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Börsen in Europa Schluss: Gewinne bleiben auch am Ende bestehen 27.09.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes konnten ihre geringfügigen Aufschläge bis zum Handelsende trotz schwacher Konjunkturdaten retten. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewann 0,30 Prozent auf 2.506,06 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) legte indes um 0,24 Prozent zu auf 2.552,30 Zähler. Die europäischen Länderbörsen wiesen ebenfalls Pluszeichen aus.
Wie die Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der EU-Kommission mitteilte, hat sich die Wirtschaftsstimmung in der EU im September 2012 verschlechtert. So verringerte sich der Sammel-Index zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in der gesamten Union (EU27) auf 86,1 Punkte, nach 87,0 Punkten im August. Daneben fiel der Index für die Eurozone auf 85,0 Zähler, während er im Vormonat bei 86,1 Punkten gelegen hatte. Darüber hinaus hat sich das Geschäftsklima in der Eurozone im September 2012 erneut eingetrübt. So verringerte sich der entsprechende Indexstand auf -1,34 Punkte, nach -1,18 Punkten im Vormonat und -0,04 Punkten im September 2011.
Der geldpolitische Rat der tschechischen Zentralbank in Prag beschloss auf seiner heutigen Sitzung, die Leitzinsen um 25 Basispunkte zu reduzieren. Damit sinkt der zweiwöchige Reposatz auf ein Rekordtief von 0,25 Prozent. Volkswirte hatten diese Entscheidung bereits im Vorfeld erwartet, da die Wirtschaft des Landes in eine Rezession abgerutscht ist. Zuletzt hatten die Währungshüter das Leitzinsniveau im Juni 2012 um 25 Basispunkte auf 0,50 Prozent gesenkt.
Das britische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im zweiten Quartal 2012 erneut gesunken. Dies geht aus der heute veröffentlichten Mitteilung der britischen Statistikbehörde National Statistics hervor. Demnach wurde für das Bruttoinlandsprodukt in Großbritannien ein Minus von 0,4 Prozent (vorläufig: -0,5 Prozent) gegenüber dem vorangegangen Quartal ermittelt. Im ersten Quartal 2012 war die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent und im Schlussquartal 20011 um 0,4 Prozent geschrumpft. Damit befindet sich die britische Wirtschaft weiterhin in einer Rezession. Im FTSE 100 rückten Titel von Melrose um 2,7 Prozent vor und bildeten damit die Spitze. Anteilsscheine von Tate & Lyle (ISIN GB0008754136 / WKN 854798) zogen um 2,4 Prozent an. Der Süßstoffproduzent veröffentlichte heute sein Trading Update für die sechs Monate zum 30. September 2012. So geht der Konzern davon aus, im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen bereinigten operativen Gewinn im Rahmen der eigenen Erwartungen und auf dem Niveau des Vorjahres zu erzielen. Insgesamt rechnet Tate & Lyle trotz der bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung damit, im laufenden Geschäftsjahr Fortschritte zu machen. Aviva (ISIN GB0002162385 / WKN 854013) gewannen 0,3 Prozent hinzu. Der Versicherer gab bekannt, dass er seine 58,44 Prozent-Beteiligung an der Aviva NDB Holdings Lanka (Private) Ltd. für 31 Mrd. Britische Pfund (GBP) in bar an die American International Assurance Co. Ltd., eine Tochter der AIA Group (ISIN HK0000069689 / WKN A1C7F3), verkaufen wird. Vodafone (ISIN GB00B16GWD56 / WKN A0J3PN) schlossen 0,3 Prozent schwächer. Der Mobilfunkbetreiber bezifferte die Kosten sowie die Synergien, die sich aus der Übernahme des Telekommunikationskonzerns Cable&Wireless Worldwide plc ergeben. Demnach rechnet Vodafone im Zusammenhang mit der im Juli 2012 abgeschlossenen Akquisition von Cable&Wireless mit Integrationskosten in Höhe von rund 500 Mio. GBP bis März 2016. Top-Verlierer im britischen Leitindex war International Consolidated Airlines Group mit einem Minus von 1,6 Prozent. Im breiten Markt ging es für TUI Travel (ISIN GB00B1Z7RQ77 / WKN A0MWY8) um 1,3 Prozent nach oben. Europas größtes Touristikunternehmen zeigte sich mit dem Verlauf der Sommersaison zufrieden. Da auch der Start in die Wintersaison ermutigend ausfiel, zeigt sich der Vorstand zuversichtlich, die gesteckten Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen.
In Frankreich verteuerten sich im CAC 40 Aktien von Credit Agricole an der Spitze um 3,8 Prozent. Ebenfalls gefragt waren Papiere von Lafarge (+2,8 Prozent) und Schneider Electric (+2,0 Prozent). Indes kletterten Sanofi (ISIN FR0000120578 / WKN 920657) um 1,8 Prozent nach oben. Der Pharmakonzern erweitert die Zusammenarbeit mit der Berliner Charité. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wurde zwischen beiden Partnern eine Vereinbarung über eine gemeinsame Forschungskooperation mit dem Schwerpunkt Diabetes unterzeichnet. Wissenschaftler und Kliniker beider Seiten werden künftig zusätzlich in einer Diabetes-Allianz zusammenarbeiten. ArcelorMittal (ISIN LU0323134006 / WKN A0M6U2) schlossen 0,5 Prozent schwächer. Der weltgrößte Stahlkonzern hat Presseangaben zufolge entschieden, zwei stillgelegte Stahlöfen im Norden Frankreichs endgültig zu schließen. Laut einem Zeitungsbericht will jedoch die französische Regierung den Standort bei Florange angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit im Land halten. So verhandelt die französische Regierung derzeit mit ArcelorMittal über den Kauf der beiden Hochöfen für den symbolischen Preis von 1 Euro, um danach ein Unternehmen zu finden, das die Stahlöfen weiter betreiben will. Die rote Laterne wurde im französischen Leitindex am Ende von LVMH getragen. Die Anteilsscheine des Luxusgüterkonzerns gaben um 1,3 Prozent nach.
In der Schweiz legten im SMI Anteile von Actelion um 0,9 Prozent zu und waren damit Top-Gewinner. Auch Roche (+0,7 Prozent) und UBS (+0,6 Prozent) standen weit oben auf dem Einkaufszettel der Anleger. Im Mittelfeld behaupteten sich Credit Suisse (ISIN CH0012138530 / WKN 876800) mit einem Aufschlag von 0,3 Prozent. Die Großbank plant Presseangaben zufolge die Auflösung ihrer Asset Management-Sparte als eigenständige Konzerndivision. Stärkster Verlierer im Schweizer Leitindex war Swatch mit einem Minus von 2,0 Prozent.
Titel von Hennes & Mauritz (H&M) (ISIN SE0000106270 / WKN 872318) verloren um 1,0 Prozent. Die schwedische Bekleidungskette meldete, dass ihr Gewinn im dritten Quartal trotz negativer Währungseffekte gestiegen ist, was mit einer starken Nachfrage seitens ihrer Kunden zusammenhängt. Die Erwartungen der Analysten wurden jedoch verfehlt. Darüber hinaus hat der Konzern seinen Expansionsplan für das Geschäftsjahr 2012 ausgedehnt. So will man nun rund 300 neue Geschäfte eröffnen, nach bisher geplanten 275 Neueröffnungen.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.506,06 (+0,30 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.552,30 (+0,24 Prozent) FTSE 100 (London): 5.779,42 (+0,20 Prozent) CAC40 (Paris): 3.439,32 (+0,72 Prozent) MIB (Mailand): 15,450.14 (+0,27 Prozent) SMI (Zürich): 6.545,91 (+0,08 Prozent) ATX (Wien): 2.108,47 (+0,89 Prozent) (27.09.2012/ac/n/m)
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