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Börsen in Europa am Mittag: Weiter im Plus, Rio Tinto im Blick 16.10.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes zeigen sich im Dienstaghandel auch zur Mittagszeit in guter Verfassung und profitieren davon, dass die US-Börsen gestern nach positiven amerikanischen Einzelhandelsdaten deutlich zulegen konnten. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewinnt 0,95 Prozent auf 2.508,63 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) legt um 0,50 Prozent zu auf 2.551,60 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Aufschläge aus.
Die europäischen Verbraucherpreise haben sich im September nach Angaben des europäischen Statistikamtes mit unverändertem Tempo erhöht. So verharrte die jährliche Inflationsrate der Eurozone bei 2,6 Prozent, nach 2,6 Prozent im August und 3,0 Prozent im September 2011. Die Monatsteuerungsrate betrug im Berichtsmonat 0,7 Prozent. In der EU blieb die jährliche Inflationsrate bei 2,7 Prozent, während sie im August ebenfalls bei 2,7 Prozent und im September 2011 bei 3,3 Prozent gestanden hatte. Die monatliche Teuerung belief sich auf 0,6 Prozent. Ferner hat die Handelsbilanz der Eurozone im August nach einer ersten Schätzung mit einem kleineren Überschuss geschlossen. So wurde im Euroraum (ER17) beim Handel mit Drittländern ein Überschuss von 6,6 Mrd. Euro ausgewiesen, nach einem Plus von 14,7 Mrd. Euro im Vormonat und einem Passivsaldo von 5,7 Mrd. Euro im August 2011. Hierbei stiegen die saisonbereinigten Ausfuhren auf Monatssicht um 3,7 Prozent und die Einfuhren um 2,1 Prozent. Unterdessen belief sich das Defizit der gesamten Union (EU27) auf 12,6 Mrd. Euro, nach einem Aktivsaldo von 2,7 Mrd. Euro im Vormonat und einem Minus von 22,1 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Die Exporte nahmen binnen Monatsfrist um 2,9 Prozent und die Importe um 3,3 Prozent zu.
Die Europäische Vereinigung der Automobilhersteller (ACEA) in Brüssel ermittelte indes für September einen Rückgang bei den Auto-Neuzulassungen in der Europäischen Union (EU27). So verringerte sich die Zahl der Pkw-Neuzulassungen binnen Jahresfrist um 10,8 Prozent. In den ersten neun Monaten 2012 fiel die Zahl um 7,6 Prozent. Für Deutschland wurde im Berichtsmonat ein Rückgang um 10,9 Prozent gemeldet. Im Neun-Monats-Zeitraum ergab sich ein Minus von 1,8 Prozent.
An den US-Börsen zeichnet sich heute eine positive Handelseröffnung ab. So rückt der Dow Jones Future derzeit um 0,22 Prozent vor. Der NASDAQ-Future verbessert sich ebenfalls um 0,22 Prozent, während es für den S&P-Future um 0,19 Prozent nach oben geht. Aus den USA werden heute die Verbraucherpreise, Realeinkommen und die Industrieproduktion gemeldet.
Italien verbuchte beim Außenhandel im August nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat ein Defizit. So belief sich der Passivsaldo auf 598 Mio. Euro.
Der Anstieg bei den britischen Verbraucherpreisen (CPI) hat sich im September nach Angaben von National Statistics mit abgebremstem Tempo fortgesetzt. Die Inflationsrate sank auf 2,2 Prozent, nachdem sie im August bei 2,5 Prozent und im September 2011 bei 5,2 Prozent gestanden hatte. Auf Monatssicht zogen die Lebenshaltungskosten um 0,4 Prozent an, nach einer Steigerung um 0,5 Prozent im August. Unterdessen haben sich die britischen Einzelhandelpreise im September mit vermindertem Tempo erhöht. Auf Jahressicht kletterten die Preise der britischen Einzelhändler um 2,6 Prozent, nach einer Preissteigerung von 2,9 Prozent im August. Die britischen Erzeugerpreise sind derweil im September mit beschleunigtem Tempo angezogen. So lagen die Preise um 2,5 Prozent über dem Vorjahresniveau, gegenüber 2,3 Prozent im August. Im Vormonatsvergleich erhöhten sich die Erzeugerpreise um 0,5 Prozent, nach ebenfalls 0,5 Prozent im August.
Rio Tinto (ISIN GB0007188757 / WKN 852147) konnte im dritten Quartal 2012 seine erhöhte Eisenerz-Produktion um 6 Prozent steigern. In den ersten neun Monaten 2012 kletterte die Eisenerz-Produktion damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 Prozent. Bei Aluminium und Kokskohle musste im abgelaufenen Quartal aber ein Rückgang ausgewiesen werden, während man bei Bauxit und Tonerde wiederum deutlich zulegen konnte. Die Aktie des Bergbaukonzerns steigt um 1,6 Prozent. An der Spitze des britischen Leitindex FTSE 100 verteuern sich weiterhin Lloyds Banking um 4,3 Prozent, während gleichzeitig die rote Laterne von GKN mit einem Wertverlust von 4,2 Prozent getragen wird.
In der Schweiz richtet sich der Fokus der Investoren heute auf den Zahlenausweis von Roche (ISIN CH0012032113 / WKN 851311). Der Pharmakonzern hat seine Konzernverkäufe im dritten Quartal um 15 Prozent gesteigert. Auch nach neun Monaten wurde ein klares Wachstum ausgewiesen. Dabei profitierte man auch von positiven Währungseffekten. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt. Ferner hat die amerikanische Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA die Zulassung für das ACCU-CHEK Inform II System von Roche erteilt - ein Blutzuckermessgerät der nächsten Generation für die patientennahe Sofortdiagnostik im Spital. Der Titel rückt um 0,1 Prozent vor. Die Gewinnerliste im SMI wird zur Stunde von Julius Baer mit einem Plus von 1,7 Prozent angeführt, während sich die Anleger gleichzeitig bevorzugt von den Papieren der Swatch Group trennen, die am Indexende um 0,5 Prozent nachgeben.
Der Medien- und Mobilfunkkonzern Vivendi (ISIN FR0000127771 / WKN 591068) hat einen neuen Großaktionär. So hat die Bolloré Group ihre Beteiligung auf über 5 Prozent erhöht. Dabei beabsichtigt das Unternehmen, die Beteiligung langfristig zu halten. Die Aktie verbessert sich um 0,2 Prozent. Bereits gestern meldete indes der Luxusgüterkonzern LVMH (ISIN FR0000121014 / WKN 853292) seine Umsatzzahlen für die ersten neun Monate 2012. So konnte man den Umsatz in diesem Zeitraum deutlich steigern. Für den weiteren Jahresverlauf ist LVMH trotz der wirtschaftlichen Gesamtlage optimistisch. Die Anteilsscheine notieren zur Stunde auf Vortagesniveau. Am größten fallen im CAC 40 auch im Mittagshandel die Verluste bei Michelin mit 4,7 Prozent aus, während auf den ersten beiden Plätzen der Gewinnerliste Crédit Agricole und BNP Paribas um 2,5 bzw. 2,4 Prozent zulegen.
Intercell (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) hat heute vor der für 7. November 2012 geplanten Bekanntgabe der Finanzergebnisse des dritten Quartals eine Änderung seiner erwarteten Umsätze aus Produktverkäufen von IXIARO/JESPECT, des Impfstoffes gegen Japanische Enzephalitis, sowie des erwarteten Nettoverlusts bekannt gegeben. Nach Analyse der jüngsten Trends über den Einsatz des Impfstoffes und der erwarteten Auftragseingänge für den Rest des Jahres erwartet Intercell für 2012 nun ein Umsatzwachstum für IXIARO/JESPECT von 5 bis 7 Mio. Euro, und somit Produkterlöse von 26,5 bis 28,5 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2012 (2011: 21,6 Mio. Euro). Das Unternehmen aktualisierte zudem auch die Spanne für den erwarteten Nettoverlust auf 20 bis 24 Mio. Euro. Die Aktie des Impfstoffherstellers fällt im breiten Markt um 2,8 Prozent. Unterdessen hat die Europäische Kommission die geplante Übernahme des deutschen Metallpressenherstellers Schuler (ISIN DE000A0V9A22 / WKN A0V9A2) durch den Anlagenbauer Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305) nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Ferner hat Andritz einen weiteren Auftrag erhalten. So wurde man mit der Lieferung von zwei Anodenöfen und vier Peirce-Smith-Konvertern an die Kansanshi Mining plc, ein Tochterunternehmen der in Sambia ansässigen First Quantum Minerals (ISIN CA3359341052 / WKN 904604) beauftragt. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. Die Titel steigen daraufhin um 0,5 Prozent. Im österreichischen Leitindex ATX können auch zur Mittagszeit RHI als bester Wert um 1,2 Prozent zulegen. Die Verliererliste wird indes weiterhin von Strabag mit einem Minus von 1,4 Prozent angeführt.
Die spanischen Frühindikatoren sind im August nach Angaben des Conference Board erneut gesunken. So verringerten sich die Frühindikatoren gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Davor war für Juli 2012 ein Rückgang um 0,5 Prozent ausgewiesen worden. In Spanien rücken Telefonica (ISIN ES0178430E18 / WKN 850775) um 1,1 Prozent vor, nachdem der Telekommunikationskonzern heute mitteilte, dass er den Börsengang für die Telefónica Deutschland Holding AG am 30. Oktober 2012 plant.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.508,63 (+0,95 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.551,60 (+0,50 Prozent) FTSE 100 (London): 5.842,44 (+0,63 Prozent) CAC40 (Paris): 3.440,17 (+0,58 Prozent) MIB (Mailand): 15.667,70 (+0,49 Prozent) SMI (Zürich): 6.731,29 (+0,40 Prozent) ATX (Wien): 2.175,21 (+0,32 Prozent) (16.10.2012/ac/n/m)
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