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Wochenrückblick KW 52


30.12.2011
aktiencheck.de

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In der abgelaufenen Woche zeigten die Weltbörsen eine leicht positive Tendenz. Der DAX gewann 0,3 Prozent. Der Dow Jones STOXX 50 zeigt in der Wochenbilanz ein Plus von etwa 1,2 Prozent. Der japanische Nikkei-Index hat die Woche mit einem Gewinn von rund 0,7 Prozent abgeschlossen. In den USA legte der Dow Jones seit dem letzten Handelstag der vorangegangenen Woche bisher rund 0,2 Prozent zu.

Am Montag fand wegen des zweiten Weihnachtsfeiertages kein Handel statt. Die deutschen Standardwerte tendierten dann am Dienstag wenig verändert. In einem sehr nachrichtenarmen Umfeld hielten sich die Investoren mit größeren Neuengagements zurück. Der DAX gewann zuletzt 0,18 Prozent auf 5.889,76 Punkte. Einem Pressebericht vom Dienstag zufolge haben die Deutsche Börse AG und die NYSE Euronext die Frist für den geplanten Zusammenschluss bis zum 31. März 2012 verlängert. Ursprünglich hatten die Unternehmen den Zusammenschluss noch bis Ende 2011 unter Dach und Fach bringen wollen. Hintergrund sei die noch ausstehende Genehmigung der europäischen Kartellbehörden. Die EU-Kommission kündigte zuletzt eine vertiefte Prüfung der geplanten Fusion bis zum 9. Februar 2012 an. Der zu EADS gehörende Flugzeugbauer Airbus rechnet einem Pressebericht zufolge im kommenden Jahr mit deutlich weniger Bestellungen. Nach über 1500 Neubestellungen 2011 wird es dem Bericht zufolge nach Angaben von Airbus-Chef Thomas Enders einen großen Abschwung geben. Eine Prognose sei schwer, aber er gehe davon aus, dass der Auftragseingang in etwa auf dem Niveau der Produktionsrate liege. Enders habe im Branchenjargon von einer "Book-to-Bill-Ratio von eins zu eins" für 2012 gesprochen. Das heiße, dass Enders mit rund 550 Bestellungen rechne. Die Aktie flog mit einem Abschlag von 0,6 Prozent hinterher. Unterdessen wird der Bezahlfernsehsender Sky Deutschland Pressemeldungen zufolge seinen im Januar 2012 auslaufenden Vertrag mit dem Hollywood-Studio Paramount nicht verlängern. Entsprechende Medienberichte wurden zwischenzeitlich auch vom Unternehmen bestätigt. Die Aktie von Sky Deutschland gab hieraufhin 1,8 Prozent nach. Am Mittwoch präsentierten sich die wichtigsten deutschen Indizes klar in rot. Dabei lasteten vor allem schwache Vorgaben aus Übersee auf der Stimmung der Anleger. Auch die am Mittwoch erfolgreich durchgeführte Anleihe-Auktion in Italien sorgte nicht für die erhofften Impulse. Der DAX verlor zuletzt 2,01 Prozent auf 5.771,27 Punkte. Deutsche Telekom gaben um 1,2 Prozent nach. Der Konzern will einem Medienbericht zufolge sein Satellitenfernsehgeschäft Entertain stärker ausbauen und plant offenbar in diesem Zusammenhang den Erwerb der Rechte für die Fußballbundesliga. Ferner teilte die Deutsche Telekom mit, dass die Geschäftskundensparte T-Systems weitere Großaufträge aus dem Bereich Cloud-Computing erhalten hat. T-Systems liefert den neuen Cloud-Kunden Auftragsleistungen im zweistelligen Millionen Euro Bereich. RWE hat derweil als einer der ersten Energieversorger Europas die Transparenzvorgaben umgesetzt, die die Europäische Union mit der Verordnung zu Integrität und Transparenz auf den Energie-Großhandelsmärkten erlassen hat. Dies gab der Konzern am Mittwoch bekannt. Anteile von RWE fielen um 3,7 Prozent zurück. ThyssenKrupp verschlechterten sich um 2,5 Prozent. Der Stahl- und Technologiekonzern hat sich einem Medienbericht zufolge mit der Deutschen Bahn geeinigt. So will man offenbar wieder mit der Deutschen Bahn ins Geschäft kommen und arbeitet deshalb die Vorwürfe von Preisabsprachen beim Schienenverkauf auf. In einem weiteren Schritt habe ThyssenKrupp nun eingewilligt, Schadensersatz an die Deutsche Bahn zu leisten. Am Donnerstag gingen die wichtigsten deutschen Indizes mit klaren Aufschlägen aus dem Handel. Nachdem die Anleihe-Auktion in Italien zunächst kaum richtungsweisende Impulse geben konnte, hellte sich die Stimmung am Nachmittag infolge positiver Vorgaben aus den USA auf. Der DAX gewann zuletzt 1,34 Prozent auf 5.848,78 Punkte. Das Öffentliche Finanzierungsdefizit hat sich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 verringert. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) sank das kassenmäßige Finanzierungsdefizit der Kern- und Extrahaushalte des öffentlichen Gesamthaushalts auf Basis vorläufiger Ergebnisse - in Abgrenzung der Finanzstatistik - auf 33,7 Mrd. Euro. Damit war das Finanzierungsdefizit um 51,4 Mrd. Euro niedriger als in den ersten drei Quartalen 2010. Ferner wurde mitgeteilt, dass sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2011 gegenüber 2010 voraussichtlich um 2,3 Prozent erhöhen wird. Nach bisher vorliegenden Ergebnissen wird der Verbraucherpreisindex dabei im Dezember 2011 gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 2,1 Prozent steigen. Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird im Jahr 2011 gegenüber 2010 voraussichtlich um 2,5 Prozent steigen. Im Dezember 2011 wird sich der Harmonisierte Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich voraussichtlich um 2,4 Prozent erhöhen. Bayer rückten um 2,9 Prozent vor. Der Konzern hat einen weiteren Zulassungsantrag für den oralen Gerinnungshemmers Xarelto (Rivaroxaban) in den USA eingereicht. Unternehmensangaben zufolge hat die US-Gesundheitsbehörde FDA die Möglichkeit eines vereinfachten Zulassungsverfahrens (Fast Track Designation) eingeräumt. Mit einem Abschlag von 0,2 Prozent lief es indes für Volkswagen deutlich schlechter. Der Autobauer will seine Fahrzeugproduktion künftig umweltfreundlicher gestalten. So hat sich die Marke Volkswagen im Rahmen des "Think Blue. Factory."-Programms klare Ziele für die ökologisch nachhaltige Aufstellung aller Fabriken gesteckt: Bis zum Jahr 2018 soll in allen Volkswagen-Werken die Umweltbelastung um 25 Prozent gesenkt werden. Dies betreffe insbesondere die Bereiche Energieverbrauch, Abfallaufkommen, luftgetragene Emissionen, Wasserverbrauch sowie CO2-Emissionen. Am Freitag fand an den deutschen Aktienmärkten lediglich ein verkürzter Handel statt. Der DAX gewann zuletzt 0,85 Prozent auf 5.898,35 Punkte und sorgte damit noch für einen etwas versöhnlichen Jahresausklang. Für Aktien der Deutschen Telekom ging es um 0,4 Prozent nach oben. Der Konzern hat sich im Zusammenhang mit einer Schmiergeldaffäre bei der ungarischen Tochter Magyar Telekom und drei ehemaligen Managern mit der US-Börsenaufsicht SEC auf einen millionenschweren Vergleich geeinigt. Um die Schmiergeldaffäre beizulegen, hat sich die Deutsche Telekom mit der SEC auf die Zahlung von insgesamt 4,36 Mio. US-Dollar verständigt. Die Deutsche Telekom-Tochter Magyar Telekom wird in diesem Zusammenhang rund 90,8 Mio. US-Dollar an die US-Börsenaufsicht zahlen. Die Papiere von Axel Springer lagen im MDAX zuletzt knapp im Minus. Der Verlagskonzern bündelt die Mehrfachverwaltung von Inhalten in einem neuen Geschäftsbereich. So werden die Aktivitäten zur Mehrfachverwertung von Inhalten mit Wirkung zum 1. Januar 2012 im neuen Geschäftsbereich "Content Management" zusammengefasst. Director des neuen Bereichs wird Pit Gottschalk, 43. Unter seiner Leitung werden Projekte wie die Lifestyle-Portale "Top.de" und "World's Luxury Guide" oder das Reiseportal "myEntdecker" vorangetrieben. Zum Geschäftsbereich gehören außerdem die Service- und Entwicklungsredaktion sowie die Wissens- und Fotodatenbanken von Axel Springer, Infopool Text und Ullstein Bild.

An den europäischen Aktienmärkten verlief der Handel am Dienstag ebenfalls in ruhigen Bahnen. Dabei konnen in einem nachrichtenarmen Umfeld überraschend gute Konjunkturdaten aus den USA keine entscheidenden Impulse mehr liefern. Der Dow Jones EURO STOXX 50 schloss praktisch unverändert bei 2.290,31 Punkten. An der Indexspitze des CAC 40 verbesserten sich Aktien von Accor um 3,9 Prozent. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Papiere von Schneider Electric und Legrand mit Zugewinnen von 1,1 Prozent bzw. 1,0 Prozent. Gleichzeitig trennten sich Investoren insbesondere von Finanztiteln. So war die Aktie der Société Générale mit einem Abschlag von 2,1 Prozent das Schlusslicht im Index. Crédit Agricole verloren 1,9 Prozent. Im SMI markierten Richemont mit einem Zugewinn von 0,7 Prozent die Indexspitze. Daneben verbesserten sich Synthes um 0,5 Prozent. Die Verliererliste wurde von Transocean mit einem Abschlag von 2,2 Prozent angeführt. Julius Bär und UBS büßten 1,6 bzw. 1,3 Prozent ein. Die Aktien des schweizerischen Raffinerie-Betreiber Petroplus Holdings brachen ein, nachdem der Konzern mittteilte, dass etwa eine Milliarde US-Dollar an ungebundenen Kreditlinien im Rahmen der revolvierenden Kreditfazilität von den Darlehnsgebern in Bezug auf diese Fazilität eingefroren worden sind. Am Mittwoch wurden auch an den europäischen Aktienmärkten deutliche Verluste gemeldet. Nachdem eine erfolgreiche Anleihe-Auktion in Italien zunächst mit Erleichterung aufgenommen wurde, richteten sich die Blicke der Anleger am Nachmittag auf weitere Anleihe-Platzierungen am Donnerstag. Zudem belastete ein erneuter Anstieg der italienischen Anleihe-Renditen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 ging schließlich mit einem Minus von 1,54 Prozent bei 2.255,03 Punkten in den Feierabend. Der schwedische Baukonzern Skanska meldete einen Auftrag. So wurde die Tochtergesellschaft Skanska USA von der Janssen Research & Development LLC. mit Renovierungsarbeiten für insgesamt fünf Gebäude in Montgomery County im US-Bundesstaat Pennsylvania beauftragt. Insgesamt wird man im Zuge des Auftrags Räume mit einer Gesamtfläche von rund 16.700 Quadratmeter renovieren, darunter auch Büros und Labore. Der Gesamtwert des Auftrags wurde auf rund 60 Mio. US-Dollar (rund 390 Mio. Schwedische Kronen (SEK) beziffert. Die Aktie schloss mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent. Am Donnerstag schlossen die europäischen Börsen nach einem nachrichtenarmen Handel mit Pluszeichen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 legte abschließend 1,65 Prozent zu auf 2.292,28 Punkte. Auch am Donnerstag meldete sich der schwedische Baukonzern Skanska mit einer Nachricht zu Wort. So hat man die Marktposition in Nordamerika durch eine Übernahme verstärkt. Demnach wurde eine Vereinbarung zur Übernahme der nicht börsennotierten Industrial Contractors mit Sitz in Evansville im US-Bundesstaat Indiana geschlossen. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen der führenden Baudienstleister im Mittleren Westen der USA. Der Kaufpreis wurde auf rund 135 Mio. US-Dollar beziffert. Das Skanska-Papier notierte 0,9 Prozent im Minus. Kapsch TrafficCom konnten sich indessen leicht verbessern. Das Unternehmen konnte einen Großauftrag in Russland an Land ziehen. So habe die staatliche russischen Autobahngesellschaft Avtodor in einer Pressemitteilung erklärt, dass ihr Aufsichtsrat einen langfristigen Betriebsvertrag für die Reparatur, die Instandhaltung und den mautbasierten Betrieb eines Streckenabschnittes der M4 Autobahn genehmigt hat. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren mit einer Option auf Verlängerung um weitere drei Jahre. Am Freitag präsentieren sich die europäischen Börsen nach einem verhaltenen Start am Ende freundlicher. Die britischen Häuserpreise sind im Dezember 2011 zurückgegangen. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, wurde beim Nationwide House-Price-Index gegenüber dem Vormonat ein Rückgang um 0,2 Prozent ausgewiesen. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat verbesserte sich der Nationwide Houseprice-Index um 1,0 Prozent. Im November 2011 war im Vergleich zum Vormonat ein Anstieg beim Nationwide House-Price-Index um 0,4 Prozent ausgewiesen worden. Die Aktie von Vestas Wind Systems tendierte mit einem Aufschlag von 4,4 Prozent deutlich fester, nachdem der Windanlagenhersteller zwei Großaufträge an Land ziehen konnte. Wie aus einer bereits am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, wurde Vestas von der brasilianischen CPFL Renováveis mit der Lieferung von Windturbinen vom Typ V100-2.0 MW für die beiden Windkraftprojekte in Campos dos Ventos und São Benedito beauftragt. Der Auftragsumfang beinhaltet dabei unter anderem auch ein Wartungsabkommen mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Die Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 254 Megawatt sollen ab der ersten Jahreshälfte 2013 ausgeliefert werden. Ferner meldete der Konzern heute, dass Vestas von einem Joint Venture der beiden Unternehmen Arise Windpower AB und Platina Partners Ltd. mit der Lieferung von insgesamt 23 Turbinen vom Typ V112-3.0 MW beauftragt wurde. Die Turbinen mit einer Gesamtleistung von 69 Megawatt sind für das schwedische Windkraftprojekt in Jädraås bestimmt. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. Papiere des norwegischen Ölkonzerns Statoil (+0,3 Prozent) standen ebenfalls im Blickfeld der Investoren. Der Öl- und Gasproduzent Anadarko Petroleum hat im Zusammenhang mit einem im Jahr 2008 durchgeführten Verkauf eines brasilianischen Ölfelds eine weitere Zahlung von 419 Mio. US-Dollar von Statoil erhalten. Anadarko hatte seine Beteiligung an dem im Campos Basin gelegenenen Offshore-Ölfeld im Jahr 2008 an Statoil für insgesamt 1,4 Mrd. US-Dollar veräußert.


Am Dienstag wiesen die wichtigsten Börsen in Asien rote Vorzeichen aus. In Japan drückte dabei auch ein pessimistischer Ausblick der japanischen Notenbank auf die Stimmung der Investoren. Wie aus den veröffentlichten Protokollen aus Ratssitzungen im November hervorgeht, trüben die europäische Schuldenkrise und die Stärke des Yen die Aussichten für das japanische Wirtschaftswachstum. Der Leitindex Nikkei verlor 0,46 Prozent und schloss bei 8.440,56 Zählern. TEPCO verbilligten sich um 0,9 Prozent. Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima verlautbarte einem Pressebericht zufolge, dass man um 689,4 Mrd. Japanische Yen an zusätzlicher Hilfe aus einem regierungsgestützten Fördermechanismus zur Kompensation der Schäden aus dem Nukleardesaster Fukusihima ersucht hat. Den Angaben zufolge stellt das Unternehmen diese Bitte vor dem Hintergrund von höher als erwarteten Kosten für die Kompensation der Betroffenen aus dem Atomunfall in Fukushima. Am Mittwoch hatten die asiatischen Aktienmärkte ebenfalls einen schweren Stand. Dabei standen zahlreiche Konjunkturdaten aus Japan im Blick. Der japanische Leitindex Nikkei gab um 0,20 Prozent auf 8.423,62 Zähler nach. Die Arbeitsmarktlage hat sich in Japan im November unverändert präsentiert. So lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Berichtsmonat mit 4,5 Prozent auf dem Niveau des Vormonats. Volkswirte hatten im Vorfeld ebenfalls mit einer unveränderten Arbeitslosenquote gerechnet. Unterdessen ist die japanische Industrieproduktion im November zurückgegangen. So verringerte sich die Fertigungsmenge gegenüber dem Vormonat um 2,6 Prozent. Im Oktober hatte der Output hingegen um 2,4 Prozent zugelegt. Die Verbraucherpreise haben sich daneben im November reduziert. Gegenüber dem Vorjahresmonat schrumpften die Verbraucherpreise in der Kernrate (bereinigt um frische Nahrungsmittel) im November um 0,2 Prozent. Im Vormonat waren sie um 0,1 Prozent zurückgegangen. Im Großraum Tokio lagen die Lebenshaltungskosten (Kernrate) für Dezember 2011 um 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert, nachdem hier im Vormonat Oktober ein Rückgang um 0,5 Prozent ausgewiesen worden war. Zu guter Letzt haben sich die japanischen Konsumausgaben im November erneut verringert. So lagen die Ausgaben der Verbraucher um 3,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, nach einem Minus von 0,4 Prozent im Oktober. Bei den Einzelwerten standen Nomura Holdings mit einem Abschlag von 1,7 Prozent im Blickfeld der Anleger. Das größte Brokerage-Unternehmen in Japan verlautbarte, dass man eine Einigung bezüglich einer Investition in den Jiu You Quan Xing Equity Investment Fund erzielt hat. Am Donnerstag war an den asiatischen Aktienmärkten keine einheitliche Tendenz auszumachen. Uneinheitlich entwickelten sich dabei auch die Indizes in Japan. Der Umstand, dass der Yen gegenüber dem Euro auf ein Zehnjahreshoch gestiegen war, setzte Exportwerte unter Druck. Der Leitindex Nikkei verschlechterte sich um 0,29 Prozent auf 8.398,89 Stellen. Der breiter gefasste Topix stieg gleichzeitig um 0,09 Prozent auf 722,12 Zähler. Kyocera gaben um 0,3 Prozent nach. Der Technologiekonzern hat eine Vereinbarung zur vollständigen Übernahme der Optrex Corp. geschlossen. Unternehmensangaben zufolge handelt es sich bei Optrex um einen auf LCD-Displays spezialisierten Hersteller. Damit will Kyocera seine Marktposition bei LCD-Displays und Touchscreens weiter ausbauen. Die Übernahme soll zum 1. Februar 2012 abgeschlossen werden. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. Unterschiedliche Vorzeichen gab es auch in China. Der Shanghai Composite verbesserte sich um 0,16 Prozent auf 2.173,56 Zähler, wobei Hoffnungen auf eine geldpolitische Lockerung nach dem chinesischen Neujahresfest das Marktgeschehen stützten. Im Minus tendierte gleichzeitig in Hongkong der Hang Seng, für den es um 0,65 Prozent auf 18.397,92 Punkte nach unten ging. In einem schwierigen Börsenjahr 2011 legten die meisten asiatischen Märkte am Freitag doch noch einen versöhnlichen Jahresausklang hin. Dabei wurde die Stimmung der Investoren durch positiv aufgenommene US-Konjunkturdaten aufgehellt. Der Leitindex Nikkei konnte im Handelsverlauf seine Zugewinne noch ausbauen und verabschiedete sich mit einem Aufschlag von 0,67 Prozent auf 8.455,35 Stellen aus dem Handel. Noch etwas besser lief es für den breiter gefassten Topix, der schließlich um 0,90 Prozent auf 728,61 Zähler vorrücken konnte. Auch die chinesischen Leitindizes reduzierten am letzten Handelstag des Jahres 2011 ihre im Jahresverlauf angehäuften Verluste ebenfalls noch ein wenig und tendierten im Plus. Dabei stützen neben den positiven Vorgaben von der Wall Street auch Hoffnungen auf geldpolitische Lockerungen in China. Der Shanghai Composite legte um 1,19 Prozent auf 2.199,42 Punkte zu. Moderate Zugewinne waren auch in Hongkong zu verzeichnen, wo sich der Hang Seng um 0,20 Prozent auf 18.434,39 Stellen verbesserte.

Auch in den USA verlief der Start in die neue Handelswoche in sehr ruhigen Bahnen. Für freundliche Stimmung sorgte das US-Verbrauchervertrauen, das überraschend auf den höchsten Stand seit acht Monaten stieg. Der Dow Jones schloss letztlich mit einem ganz kleinen Abschlag von 0,02 Prozent bei 12.291,35 Stellen. Wie am Dienstag bereits vor US-Handelsbeginn gemeldet wurde, sind die Immobilienpreise in den USA im Oktober 2011 gegenüber dem Vormonat gesunken. So geht aus dem S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervor, dass die Häuserpreise in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent geschrumpft sind, nach einem Minus von 0,6 Prozent im September. Dabei hat sich das Preisniveau in 19 der 20 Städte im Vormonatsvergleich verschlechtert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde im Berichtszeitraum ein Rückgang der Häuserpreise um 3,4 Prozent ausgewiesen. Für eine positive Überraschung sorgte derweil das US-Verbrauchervertrauen, das im Dezember 2011 überraschend auf den höchsten Stand seit acht Monaten stieg. Wie das Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board bekanntgab, kletterte der entsprechende Index auf 64,0 Punkte, nach revidiert 55,2 (vorläufig: 56,0) Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich einen Wert von 58,9 Punkten erwartet. In einem insgesamt sehr nachrichtenarmen Umfeld fiel der Quartalsausweis von Cal-Maine Foods ins Auge. Der führende US-Eierproduzent meldete, dass er seinen Gewinn im zweiten Quartal deutlich gesteigert hat, was mit einer starken Nachfrage und höheren Eier-Preisen zusammenhängt. Der Nettogewinn lag bei 23,3 Mio. US-Dollar bzw. 97 Cents pro Aktie, nach 15,2 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erhöhte sich von 234,5 Mio. US-Dollar auf nunmehr 290,4 Mio. US-Dollar. Die Markterwartungen wurden damit übertroffen. Der Titel rückten um 4,6 Prozent vor. Unterdessen brachen Papiere von Sears Holdings um 27 Prozent ein. Der Einzelhandelsgigant teilte mit, dass man in den acht Wochen zum 25. Dezember einen Rückgang bei den vergleichbaren Filialumsätzen verzeichnen musste. Vor dem Hintergrund der geringeren Verkäufe, eines fortschreitenden Margendrucks und gleichzeitiger Kostensteigerungen hat der Konzern auch seine Prognose für das bereinigte EBITDA gesenkt. Da sich erwartete Steuervorteile nicht realisieren lassen, wird das Unternehmen zudem eine Abschreibung in Höhe von 1,6 bis 2,4 Mrd. US-Dollar vornehmen. Ferner wird der Konzern 100 bis 120 Läden schließen. Der US-Versicherer MetLife verkauft unterdessen sein Einlagengeschäft an den amerikanischen Mischkonzern General Electric Co. (GE). Wie der größte US-Lebensversicherer mitteilte, soll das Einlagengeschäft an die Finanzsparte von General Electric, GE Capital Financial Inc., veräußert werden. Finanzielle Details zu der Transaktion wurden nicht veröffentlicht. Die Aktie vom MetLife gewann 0,3 Prozent. Papiere von General Electric verloren 1,2 Prozent. Nachbörslich kündigte zudem Steel Dynamics ein Anleiherückkaufprogramm an. Demnach will der Stahlkocher Unternehmensanleihen im Gesamtwert von bis zu 350 Mio. US-Dollar zurückkaufen. Wie der Konzern weiter ausführte, werde man eine neue Kreditlinie im Gesamtwert von 315 Mio. US-Dollar abschließen. Diese soll in Verbindung mit vorhandenen Barmittelbeständen zur Finanzierung des Anleiherückkaufs verwendet werden. Am Mittwoch herrschte auch an der Wall Street die Farbe rot vor. Eine erfolgreich verlaufene Anleihe-Auktion in Italien sorgte nicht für die erhofften positiven Impulse. Unter den Marktteilnehmern überwiegt die Sorge vor weiteren anstehenden Platzierungen am Donnerstag. Der starke Dollar drückte die Aktienkurse im Verlauf deutlich ins Minus. Der Dow Jones verlor 1,14 Prozent auf 12.151,41 Punkte. Die Großbank Citigroup trennt sich von ihrem Privatkundengeschäft in Belgien. So wird das belgische Privatkundengeschäft an die französische Credit Mutuel Nord Europe veräußert. Der Deal beinhaltet auch das Kreditkartengeschäft und den Bereich Konsumentenkredite. Die Transaktion soll im zweiten Quartal 2012 abgeschlossen werden. Die Aktie der Citigroup verlor 2,9 Prozent. Papiere von Morgan Stanley büßten daneben 2,6 Prozent ein. Die US-Großbank hat umfassende Stellenstreichungen angekündigt. Wie die Bankgesellschaft mitteilte, sollen im kommenden Jahr rund 1.600 Jobs gestrichen werden, was ungefähr 2,6 Prozent der gesamten Belegschaft entspricht. Der überwiegende Teil der Stellenstreichungen soll dabei im Laufe des ersten Quartals 2012 umgesetzt werden. Den Maßnahmen werden unter anderem ungefähr 580 Jobs im Investmentbanking in New York zum Opfer fallen. Am Donnerstag waren im US-Handel grüne Vorzeichen auszumachen. Insgesamt war die Nachrichtenlage dünn, einzig die Konjunkturnachrichten vom Vormittag lieferten ein paar Impulse. Der Dow Jones gewann bis Handelsende 1,12 Prozent auf 12.287,04 Punkte. Die National Association of Realtors gab bekannt, dass die Zahl der anstehenden Hausverkäufe in den USA im November 2011 gestiegen ist. Demnach erhöhte sich der entsprechende Index um 7,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte für Dezember 2011 einen leichten Rückgang beim saisonbereinigten Konjunktur-Index auf 62,5 Punkte, nach 62,6 Punkten im Vormonat. Das US-Arbeitsministerium erklärte unterdessen, dass sich die Arbeitsmarktsituation in der Woche zum 24. Dezember 2011 verschlechtert hat und sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 15.000 auf 381.000 erhöhte. Zudem veröffentlichte die Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 23. Dezember 2011 einen Anstieg der Öllagerbestände um 3,9 Millionen Barrel. Walgreen informierte über geplante Kostensenkungsmaßnahmen. Diese Pläne folgten auf die Bekanntgabe, dass man einen Vertrag mit dem Gesundheitsdienstleister Express Scripts nicht verlängern konnte. Walgreen erwartet infolge dessen, viele bisherige Express-Scripts-Kunden zu verlieren. Das Unternehmen kann die tatsächlichen Auswirkungen durch den auslaufenden Vertrag noch nicht genau beziffern. Jedoch plant es durch seine Einsparungen, rund 50 Prozent des anstehenden Gewinnrückgangs im Jahr 2012 wettzumachen. Diese Schätzung basiert auf der Annahme, dass Walgreen rund 75 Prozent der bisherigen Express-Scripts-Kunden verliert. Die Walgreen-Aktie gewann abschließend 0,5 Prozent. Lowe’s Cos. hat derweil eine Vereinbarung zur Übernahme des Online-Händlers ATG Stores geschlossen, einem der führenden Anbieter von Heimwerker-Artikeln und Lifestyle-Produkten. Aktien von Lowe’s notierten 2,5 Prozent fester. Google legten schließlich bis Handelsende 0,4 Prozent zu. Der Internetkonzern ist mit seinem Smartphone-Betriebssystem Android einer der großen Profiteure des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts. Wie der zuständige Google-Manager Andy Rubin mitteilte, wurden allein an Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag rund 3,7 Millionen Android-Geräte aktiviert. An gewöhnlichen Tagen beläuft sich die Zahl der Aktivierungen auf gut 700.000. Am Freitag tendiert die Wall Street bislang wenig verändert. Im Blickfeld der Investoren stehen unter anderem Anadarko Petroleum (+0,1 Prozent). Das Unternehmen hat im Zusammenhang mit einem im Jahr 2008 durchgeführten Verkauf eines brasilianischen Ölfelds eine weitere Zahlung von 419 Mio. US-Dollar vom norwegischen Ölkonzern Statoil erhalten. Anadarko hatte seine Beteiligung an dem im Campos Basin gelegenenen Offshore-Ölfeld im Jahr 2008 an Statoil für insgesamt 1,4 Mrd. US-Dollar veräußert.

Unternehmensseitig ist der Terminkalender in der ersten Handelswoche 2012 noch weitestgehend leergefegt. Quartalszahlen stehen unter anderem bei Sonic, Progress Software, Apollo Group, biolitec, Constellation Brands, Family Dollar Stores, Monsanto und Saba Software zur Veröffentlichung an.

Konjunkturseitig wird in der kommenden Woche am Dienstag das FOMC Sitzungsprotokoll erwartet. Am Mittwoch folgen in der EU die Vorabschätzung Inflation Eurozone für Dezember sowie aus den USA die wöchentlichen Hypothekenanträge und der Ölmarktbericht. Am Donnerstag stehen in der EU die Auftragseingänge der Industrie für Oktober sowie die Erzeugerpreise für November zur Veröffentlichung an, während in den USA der Erdgasbericht und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe anstehen. Am Freitag folgen schließlich in Deutschland die Auftragseingänge der Industrie für November sowie in der EU die Einzelhandelsdaten für November.

Indexstände: (30.12.2011, 17.57 Uhr) DAX: 5.898,35 TecDAX: 685,06 Dow Jones STOXX 50: 2.368,64 Nikkei 225: 8.455,35 Dow Jones: 12.266,98 Nasdaq Composite: 2.615,54 (30.12.2011/ac/n/m)



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