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TecDAX Schluss: Kräftige Gewinne, Solaraktien nach Gerüchten im Aufwind 26.03.2009
aktiencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der TecDAX hat seine Tagestiefststände deutlich hinter sich lassen können. Am Ende stand ein sattes Plus von 3,84 Prozent auf 489,14 Indexpunkte zu Buche. Die Stimmung auf dem New Yorker Börsenparkett war zum Handelsschluss in Deutschland ebenfalls hervorragend. In seiner dritten und damit endgültigen Schätzung des US-Handelsministeriums sank das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den USA im Schlussquartal um 6,3 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld Schlimmeres befürchtet.
Der Solarsektor profitierte von einem Medienbericht, wonach die chinesische Regierung den Solarsektor subventionieren könnte. An der Indexspitze schossen Q-Cells um 21 Prozent in die Höhe. Daneben kletterten SOLON um 15,1 Prozent, centrotherm um 8,6 Prozent und Roth & Rau um 9,2 Prozent. SolarWorld stiegen um 12,1 Prozent. Der Konzern konnte im abgelaufenen Fiskaljahr bei Umsatz und Ergebnis zulegen. Phoenix Solar rückten um 3,6 Prozent vor. Das Photovoltaik-Systemhaus hat nach endgültigen Zahlen Konzernumsatz, EBIT und Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2008 jeweils deutlich gesteigert.
Belastet von Gewinnmitnahmen sackten Conergy am Indexende um 7,1 Prozent ab. Der Konzern gab heute bekannt, dass er die für den 27. März geplante Veröffentlichung des Geschäftsberichts in Zusammenhang mit noch laufenden Verhandlungen mit einem wichtigen Lieferanten verschiebt.
freenet büßten 2,5 Prozent ein. Das Unternehmen hat mit der Akquisition der debitel Group und deren erstmaliger Konsolidierung in den Bilanzen im vergangenen Geschäftsjahr Umsatz und Ergebnis deutlich steigern können. United Internet gingen knapp behauptet aus dem Handel. Der Konzern hat die geprüften Konzern-Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2008 bekannt gegeben. Angesichts des aus den Wertminderungen im Einzelabschluss resultierenden Bilanzverlustes wird man keine Dividende ausgeschüttet. Infineon legten derweil 0,6 Prozent zu. Die zu dem Technologiekonzern gehörende Tochter Qimonda hat einem Medienbericht zufolge weitere Kaufinteressenten angelockt.
Schlusskurse (17:36 Uhr):
TecDAX: 489,14 (+3,84 Prozent)
Tagesgewinner: Q-Cells, SOLON, SINGULUS
Tagesverlierer: Conergy, freenet, QSC
Unternehmensmeldungen:
Die SolarWorld AG (ISIN DE0005108401 / WKN 510840) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr bei Umsatz und Ergebnis zulegen. Wie der Konzern heute erklärte, verbesserte sich der Umsatz aufgrund größerer Produktionskapazitäten und kräftiger Nachfrage im In- und Ausland um 30,6 Prozent. Beim Konzerngewinn wurde ein Anstieg um 31,3 Prozent erzielt. Auch für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit einer Fortsetzung des konzernweiten Wachstums.
Der Solartechnikkonzern Conergy AG (ISIN DE0006040025 / WKN 604002) hat die Veröffentlichung der Geschäftszahlen verschoben. Wie der Konzern heute erklärte, befindet sich das Solarunternehmen in laufenden Verhandlungen mit einem wichtigen Lieferanten, welche bislang noch nicht abgeschlossen werden konnten. Da der Ausgang der laufenden Verhandlungen noch wesentliche Auswirkungen auf das Jahresergebnis des Unternehmens hat, kann der Jahresabschluss derzeit nicht festgestellt werden, teilte der Konzern weiter mit. Aus diesem Grund verschiebt Conergy die für den 27. März geplante Veröffentlichung des Geschäftsberichts.
Die zum Technologiekonzern Infineon Technologies AG (ISIN DE0006231004 / WKN 623100) gehörende Tochter Qimonda AG (ISIN US7469041013 / WKN A0KEAT) hat einem Medienbericht zufolge weitere Kaufinteressenten angelockt. Nach Informationen der "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagausgabe) soll Insolvenzverwalter Martin Jaffé mit potentiellen Investoren aus Taiwan und Russland über einen möglichen Einstieg gesprochen haben. Der Verwalter hoffe in beiden Fällen auf Signale für weiterführende Gespräche, hieß es unter Berufung auf Konzernkreise. Am weitesten gediehen seien die Gespräche mit dem chinesischen Staatsunternehmen Inspur.
Das Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93 / WKN A0BVU9) meldete heute, dass sein Aufsichtsrat den nach IFRS aufgestellten und testierten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2008 gebilligt und damit die vorläufigen Zahlen bestätigt hat. Demnach konnten Konzernumsatz, EBIT und Konzernergebnis jeweils deutlich gesteigert werden.
Der Vorstand der United Internet AG (ISIN DE0005089031 / WKN 508903) gab heute die geprüften Konzern-Geschäftszahlen nach IFRS für das Geschäftsjahr 2008 bekannt. Angesichts des aus den Wertminderungen im Einzelabschluss resultierenden Bilanzverlustes wird für das Geschäftsjahr 2008 keine Dividende ausgeschüttet. Insgesamt legte der konsolidierte Umsatz im Geschäftsjahr 2008 um 10,9 Prozent zu (währungsbereinigt: +12,4 Prozent). Das EBIT stieg um 8,3 Prozent. United Internet ist gut ins neue Jahr gestartet. Für 2009 wird auf Konzernebene ein leichtes Umsatzwachstum erwartet. Die im Geschäftsjahr 2008 bei EBITDA und EBIT erreichten Höchststände sollen - trotz der weiterhin erwarteten Schwäche im Online-Werbegeschäft - in 2009 gehalten werden.
Der Telekommunikationsanbieter freenet AG (ISIN DE000A0EAMM0 / WKN A0EAMM) teilte heute mit, dass er mit der Akquisition der debitel Group und deren erstmaliger Konsolidierung in den Bilanzen zum 5. Juli 2008 im vergangenen Geschäftsjahr Umsatz und Ergebnis deutlich steigern konnte. Den Angaben zufolge erwirtschaftete der nun größte netzunabhängige Telekommunikationsanbieter für Mobilfunk- und Festnetzprodukte in Deutschland einen Umsatzanstieg um 70 Prozent. Das Konzernergebnis war positiv, nach einem Verlust im Vorjahr.
Der Mobilfunk Service Provider Drillisch AG (ISIN DE0005545503 / WKN 554550) meldete am Mittwochabend, dass er im Geschäftsjahr 2008 seinen Kurs des operativen Gewinnwachstums fortgesetzt hat, wobei das EBITDA zum sechsten Mal in Folge gestiegen ist. Die Finanzkrise habe jedoch durch Abschreibungen auf die freenet Beteiligung tiefe Spuren in der Bilanz hinterlassen. Der Konzernumsatz ging bei einem Teilnehmerzuwachs um 7,7 Prozent zurück. Bedingt durch den weiteren Kursverfall an den Kapitalmärkten hat Drillisch im vierten Quartal eine nicht liquiditätswirksame Abschreibung auf die strategische Beteiligung freenet AG vorgenommen. Das Vorsteuerergebnis (EBT) fiel somit negativ aus. Bereinigt um die Wertberichtigung auf die freenet-Beteiligung wies das EBT eine Steigerung um 8,4 Prozent aus. Das Netto-Konzernergebnis war ebenfalls negativ. (26.03.2009/ac/n/m)
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