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Börsen in Europa Schluss: Deutliche Abschläge, ARM Holdings nach Zahlen im Aufwind 23.10.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes sind am Dienstag mit klaren Abschlägen aus dem Handel gegangen. Neben der eher enttäuschend verlaufenden Berichtssaison drückten auch die Daten zum französischen Geschäftsklima auf die Stimmung der Anleger. Darüber hinaus hat Moody`s einige spanische Regionen abgestuft. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) verlor 2,10 Prozent auf 2.477,92 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) gab um 1,71 Prozent auf 2.515,76 Zähler nach.
Die europäischen Länderbörsen verzeichneten ebenfalls durchweg deutliche Einbußen. Die größten Abschläge verzeichneten dabei der französische CAC 40 und der österreichische ATX, die jeweils mit einem Minus von 2,2 Prozent in den Feierabend gingen.
Italien wies beim Handel mit Ländern außerhalb der Europäischen Union im September nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat ein kleineres Defizit aus. So sank der Passivsaldo auf 596 Mio. Euro, nach einem Minus in Höhe von 1,83 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Hierbei zogen die Exporte auf Jahressicht um 0,3 Prozent auf 13,92 Mrd. Euro an, wogegen die Importe um 7,6 Prozent nachgaben auf 14,52 Mrd. Euro.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Spanien ist nach vorläufigen Angaben der spanischen Notenbank im dritten Quartal weiter gesunken. So lag die Wirtschaftsleistung voraussichtlich um 0,4 Prozent unter dem Niveau des Vorquartals, nach einem Rückgang in gleicher Größenordnung im zweiten Quartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist die Wirtschaftsleistung Spaniens um 1,7 Prozent geschrumpft, während sie im zweiten Quartal um 1,3 Prozent nachgegeben hatte.
Das Geschäftsklima im französischen Verarbeitenden Gewerbe hat sich im Oktober nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INSEE verschlechtert. So verringerte sich der entsprechende saisonbereinigte Stimmungsindex auf 85 Punkte. Für den Vormonat war noch ein Indexstand von 90 Punkten ermittelt worden.
Michelin (ISIN FR0000121261 / WKN 850739) rollten als Spitzenreiter im CAC 40 um 3,4 Prozent vor. Der Reifenhersteller teilte bereits gestern mit, dass man im dritten Quartal 2012 trotz eines Absatzrückgangs beim Konzernumsatz zulegen konnte. Dabei profitiere der Konzern vor allem von höheren Absatzpreisen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Michelin weiterhin einen deutlichen Anstieg des operativen Gewinns vor Sonderposten. Die rote Laterne wurde von Schneider Electric mit einem Wertverlust von 3,5 Prozent gehalten.
In Großbritannien ging es für die Anteilsscheine von ARM Holdings (ISIN GB0000595859 / WKN 913698) auf Platz eins der Gewinnerliste im FTSE 100 um 7,7 Prozent nach oben. Der Halbleiterhersteller hat seinen Gewinn im dritten Quartal angesichts eines klaren Umsatzwachstums verbessert. Auch nach neun Monaten wurde ein deutliches Ergebnisplus erreicht. Dahinter stiegen Experian (ISIN GB00B19NLV48 / WKN A0KDZM) um 3,8 Prozent. Der Informationsdienstleister verlautbarte, dass er weitere Anteile an der brasilianischen Kreditberatung Serasa S.A. erwerben wird. So wird der Konzern, der bereits eine Beteiligung von 70 Prozent an Serasa hält, weitere 29,6 Prozent an dem brasilianischen Unternehmen übernehmen, womit sich die Beteiligung auf 99,6 Prozent erhöhen wird. Der Kaufpreis beläuft sich auf 1,5 Mrd. US-Dollar plus einen noch nicht bezifferten Barbetrag (Cash Adjustment) zum Abschluss der Transaktion.
Rolls-Royce (ISIN GB00B63H8491 / WKN A1H81L) meldet sich unterdessen mit einem Auftragseingang aus Brasilien zu Wort. So wurde der Triebwerkshersteller damit beauftragt, vier so genannte Platform Supply Vessels (PSVs) vom Typ UT 775 SE des brasilianischen Schiffseigners Bravante Group (ehemals Navegação São Miguel Ltda) mit Motoren auszustatten. Der Auftrag hat ein Volumen von 24 Mio. Britischen Pfund. Der Titel verlor 1,7 Prozent an Wert.
Zahlen gab es heute auch aus der Schweiz. Syngenta (ISIN CH0011037469 / WKN 580854) verbuchte im dritten Quartal ein anhaltendes Umsatzwachstum. Dabei entwickelte sich vor allem der Markt in Lateinamerika gut. Die Aktie des Agrochemiekonzerns stieg als einziger Gewinner im SMI um 0,6 Prozent. Im breiten Markt verbilligten sich unterdessen Schindler Holding (ISIN CH0024638212 / WKN A0JJWH) um 1,5 Prozent. Der Konzern verbuchte im dritten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisanstieg.
KPN (ISIN NL0000009082 / WKN 890963) gaben derweil um 4,0 Prozent nach. Der Telekommunikationskonzern musste im dritten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz zeigte sich ebenfalls rückläufig. Im Anschluss bestätigte KPN seine zuletzt genannten Prognosen für das laufende Fiskaljahr.
Zahlen gab es bereits gestern aus Österreich. AT&S Austria Technologie & Systemtechnik (ISIN AT0000969985 / WKN 922230) konnte den Umsatz im ersten Halbjahr 2012/13 deutlich steigern, während der Gewinn aufgrund von Abschreibungen eingebrochen ist. Die Papiere des Leiterplattenherstellers verschlechterten sich deutlich um 8,9 Prozent. Im österreichischen Leitindex ATX konnte mit Österreichische Post nur ein Wert Aufschläge verzeichnen. Am größten fielen indes die Verluste bei Andritz mit 5,1 Prozent aus.
Nokia (ISIN FI0009000681 / WKN 870737) hat schließlich eine Anleiheemission angekündigt. So plant man die Begebung von Wandelanleihen im Gesamtvolumen von rund 750 Mio. Euro. Die Aktie des Mobiltelefonherstellers verlor 5,2 Prozent an Wert.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.477,92 (-2,10 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.515,76 (-1,71 Prozent) FTSE 100 (London): 5.797,91 (-1,44 Prozent) CAC40 (Paris): 3.406,50 (-2,20 Prozent) MIB (Mailand): 15.578,95 (-1,81 Prozent) SMI (Zürich): 6.626,79 (-1,78 Prozent) ATX (Wien): 2.145,80 (-2,19 Prozent) (23.10.2012/ac/n/m)
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