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Börsen in Europa am Mittag: Verluste, ABB im Blick 10.10.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes präsentieren sich nach schwachen Vorgaben aus Übersee zur Wochenmitte auch zur Mittagszeit in rot. Dabei belastet auch der Umstand, dass Italien bei der Auktion von Geldmarktpapieren mit einer Laufzeit von einem Jahr einen höheren Zinssatz akzeptieren musste. Zudem blicken die Anleger weiter mit Sorge auf die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) verliert 0,34 Prozent auf 2.463,90 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) gibt um 0,24 Prozent nach auf 2.526,78 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Abschläge aus.
An den US-Börsen zeichnet sich heute eine positive Handelseröffnung ab. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,19 Prozent nach oben. Der NASDAQ-Future verbessert sich um 0,14 Prozent, während der S&P-Future um 0,16 Prozent steigt. Aus den USA werden heute noch die Lagerbestände und Umsätze im Großhandel, der Ölmarktbericht, der Staatshaushalt und das Beige Book gemeldet.
Die italienische Industrieproduktion hat sich im August nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat erneut klar reduziert, jedoch weniger deutlich als im vorangegangenen Monat. Binnen Jahresfrist schrumpfte der Industrie-Output der viertgrößten europäischen Volkswirtschaft kalenderbereinigt um 5,2 Prozent, nach einem Minus von 7,3 Prozent im Juli. Im Vormonatsvergleich zog die Industrieproduktion saisonbereinigt um 1,7 Prozent an.
Die französische Industrieproduktion ist im August nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Insee mit beschleunigtem Tempo angestiegen. So erhöhte sich die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent, während sie im Juli um 0,6 Prozent geklettert war. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Industrieproduktion allerdings um 2,0 Prozent nachgelassen. Im französischen Leitindex CAC 40 geht es an der Indexspitze für Bouygues, Safran und PPR jeweils um mehr als 2 Prozent nach oben. Gleichzeitig trennen sich die Anleger nach wie vor bevorzugt von den Anteilsscheinen der Publicis Groupe, die sich um 2,6 Prozent verbilligen.
Im britischen Leitindex FTSE 100 stehen auch zur Mittagszeit Banktitel hoch im Kurs. So rücken auf den ersten beiden Plätzen der Gewinnerliste Lloyds Banking und Royal Bank of Scotland um 3,4 bzw. 1,8 Prozent vor. Daneben können auch Barclays um 0,3 Prozent zulegen. Auf dem letzten Platz verlieren derweil Fresnillo 3,2 Prozent an Wert.
Raiffeisen Bank International (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) hat ihren Anleihegläubigern ein Umtauschangebot vorgelegt. So wurden die Anleihegläubiger der Subordinated Supplementary Capital Fixed to Floating Rate Callable Notes, fällig im Oktober 2015 (ISIN XS0326967832, Serie: 74, Tranche 1) mit einem Gesamtnennbetrag von 600 Mio. Euro eingeladen, diese existierenden Schuldverschreibungen zum Umtausch gegen die in Euro denominierten Callable Subordinated Fixed Rate Reset Notes fällig 2023 (Serie: 18, Tranche 1, ISIN XS0843322750) anzubieten. Die Aktie fällt um 2,2 Prozent. Wie indes bereits gestern bekannt gegeben wurde, hat der Industriekonzern Semperit (ISIN AT0000785555 / WKN 870378) die Mehrheit an der malaysischen Latexx Partners Berhad (Latexx Partners) übernommen. Der Titel verteuert sich daraufhin im breiten Markt um 3,3 Prozent. Im ATX stehen indes auch im Mittagshandel Verbund mit einem Zugewinn von 2,1 Prozent ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren. Daneben notieren lediglich noch voestalpine, OMV und Erste Group Bank knapp in der Gewinnzone.
ABB (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) verlieren 1 Prozent an Wert. Der Spezialist in der Energie- und Automationstechnik hat von der Mass Global Investment (MGI) Co. Aufträge im Wert von rund 65 Mio. US-Dollar für die Lieferung einer schlüsselfertigen Automations- und elektrischen Lösung für ein neues Gaskraftwerk und für die Erweiterung einer Unterstation erhalten. Im schweizerischen Leitindex SMI können sich derzeit Transocean mit einem Aufschlag von 1 Prozent an die Indexspitze setzen. Der letzte Platz wird mit einem Minus von 2 Prozent weiter von Julius Baer eingenommen.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.463,90 (-0,34 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.526,78 (-0,24 Prozent) FTSE 100 (London): 5.787,22 (-0,40 Prozent) CAC40 (Paris): 3.376,44 (-0,19 Prozent) MIB (Mailand): 15.458,95 (-0,29 Prozent) SMI (Zürich): 6.632,96 (-0,24 Prozent) ATX (Wien): 2.121,95 (-0,53 Prozent) (10.10.2012/ac/n/m)
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