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Börsen in Europa-Schluss: Woche startet mit deutlichen Zugewinnen 01.10.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes konnten im Tagesverlauf ihre Gewinne vom Handelsbeginn weiter ausbauen. Am Ende des ersten Handelstages in dieser Woche stand ein kräftiges Kursplus. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewann 1,82 Prozent auf 2.498,81 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) legte indes um 1,39 Prozent zu auf 2.553,24 Zähler. Die europäischen Länderbörsen wiesen ebenfalls klare Pluszeichen aus.
Wie das europäische Statistikamt Eurostat heute mitteilte, hat sich die Arbeitsmarktsituation im Euroraum im August 2012 stabilisiert. Im Euroraum (ER17) verharrte die saisonbereinigte Arbeitslosenquote bei 11,4 Prozent, nach 11,4 Prozent im Vormonat und 10,2 Prozent im Vorjahresmonat. Gleichzeitig belief sich die Arbeitslosenquote der gesamten Union (EU27) auf 10,5 Prozent, im Vergleich zu 10,5 Prozent im Juli 2012 und 9,7 Prozent im August 2011.
In Großbritannien standen im FTSE 100 Aktien von Anglo American mit einem Plus von 4,1 Prozent an der Spitze. Titel von Xstrata (ISIN GB0031411001 / WKN 552834) legten mit etwas Abstand dahinter um 2,4 Prozent zu. Der Minen- und Rohstoffkonzern gab bekannt, dass er seinen Aktionären das erhöhte Übernahmeangebot des schweizerischen Rohstoffhändlers Glencore (ISIN JE00B4T3BW64 / WKN A1JAGV) (-0,3 Prozent) zur Annahme empfehlen wird. Den Angaben zufolge hatten die unabhängigen Non-Executive Directors von Xstrata die Offerte drei Wochen lang intensiv geprüft. Letztlich habe man sich mit Glencore auf die finalen Konditionen der geplanten Transaktion verständigen können. Indes tendierten BP (ISIN GB0007980591 / WKN 850517) 0,5 Prozent fester. Die Gespräche zwischen dem Ölkonzern und der US-Regierung über einen Vergleich hinsichtlich der Ölkatastrophe aus dem Jahr 2010 sind einem Zeitungsbericht zufolge ins Stocken geraten. Demnach bestehe die US-Regierung darauf, dass der britische Konzern mindestens 18 Mrd. US-Dollar zahlen müsse. Vor diesem Hintergrund dürfte eine Einigung nicht vor Anfang 2013 erreicht werden, hieß es. Am unteren Ende des britischen Leitindex gaben Astrazeneca 1,0 Prozent nach.
In Frankreich verteuerten sich im CAC 40 Anteilsscheine von Credit Agricole um 7,4 Prozent), gefolgt von STMicroelectronics (+4,7 Prozent) und Michelin (+4,0 Prozent). Aktien von Sanofi (ISIN FR0000120578 / WKN 920657) rückten um 3,4 Prozent vor. Der Pharmakonzern gab bekannt, dass er Dr. Paul Chew mit Wirkung zum 1. Januar 2013 zum Chief Medical Officer und Leiter Global Medical Affairs bestellt hat. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wird Dr. Chew, derzeit Senior Vice President, Chief Science Officer und Chief Medical Officer bei Sanofi U.S., in diesem Amt auf Jean-Pierre Lehner folgen, der zum 31. Dezember 2012 nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit im Unternehmen in den Ruhestand gehen wird. Am Indexende verzeichneten lediglich France Telecom (-0,9 Prozent) und Alcatel-Lucent (-2,4 Prozent) deutliche Abschläge.
In der Schweiz gab es im SMI indes ausschließlich Gewinner. Transocean verzeichnete ein Plus von 4,5 Prozent, nachdem der Konzern in Brasilien weiter nach Öl bohren darf. Ebenfalls oben auf dem Einkaufszettel der Anleger standen Adecco, Credit Suisse und Actelion mit Aufschlägen zwischen 4,1 und 3 Prozent. Am unteren Ende des schweizerischen Leitindex verbuchten Swisscom Zugewinne von 0,6 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.498,81 (+1,82 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.553,24 (+1,39 Prozent) FTSE 100 (London): 5.820,45 (+1,36 Prozent) CAC40 (Paris): 3.434,98 (+2,39 Prozent) MIB (Mailand): 15.523,10 (+2,83 Prozent) SMI (Zürich): 6.610,91 (+1,77 Prozent) ATX (Wien): 2.125,98 (+1,73 Prozent) (01.10.2012/ac/n/m)
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