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Börsen in Europa am Morgen: Uneinheitlich, Philips nach Zahlen gesucht


22.10.2012
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes tendieren im frühen Montaghandel wenig verändert und können sich damit nicht von ihren Freitagverlusten erholen. Die Stimmung der Investoren wird dabei durch schlechte US-Vorgaben belastet. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewinnt 0,08 Prozent auf 2.544,31 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) gibt um 0,12 Prozent nach auf 2.569,53 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Abschläge aus.

Für eine positive Überraschung sorgte heute Philips Electronics (ISIN NL0000009538 / WKN 940602). Der Technologiekonzern hat seinen Gewinn im dritten Quartal angesichts gestiegener Umsätze mehr als verdoppelt. Dabei profitierte man von Kostensenkungen und einem Wachstum in den Emerging Markets. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Beim Umsatz konnte man ebenfalls deutlich zulegen. Die Aktien verteuern sich um 4,6 Prozent.

Actelion (ISIN CH0010532478 / WKN 936767) hat bei der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung (New Drug Application - NDA) für Macitentan (Opsumit) zur Behandlung von Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) beantragt. Der Titel des Pharmakonzerns gibt um 0,7 Prozent nach. Unterdessen meldet der Agrochemiekonzern Syngenta (ISIN CH0011037469 / WKN 580854) eine Veränderung im Management. So lasst sich Sandro Aruffo, Head of R&D, aus medizinischen Gründen beurlauben. Robert Berendes, Head of Business Development, wird während seiner Abwesenheit zusätzlich zu seiner bestehenden Verantwortung vorübergehend die Führung des R&D-Bereichs übernehmen. Das Papier fällt um 0,2 Prozent. UBS (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) und Credit Suisse (ISIN CH0012138530 / WKN 876800) planen derweil Presseangaben zufolge den Abbau tausender Stellen. Wie es heißt, beabsichtigt UBS demnach, 3.000 bis 5.000 Arbeitsplätze zu streichen, während bei Credit Suisse 1.000 bis 2.000 Stellen wegfallen könnten. Bei UBS seien dabei 900 Arbeitsplätze in der IT betroffen, neben weiteren 2.000 bis 4.000 in der Investment Bank sowie in anderen zentralen Funktionen. Während sich UBS als Spitzenreiter im SMI um 1,2 Prozent verbessern, geht es für Credit Suisse um 0,5 Prozent nach oben.


Im österreichischen Leitindex ATX rücken an der Indexspitze zur Stunde Andritz um 1,7 Prozent vor. Daneben legen AMAG Austria Metall um 1 Prozent zu. Gleichzeitig trennen sich die Investoren bevorzugt von den Papieren von RHI, die am Indexende 1 Prozent an Wert verlieren.

BP (ISIN GB0007980591 / WKN 850517) befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Rosneft. Bei den Verhandlungen mit dem russischen Ölförderer geht es um den Verkauf der 50-prozentigen Beteiligung von BP an dem Joint Venture TNK-BP. Bisher ist allerdings noch kein Abkommen geschlossen worden. Die Anteilsscheine des Ölkonzerns verbilligen sich um 0,4 Prozent. Auf Platz eins der Gewinnerliste im britischen Leitindex FTSE 100 stehen zur Zeit Randgold mit einem Wertzuwachs von 2,2 Prozent, während die rote Laterne von Shire mit einem Minus von 2 Prozent getragen wird.

Svenska Handelsbanken (ISIN SE0000193120 / WKN 886062) gewinnen 0,6 Prozent an Wert. Das Unternehmen konnte im dritten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Die Gesamteinnahmen erhöhten sich ebenfalls. In Schweden richtet sich der Fokus der Investoren ferner auch auf die Anteilsscheine von Electrolux (ISIN SE0000103814 / WKN 853138), die sich um 0,4 Prozent verteuern. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Haushaltsgeräten hat im dritten Quartal einen höheren Gewinn verbucht, was mit einer starken Nachfrage in Lateinamerika, Nordamerika und Asien zusammenhängt. Zum Teil habe man auch von Preiserhöhungen profitiert. Die Erwartungen wurden damit übertroffen. Beim Umsatz legte man ebenfalls zu.

BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11) verlautbarte, dass seine Gruppengesellschaft Wintershall ihre Förderung von Öl und Gas und ihre Reserven in der Nordsee signifikant ausbaut. So erhält Wintershall im Rahmen eines Asset-Tausches von der norwegischen Statoil (ISIN NO0010096985 / WKN 675213) Anteile an den drei produzierenden Feldern Brage (32,7 Prozent), Gjøa (15 Prozent) und Vega (30 Prozent), die Reserven (2P) von rund 100 Millionen Barrel Öläquivalent (boe) umfassen. Statoil erhält im Gegenzug von Wintershall einen 15-prozentigen Anteil am Entwicklungsprojekt Edvard Grieg sowie einen finanziellen Ausgleich in Höhe von 1,35 Milliarden US-Dollar. Eine zusätzliche Zahlung von bis zu 100 Mio. US-Dollar wird bei erfolgreicher zukünftiger Entwicklung im Vega-Feld geleistet. Die Aktie von Statoil gewinnt 0,1 Prozent an Wert.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.544,31 (+0,08 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.569,53 (-0,12 Prozent) FTSE 100 (London): 5.886,71 (-0,16 Prozent) CAC40 (Paris): 3.502,31 (-0,06 Prozent) MIB (Mailand): 15.933,05 (+0,45 Prozent) SMI (Zürich): 6.751,47 (-0,07 Prozent) ATX (Wien): 2.196,01 (+0,08 Prozent) (22.10.2012/ac/n/m)



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