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TecDAX Schluss: Sehr schwach, SMARTRAC und Bechtle im Blick


17.03.2009
aktiencheck.de

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Wachstumswerte sind am heutigen Dienstag zum Teil kräftig unter die Räder gekommen. Ungeachtet der recht starken Entwicklung der Wall Street schloss der TecDAX am Ende mit 1,52 Prozent im Minus bei 431,32 Indexpunkten.

Die Aktie von SMARTRAC sackte nach anfänglichen Gewinnen um 0,4 Prozent ab. Der Hersteller und Zulieferer von RFID-Komponenten konnte seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich steigern. Das Ergebnis war indes rückläufig. Am Indexende knickten MorphoSys um 6,8 Prozent ein. Daneben fielen Q-Cells um 6,6 Prozent, SolarWorld um 5 Prozent und AIXTRON um 4 Prozent zurück. Der IT-Dienstleister Bechtle meldete heute, dass er vom Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr einen Auftrag im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten hat. Der Wert büßte aber dennoch 3,3 Prozent ein.

An der Indexspitze rangierten Phoenix Solar mit einem Plus von 4,4 Prozent. Dahinter folgten Manz mit +3,7 Prozent. Verstärkt gesucht waren außerdem Carl-Zeiss, SOLON und Rofin-Sinar.

Schlusskurse (17:36 Uhr):

TecDAX: 431,32 (-1,52 Prozent)


Tagesgewinner: Phoenix Solar, Manz, Carl-Zeiss

Tagesverlierer: MorphoSys, Q-Cells, SolarWorld

Unternehmensmeldungen:

Die niederländische SMARTRAC N.V. (ISIN NL0000186633 / WKN A0JEHN) musste infolge des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds im Geschäftsjahr 2008 einen Ergebnisrückgang ausweisen. Wie der Hersteller und Zulieferer von RFID-Komponenten heute verkündete, wuchs der Umsatz um 16 Prozent. Das Konzern-EBITDA war indes rückläufig. Ein veränderter Produkt-Mix, ein gestiegener Anteil an Mikrochip-Umsätzen, der Aufbau der Produktionsstätten in Malaysia und den USA sowie außergewöhnliche Aufwendungen zum Schutz der SMARTRAC-Patente sind die maßgeblichen Faktoren des Rückgangs. Der Konzernjahresüberschuss schrumpfte um 34 Prozent. Gestiegene operative Kosten, höherer Aufwendungen im Finanzergebnis sowie eine leicht gestiegene Steuerquote bedingen den überproportionalen Rückgang.

Der IT-Dienstleister Bechtle AG (ISIN DE0005158703 / WKN 515870) meldete heute, dass er vom Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw) den Zuschlag für einen Rahmenvertrag zur Deckung des Bedarfs an IT-Komponenten und Leistungen erhalten hat. Das Vertragsvolumen bewege sich im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Die STRATEC Biomedical Systems AG (ISIN DE0007289001 / WKN 728900) hat eine Vereinbarung mit der QIAGEN Gaithersburg Inc. unterzeichnet, wonach STRATEC vollautomatische Analysensysteme im mittleren Durchsatzbereich zur Anwendung in der molekularen Diagnostik entwickeln und liefern wird. Wie der Hersteller vollautomatischer Systeme für Partner aus der klinischen Diagnostik und Biotechnologie heute mitteilte, stellt dies bereits das zweite molekulare Diagnostiksystem aus der gleichen Instrumentenfamilie von QIAGEN dar.

Die im Bereich Vision Technology tätige Basler AG (ISIN DE0005102008 / WKN 510200) meldete heute, dass sie die für das Geschäftsjahr 2008 abgegebenen Prognosen erreicht bzw. leicht übertroffen hat. Demnach erhöhte sich der Konzernumsatz um 10 Prozent auf einen Rekordwert. Das Nettoergebnis kletterte um 91 Prozent. In 2009 würden aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise die Umsatzerlöse in fast allen Bereichen der Investitionsgüterindustrie erheblich unter den im Vorjahr erzielten Werten liegen. Aufgrund des verhaltenen Auftragseingangs Ende 2008 und Anfang 2009 geht der Vorstand davon aus, dass sich beide Geschäftsfelder von Basler den ungünstigen Umfeldbedingungen nicht werden entziehen können, hieß es. (17.03.2009/ac/n/m)




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