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Börsen in Europa am Mittag: Zugewinne, Diageo nach Zahlen unter Druck 17.10.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes tendieren im Mittwochhandel zur Mittagszeit fester. Für Unterstützung sorgt dabei die Bestätigung der Bonitätsnote für Spanien durch Moody's. Zudem rückt die langsam anlaufende Berichtssaison in Europa ins Blickfeld der Investoren. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewinnt 0,50 Prozent auf 2.560,69 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) legt um 0,28 Prozent zu auf 2.580,12 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Aufschläge aus.
Die saisonbereinigte Produktion im europäischen Baugewerbe hat im August nach einer ersten Schätzung der EU-Statistikbehörde zugenommen. Auf Monatssicht stieg der Output der Baubranche im Euroraum (ER17) um 0,7 Prozent, während er sich in der EU27 um 0,2 Prozent erhöhte. Im Juli war die Produktion um 0,1 Prozent angewachsen bzw. um 0,1 Prozent gesunken. Verglichen mit dem Vorjahresmonat nahm die Produktion in der Eurozone um 5,5 Prozent und in der EU27 um 6,8 Prozent ab. Zuvor waren im Juli Rückgänge von 6,2 bzw. 6,9 Prozent ausgewiesen worden.
An der Wall Street zeichnet sich heute eine uneinheitliche Handelseröffnung ab. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,01 Prozent nach oben. Der NASDAQ-Future verliert 0,06 Prozent an Wert, während sich der S&P-Future um 0,12 Prozent verbessert. Aus den USA werden heute noch die Wohnbaubeginne, die Wohnbaugenehmigungen und der Ölmarktbericht gemeldet.
Die US-Ratingagentur Moody´s hat die Bonitätsnote des hoch verschuldeten Euro-Mitglieds Spanien bestätigt. So wurde das Kreditrating Spaniens weiterhin bei "Baa3" belassen. Der Ausblick wurde jedoch mit "negativ" angegeben, was eine mittelfristige Abstufung der Bonitätsnote wahrscheinlich macht.
Die Konjunkturerwartungen für die Schweiz haben sich im Oktober verbessert. Dies geht aus dem Finanzmarkttest hervor, den das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit Credit Suisse erhebt. Der ZEW-CS-Indikator stieg gegenüber dem Vormonat um 6,0 auf -28,9 Punkte. Die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage in der Schweiz hat sich um 9,0 Punkte verschlechtert. Der entsprechende Indikator rutscht damit zum ersten Mal seit März 2012 wieder in den negativen Bereich auf -4,4 Punkte. Im SMI stehen die Papiere der Zurich Insurance Group (ISIN CH0011075394 / WKN 579919) mit einem Wertverlust von 3,7 Prozent als Schlusslicht deutlich unter Druck. Der Versicherungskonzern teilte mit, dass die Gruppe für die Geschäftssparte General Insurance in Deutschland Rückstellungen für Schadenfälle, vor allem in Haftpflichtsparten mit langer Schadenabwicklungsspanne, verstärken wird. Zudem wird sie einen Teil ihrer aktivierten Abschlusskosten abschreiben. Die finanziellen Anpassungen werden derzeit insgesamt auf rund 550 Mio. US-Dollar (vor Steuern) geschätzt und werden in Zurichs Business Operating Profit (BOP) für die ersten neun Monate 2012 berücksichtigt. Nach Abzug von Steuern wird der Betrag auf rund 390 Mio. US-Dollar geschätzt. Vorne legen Adecco um 2 Prozent zu.
Die Arbeitsmarktsituation in Großbritannien hat sich im August nach Angaben von National Statistics verbessert. In den drei Monaten von Juni bis August schrumpfte die Zahl der Arbeitslosen auf 2,53 Millionen, das sind 50.000 weniger als im Drei-Monats-Zeitraum März bis Mai 2012 und auch 50.000 weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Diageo (ISIN GB0002374006 / WKN 851247) verschlechtern sich um 1,5 Prozent. Der Spirituosenhersteller konnte seinen Umsatz im ersten Quartal steigern. So wuchs der Umsatz auf vergleichbarer Basis (organisch) um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei profitierte man vor allem von einer starken Entwicklung in den Emerging Markets sowie auf dem nordamerikanischen Markt. BHP Billiton (ISIN GB0000566504 / WKN 908101) rücken derweil um 2,3 Prozent vor. Der Minenbetreiber hat seine Eisenerzproduktion im ersten Geschäftsquartal gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert. Die Kupferproduktion legte indes deutlich zu, während die Produktion von Aluminium zurückging. Ferner steigen BP (ISIN GB0007980591 / WKN 850517) um 4 Prozent, nachdem der Ölkonzern schon gestern meldete, dass er den Betrieb einer seiner Plattformen in der Nordsee um zehn Jahre verlängern möchte. Spitzenreiter im FTSE 100 sind weiterhin Eurasian mit einem Kursgewinn von 6,2 Prozent. In sehr guter Verfassung zeigen sich auch im Mittagshandel im breiten Markt die Anteilsscheine von Cable & Wireless Communications (ISIN GB00B5KKT968 / WKN A1CSPB) mit einem Zuwachs von 3,6 Prozent. Der Telekommunikationskonzern gab heute angesichts der jüngsten Spekulationen in den Medien bekannt, dass er sich zurzeit in Verhandlungen mit der CITIC Telecom International Holdings Ltd. ("CITIC") hinsichtlich eines möglichen Verkaufs seiner 51 Prozent-Beteiligung an der Companhia de Telecomunicações de Macau S.A.R.L. ("CTM") befindet.
In Frankreich richtet sich der Fokus der Investoren heute auf den Zahlenausweis von Danone (ISIN FR0000120644 / WKN 851194). Der Lebensmittelhersteller hat im dritten Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg erzielt. Dabei haben starke Märkte in Lateinamerika, den USA und Asien eine schwache Entwicklung in Europa überkompensiert. Auch im Neunmonatszeitraum legte der Umsatz klar zu. Die Prognosen für das laufende Fiskaljahr wurden im Anschluss bestätigt. Der Titel gibt als zweitschwächster Wert im CAC 40 um 3,9 Prozent nach. Daneben verschlechtern sich Crédit Agricole (ISIN FR0000045072 / WKN 982285) um 1,8 Prozent. Die Bank wird ihre griechische Banksparte Emporiki für den symbolischen Kaufpreis von 1 Euro an die Alpha Bank (ISIN GRS015013006 / WKN 876116) verkaufen. Die Transaktion, die bis Ende 2012 abgeschlossen werden soll, wird das Nettoergebnis der Crédit Agricole im dritten Quartal mit schätzungsweise 2 Mrd. Euro belasten. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich unterdessen die Anteilsscheine von Alcatel-Lucent mit einem Zugewinn von 6,6 Prozent wieder.
Im österreichischen Leitindex ATX setzen sich auch zur Mittagszeit voestalpine mit einem Wertzuwachs von 4,2 Prozent an die Indexspitze. Auf dem letzten Platz verbilligen sich unterdessen Schoeller-Bleckmann um 2,2 Prozent.
ASML Holding (ISIN NL0006034001 / WKN A0M190) verbilligen sich um 2,3 Prozent. Der weltgrößte Hersteller von Lithographiesystemen wies im dritten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisrückgang aus. Die Zahlen lagen jedoch im Rahmen der eigenen Erwartungen. Die Gewinnschätzungen der Analysten wurden allerdings knapp verfehlt. Zudem wurde die Übernahme des US-Laserherstellers Cymer (ISIN US2325721072 / WKN 902900) angekündigt.
Negativ aufgenommen wird der Zahlenausweis von TeliaSonera (ISIN SE0000667925 / WKN 938475). So verschlechtert sich die Aktie um 1,6 Prozent. Die Telefongesellschaft verzeichnete im dritten Quartal einen Gewinnrückgang. Zurückzuführen war dies auf negative Währungseffekte und geringere Service-Umsätze in vielen Mobilfunkmärkten. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Die Jahresplanung wurde indes bestätigt.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.560,69 (+0,50 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.580,12 (+0,28 Prozent) FTSE 100 (London): 5.900,99 (+0,52 Prozent) CAC40 (Paris): 3.510,62 (+0,28 Prozent) MIB (Mailand): 16.162,13 (+1,11 Prozent) SMI (Zürich): 6.770,52 (-0,05 Prozent) ATX (Wien): 2.213,17 (+0,64 Prozent) (17.10.2012/ac/n/m)
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