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Börsen in Europa Schluss: Einbußen zur Wochenmitte, Fusion von EADS und BAE Systems geplatzt


10.10.2012
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes präsentierten sich zur Wochenmitte schwächer. Neben dem Umstand, dass Italien bei der Auktion von Geldmarktpapieren mit einer Laufzeit von einem Jahr einen höheren Zinssatz akzeptieren musste, belastete auch ein schwächerer Ausblick des US-Aluminiumkonzerns Alcoa. Zudem blicken die Anleger weiter mit Sorge auf die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) verlor 0,63 Prozent auf 2.456,54 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) gab um 0,51 Prozent auf 2.519,85 Zähler nach.

Die europäischen Länderbörsen gingen ebenfalls durchweg mit Abschlägen aus dem Handel. Vergleichsweise stabil zeigten sich dabei der österreichische ATX mit einem Minus von 0,2 Prozent und der schweizerische SMI, der 0,3 Prozent einbüßte.

Die italienische Industrieproduktion hat sich im August nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat erneut klar reduziert, jedoch weniger deutlich als im vorangegangenen Monat. Binnen Jahresfrist schrumpfte der Industrie-Output der viertgrößten europäischen Volkswirtschaft kalenderbereinigt um 5,2 Prozent, nach einem Minus von 7,3 Prozent im Juli. Im Vormonatsvergleich zog die Industrieproduktion saisonbereinigt um 1,7 Prozent an.

Die französische Industrieproduktion ist im August nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Insee mit beschleunigtem Tempo angestiegen. So erhöhte sich die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent, während sie im Juli um 0,6 Prozent geklettert war. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Industrieproduktion allerdings um 2,0 Prozent nachgelassen.


Der geplante Zusammenschluss des deutsch-französischen Flugzeug- und Rüstungskonzerns European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190 / WKN 938914) mit dem britischen Rüstungsunternehmen BAE Systems plc (ISIN GB0002634946 / WKN 866131) ist gescheitert. Unternehmensangaben vom Mittwoch zufolge habe man sich entschlossen, die Verhandlungen abzubrechen. Zwar sei man weiterhin von den Vorteilen eines Zusammenschlusses überzeugt, jedoch waren die unterschiedlichen Interessen der Regierungen in Berlin, Paris und London ein Hindernis, hieß es. Streitthema dabei war der staatliche Einfluss von Deutschland und Frankreich auf das Unternehmen.

Während Papiere von BAE Systems 1,4 Prozent verloren, setzte sich die EADS-Aktie setzte mit einem Aufschlag von 5,3 Prozent an die Indexspitze im französischen Leitindex CAC 40. Am Ende der Kursliste standen Anteilscheine der Publicis Groupe, die sich um 2,6 Prozent verbilligten.

Im britischen Leitindex FTSE 100 standen Banktitel hoch im Kurs. So rückten auf den ersten beiden Plätzen der Gewinnerliste Lloyds Banking und Royal Bank of Scotland um 4,0 bzw. 2,1 Prozent vor. Auf dem letzten Platz verloren derweil ARM Holdings 2,9 Prozent an Wert.

Raiffeisen Bank International (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) hat ihren Anleihegläubigern ein Umtauschangebot vorgelegt. So wurden die Anleihegläubiger der Subordinated Supplementary Capital Fixed to Floating Rate Callable Notes, fällig im Oktober 2015 (ISIN XS0326967832, Serie: 74, Tranche 1) mit einem Gesamtnennbetrag von 600 Mio. Euro eingeladen, diese existierenden Schuldverschreibungen zum Umtausch gegen die in Euro denominierten Callable Subordinated Fixed Rate Reset Notes fällig 2023 (Serie: 18, Tranche 1, ISIN XS0843322750) anzubieten. Die Aktie fiel um 0,3 Prozent. Wie indes bereits gestern bekannt gegeben wurde, hat der Industriekonzern Semperit (ISIN AT0000785555 / WKN 870378) die Mehrheit an der malaysischen Latexx Partners Berhad (Latexx Partners) übernommen. Der Titel verteuerte sich daraufhin im breiten Markt um 4,5 Prozent. Im ATX standen Verbund mit einem Zugewinn von 2,2 Prozent ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren. Am Ende der Kursliste verloren Wienerberger 2,9 Prozent.

ABB (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) verloren 1,5 Prozent an Wert und waren damit der größte Verlierer im schweizerischen Leitindex SMI. Der Spezialist in der Energie- und Automationstechnik hat von der Mass Global Investment (MGI) Co. Aufträge im Wert von rund 65 Mio. US-Dollar für die Lieferung einer schlüsselfertigen Automations- und elektrischen Lösung für ein neues Gaskraftwerk und für die Erweiterung einer Unterstation erhalten. An der Indexspitze standen Transocean mit einem Aufschlag von 0,8 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.456,54 (-0,63 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.519,85 (-0,51 Prozent) FTSE 100 (London): 5.776,71 (-0,58 Prozent) CAC40 (Paris): 3.365,87 (-0,50 Prozent) MIB (Mailand): 15.440,63 (-0,41 Prozent) SMI (Zürich): 6.629,04 (-0,30 Prozent) ATX (Wien): 2.128,03 (-0,24 Prozent) (10.10.2012/ac/n/m)



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