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Börsen in Europa am Mittag: Nach Zahlenflut im Plus


25.10.2012
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im Donnerstaghandel auch zur Mittagszeit nach einen wahren Flut an Quartalsbilanzen in der Gewinnzone. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewinnt 0,56 Prozent auf 2.504,53 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) legt um 0,51 Prozent zu auf 2.538,22 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Aufschläge aus.

Die Wall Street dürfte heute mit Zugewinnen in den Handel starten. So legt der Dow Jones Future derzeit um 0,20 Prozent zu. Der NASDAQ-Future rückt um 0,28 Prozent vor, während sich der S&P-Future um 0,23 Prozent verbessert. Aus den USA werden heute die Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der Chicago Fed National Activity Index und die anstehenden Hausverkäufe gemeldet.

Das britische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im dritten Quartal 2012 gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Dies teilte National Statistics nach vorläufigen Zahlen mit. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs das BIP um 1,0 Prozent, gegenüber einem Minus von 0,4 Prozent im zweiten Quartal. Mit diesem jüngsten Zuwachs verlässt Großbritannien die Rezession. Gegenüber dem Vorjahresquartal blieb die Wirtschaftsleistung unverändert. AstraZeneca (ISIN GB0009895292 / WKN 886455) musste im dritten Quartal ein deutlich geringeres Ergebnis ausweisen. Der Umsatz sank ebenfalls prozentual zweistellig. Hintergrund ist der Verlust der Exklusivrechte für einige Produkte. Die Aktie des Pharmakonzerns verbessert sich um 1 Prozent.

Unilever (ISIN NL0000009355 / WKN A0JMZB) verteuern sich um 3,8 Prozent. Der Konsumgüterkonzern konnte seinen Umsatz im dritten Quartal verbessern. Profitiert hat man dabei unter anderem von Preiserhöhungen sowie gestiegenen Produktabsätzen. Besonders deutliche Zuwächse konnte Unilever in den so genannten Emerging Markets erzielen, wobei man hier ein organisches Umsatzplus von 12,1 Prozent verzeichnen konnte.

Sanofi (ISIN FR0000120578 / WKN 920657) steigen als Spitzenreiter im französischen Leitindex CAC 40 um 2,7 Prozent, obwohl der Pharmakonzern im dritten Quartal einen Ergebnisrückgang ausweisen musste. Dabei hatte man vor allem unter dem Patentverlust beim Medikament Eloxatin in den USA zu leiden. Die Umsatzerlöse konnten indes leicht gesteigert werden. Für 2012 geht Sanofi nun davon aus, dass der Gewinn pro Aktie (Business EPS) auf Basis konstanter Währungen gegenüber dem Vorjahr um rund 12 Prozent (zuvor: 12 bis 15 Prozent) sinken wird. France Télécom (ISIN FR0000133308 / WKN 906849) verbilligen sich indes am Indexende um 2,4 Prozent. Der Telekommunikationskonzern wies in den ersten neun Monaten angesichts rückläufiger Umsätze ein verringertes operatives Ergebnis aus. Wie weiter mitgeteilt wurde, will man nun für 2012 und 2013 eine Dividende in Höhe von mindestens 0,80 Euro pro Aktie ausschütten. Ursprünglich hatte man für 2012 eine Dividende von 1,21 bis 1,35 Euro pro Aktie in Aussicht gestellt. Pernod Ricard (ISIN FR0000120693 / WKN 853373) geben daneben um 0,2 Prozent nach. Der Likör- und Spirituosenhersteller hat im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres mit einem zweistelligen Umsatzanstieg ausgewiesen.

Für AXA (ISIN FR0000120628 / WKN 855705) geht es derweil um 2,5 Prozent nach oben. Der Versicherungskonzern verbuchte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres einen Umsatzanstieg. Während man im Lebensversicherungs- und Vorsorgegeschäft stabile Umsatzerlöse erzielen konnte (vergleichbare Umsatzerlöse: 0,4 Prozent), profitierte man im Segment Schaden- und Unfallversicherung von Preiserhöhungen, was zu einem vergleichbaren Umsatzplus von 3,6 Prozent geführt hat. Technip (ISIN FR0000131708 / WKN 891997) legen unterdessen um 1,1 Prozent zu. Der Ölfeld-Servicedienstleister steigerte im dritten Quartal Umsatz und Gewinn. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr wurde leicht nach oben angepasst. Die deutsche Bundesregierung will indes einem Medienbericht zufolge so schnell wie möglich bei der Airbus-Mutter EADS (ISIN NL0000235190 / WKN 938914) einsteigen. Wie es heißt, will sich der Bund den Einstieg rund 3 Mrd. Euro kosten lassen. Den Kaufpreis für die Planung des Budgets veranschlagt die Regierung auf 30 Euro je Aktie. Das Papier verbessert sich um 1,9 Prozent.


Im breiten Markt schießen derweil in Frankreich SUEZ ENVIRONNEMENT (ISIN FR0010613471 / WKN A0Q418) um 3,8 Prozent nach oben. Der zweitgrößte Wasserkonzern in Europa musste in den ersten drei Quartalen trotz gestiegener Umsatzerlöse einen leichten Rückgang beim operativen Ergebnis ausweisen. Dabei resultierte der operative Ergebnisrückgang vor allem aus der schwierigen konjunkturellen Gesamtlage in Europa. Darunter hatten vor allem die Abfallentsorgungsaktivitäten des Konzerns zu leiden gehabt.

Einen Aufschlag von 2,7 Prozent verzeichnet im Mittagshandel als bester Wert im SMI die Aktie der Credit Suisse (ISIN CH0012138530 / WKN 876800). Die Großbank verzeichnete im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang und hat die Erwartungen damit verfehlt. Dabei hatte das jüngste Ergebnis unter Fair-Value-Verlusten in Höhe von 1,05 Mrd. CHF vor Steuern infolge einer deutlichen Höherbewertung eigener Verbindlichkeiten zu leiden. Nicht gut lief es im abgelaufenen Quartal zudem auch für ABB (ISIN CH0012221716 / WKN 919730). Der Spezialist in der Energie- und Automationstechnik verzeichnete im dritten Quartal einen stabilen Auftragseingang und ein Umsatzplus. Das operative EBITDA und der Konzerngewinn gingen gegenüber dem Vorjahresquartal jedoch zurück. Das Management bestätigt seine Ziele für den Zeitraum 2011 bis 2015. Das Unternehmen geht weiterhin davon aus, dass seine breite geografische Aufstellung und das ausgewogene Portfolio die Wachstumsziele unterstützen werden. Der Titel verschlechtert sich am Indexende um 1,1 Prozent. Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278) verlieren 0,3 Prozent an Wert. Der Pharmakonzern hat im dritten Quartal ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erzielt. Der Nettoumsatz zeigte sich indes rückläufig. Der Konzernausblick für das Geschäftsjahr 2012 wurde indes bestätigt.

Im breiten Markt brechen in der Schweiz die Papiere von Logitech International (ISIN CH0025751329 / WKN A0J3YT) um 7,7 Prozent ein. Der Hardware-Hersteller teilte schon gestern Abend mit, dass er im zweiten Quartal trotz rückläufiger Umsätze einen deutlich höheren Gewinn erwirtschaftet hat. Dabei profitierte der Konzern vor allem von einem steuerlichen Einmalertrag. Allerdings wurde ein schwacher Ausblick gegeben.

Die spanischen Erzeugerpreise haben sich im September nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INE mit abgebremstem Tempo erhöht. Im Vorjahresvergleich verringerte sich die Teuerungsrate auf 3,8 Prozent, nachdem sie im August noch bei 4,1 Prozent gestanden hatte. Binnen Monatsfrist sanken die Preise auf Produzentenebene um 0,1 Prozent, gegenüber einer Preissteigerung um 1,2 Prozent im August. Im spanischen Aktienhandel verschlechtern sich die Aktien der Banco Santander (ISIN ES0113900J37 / WKN 858872) um 0,3 Prozent. Die Bankgesellschaft verzeichnete im dritten Quartal aufgrund von hohen Sonderbelastungen einen Gewinneinbruch. Die Erwartungen wurden damit deutlich verfehlt. Dabei hatte das jüngste Ergebnis vor allem unter zusätzlichen Rückstellungen für Immobilienverluste in Spanien zu leiden.

Im österreichischen Leitindex ATX geht es für Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305) als zweitbester Wert um 1,9 Prozent nach oben. Der Konzern hat einen weiteren Auftrag erhalten. So wurde man mit der Lieferung der elektromechanischen Ausrüstung für das Laufkraftwerk Xayaburi in der Demokratischen Republik Laos beauftragt. Der Auftragswert wurde auf 250 bis 300 Mio. Euro beziffert. Vorne rücken Österreichische Post um 2,2 Prozent vor, während die rote Laterne von EVN mit einem Minus von 1,9 Prozent getragen wird.

Zahlen werden schließlich heute auch aus Finnland gemeldet. Metso (ISIN FI0009007835 / WKN 923876) wartete im abgelaufenen Quartal mit einem Gewinnanstieg auf. Der Umsatz lag ebenfalls über dem entsprechenden Vorjahreswert. Der Auftragseingang sank allerdings deutlich. Im Anschluss bestätigte der Konzern seine Prognose für das laufende Fiskaljahr. Die Titel des Maschinenbaukonzerns verbilligen sich um 2,5 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.504,53 (+0,56 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.538,22 (+0,51 Prozent) FTSE 100 (London): 5.822,56 (+0,31 Prozent) CAC40 (Paris): 3.446,34 (+0,58 Prozent) MIB (Mailand): 15.735,04 (+0,18 Prozent) SMI (Zürich): 6.639,91 (+0,19 Prozent) ATX (Wien): 2.150,63 (+0,27 Prozent) (25.10.2012/ac/n/m)



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