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Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet 30.12.2009
aktiencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Aktienindizes konnten am Dienstag teils deutlich zulegen. Der DAX schloss am Ende mit 0,14 Prozent im Plus bei 6.011,55 Punkten. Für den MDAX ging es daneben um 0,41 Prozent nach oben auf 7.513,59 Stellen. Der SDAX verlor 0,22 Prozent auf 3.539,90 Zähler. Beim TecDAX war ein satter ein Aufschlag von 1,55 Prozent auf 818,21 Punkte auszumachen.
Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern im Jahresdurchschnitt 2009 mit deutlich geringerem Tempo fortgesetzt. Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, werden sich die Lebenshaltungskosten gegenüber 2008 voraussichtlich um 0,4 Prozent erhöhen, nach einer Inflationsrate von 2,6 Prozent im Vorjahr. Aufgrund starker Preisrückgänge bei Kraftstoffen und leichtem Heizöl sowie bei Nahrungsmitteln und einer überwiegend moderaten Preisentwicklung bei anderen Waren und Dienstleistungen wurden für die einzelnen Monate des Jahres 2009 sehr niedrige Inflationsraten gemessen.
An der Wall Street war gestern zum Xetra-Schluss keine eindeutige Tendenz zu erkennen. Wie am späten Nachmittag bekannt wurde, ist das US-Verbrauchervertrauen im Dezember erneut gestiegen. Laut Angaben des Wirtschaftsforschungsinstituts Conference Board erhöhte sich der entsprechende Index auf 52,9 Punkte, nach revidiert 50,6 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten eine Verbesserung auf 53,0 Punkte erwartet.
Die Aktie des Chemiekonzerns BASF schloss mit 0,3 Prozent im Minus. Wie Konzernchef Jürgen Hambrecht in einem Presseinterview erklärte, wird das Unternehmen nach und nach wieder zu alter Wachstumsstärke zurückkehren. Der Weg dahin werde schwierig und unstet sein. Doch man sehen erste Erholungstendenzen in der Branche. Schwächster Wert im DAX war adidas mit einem Abschlag von 1 Prozent. Außerdem kamen Henkel um 0,8 Prozent und die Allianz um 0,6 Prozent zurück. Die Schäden durch Naturkatastrophen sind bei der Münchener Rück in 2009 deutlich niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Unternehmensangaben zufolge sind Großkatastrophen weitgehend ausgeblieben, auch die Hurrikansaison im Nordatlantik verlief sehr glimpflich. Insgesamt gab es aber mehr schadenträchtige Ereignisse als im langjährigen Durchschnitt: 850 Naturkatastrophen wurden erfasst. Daher entstand trotz des Ausbleibens wirklich verheerender Ereignisse ein wirtschaftlicher Schaden von 50 Mrd. Dollar; die Versicherungswirtschaft hatte 22 Mrd. Dollar zu tragen. Im Jahr zuvor hatten die Schäden für die Volkswirtschaft 200 Mrd. Dollar und für Versicherer 50 Mrd. Dollar betragen, hieß es weiter. Der Wert schloss 0,5 Prozent fester. An der Indexspitze gewannen Papiere des Energieriesen E.ON 1,9 Prozent. Daneben standen auch Volkswagen und Infineon hoch im Kurs.
Im MDAX zogen Papiere der Aareal Bank an der Spitze um 3,6 Prozent an. Dahinter verfestigten sich FUCHS PETROLUB um 2,8 Prozent und Heidelberger Druck um 2,7 Prozent. Continental bröckelten als Schlusslicht um 2,7 Prozent ab.
Im TecDAX schossen Q-Cells um 11,8 Prozent in die Höhe. Einem Pressebericht zufolge will der Solarkonzern dank günstigerer Rohstoffpreise, Sparmaßnahmen in Deutschland und der Expansion ins Ausland nach einem Milliardenverlust zügig in die Gewinnzone zurückkehren. 2009 habe man die Kosten sowie Kapazitäten angepasst und langfristige Verträge flexibilisiert. Im nächsten Jahr wolle man wieder operativ profitabel sein, so Vorstandschef Anton Milner in einem Presseinterview. Im Schlepptau gewannen SolarWorld 3,4 Prozent und Manz 3 Prozent. Weitere Gewinner waren unter anderem AIXTRON (+6,5 Prozent) und Dialog Semiconductor (+5,6 Prozent). Auf der Gegenseite sackten Drillisch um knapp 3 Prozent ab.
Asiatische und US-Börsen:
Die US-Leitindizes beendeten den Handel am Dienstag mit Kursverlusten. Während der Dow Jones mit 10.545,41 Punkten um 0,02 Prozent abnahm, ging der Nasdaq Composite um 0,12 Prozent auf 2.288,40 Zähler zurück. Der S&P 500 fiel daneben um 0,14 Prozent und schloss bei 1.126,19 Zählern. Die Futures notieren derzeit im Minus. So tendiert der Dow Jones Future bei 10.471,00 Punkten (-16,00 Punkte), der NASDAQ Future bei 1.869,75 Punkten (-2,75 Punkte) und der S&P Future bei 1.120,10 Zählern (-1,60 Punkte).
Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den schlechten Vorgaben der US-Börsen ebenfalls mehrheitlich schwächer. Nach der positiven Entwicklung des vorangegangenen Handelstages notiert der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Minus von 0,86 Prozent bei 10.546,44 Punkten.
In China zeigen die Aktienmärkte unterschiedliche Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,34 Prozent im Minus bei 21.426,00 Punkten, während der Shanghai Composite um 1,58 Prozent anzieht auf 3.262,60 Punkte.
Der Markt heute:
Der Bund Future steigt bisher um 0,04 Prozent auf 121,54 Punkte.
Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Verlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 6.005 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 6.014,75 Zählern (-0,1 Prozent).
In der Schweiz steht heute die Zahlungsbilanz zur Veröffentlichung an. Ferner werden in Italien die Erzeugerpreise bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, der Einkaufsmanagerindex und der Ölmarktbericht gemeldet.
Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:
Quartalszahlen stehen heute bei TRIA IT-solutions AG an.
Wichtige Meldungen:
Die Schmack Biogas AG (ISIN DE000SBGS111 / WKN SBGS11) gab am Dienstag bekannt, dass die Schmack Energie Holding GmbH einen Insolvenzantrag gestellt hat.
Die Drägerwerk AG & Co. KGaA (ISIN DE0005550636 / WKN 555063) teilte am Dienstag mit, dass die Siemens AG (ISIN DE0007236101 / WKN 723610) ihren 25-prozentigen Minderheitsanteil an der Dräger Medical AG & Co. KG an Drägerwerk veräußern wird.
Die US-Bankgesellschaft Morgan Stanley (ISIN US6174464486 / WKN 885836) plant scheinbar Änderungen bei den Bonuszahlungen an Manager. (30.12.2009/ac/n/m)
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