbericht zufolge plant die Bundesregierung umfangreiche Regelungen zum Schutz des Pharmagroßhandels. Damit reagiere die Regierung auf die seit langer Zeit vorgebrachten Wünsche des Großhandels, der unter einer gravierenden Ertragsschwäche leidet. Auf der anderen Seite sackten Südzucker-Titel um gut 5 Prozent ab.

Schlusskurse (14:15 Uhr):

DAX: 4.810,20 (+2,24 Prozent)


MDAX: 5.601,91 (+1,59 Prozent)

Tagesgewinner: Infineon, Salzgitter, SAP

Tagesverlierer: Henkel, Volkswagen, Deutsche Lufthansa

Unternehmensnachrichten:

Der Energieversorger RWE AG (ISIN DE0007037129 / WKN 703712) zieht den Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien in Erwägung. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat sich die britische Konzerntochter RWE npower in Wylfa auf der Isle of Anglesey von den zuständigen Wettbewerbsbehörden das Recht zur Einspeisung von 3,6 Gigawatt Strom in das öffentliche Stromnetz erhalten. Darüber hinaus habe der Konzern Optionen zum Kauf von Farmland rund um das bestehende Kernkraftwerk Magnox erworben, um bei entsprechender Genehmigung ein weiteres Atomkraftwerk bauen zu können.

Die Beteiligungsgesellschaft SKion GmbH hat ihren Anteil an dem Spezialchemiekonzern ALTANA AG (ISIN DE0007600801 / WKN 760080) weiter ausgebaut. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung der zu Susanne Klatten gehörenden Beteiligungsgesellschaft hervorgeht, wurden im Zuge der Übernahmeofferte insgesamt 13,67 Prozent der ALTANA-Papiere angedient. Damit verfügt die von Susanne Klatten kontrollierte Beteiligungsgesellschaft über 88,29 Prozent der ALTANA-Anteilsscheine. Inklusive der eigenen Aktien der ALTANA AG verfügt die SKion GmbH über einen Anteil von 91,36 Prozent der ausstehenden ALTANA-Aktien. (30.12.2008/ac/n/m)



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