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Börsen in Europa am Mittag: Indizes tendieren nach Zahlenflut uneinheitlich 31.10.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes tendieren im Mittwochhandel zur Mittagszeit uneinheitlich. Im Blickfeld der Investoren stehen dabei zahlreiche Quartalsausweise. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewinnt 0,40 Prozent auf 2.526,13 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) gibt um 0,16 Prozent nach auf 2.543,03 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Aufschläge aus.
Die Verbraucherpreise sind im Oktober mit abgebremstem Tempo angestiegen. Dies teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat in ihrer Vorabschätzung zur Inflationsentwicklung in der Eurozone mit. So verringerte sich die jährliche Inflationsrate auf 2,5 Prozent, während sie im Vormonat noch bei 2,6 Prozent gestanden hatte. Die Arbeitsmarktsituation im Euroraum hat sich im September derweil verschlechtert. Im Euroraum (ER17) erhöhte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenquote auf 11,6 Prozent, nach 11,5 Prozent im Vormonat und 10,3 Prozent im Vorjahresmonat. Gleichzeitig belief sich die Arbeitslosenquote der gesamten Union (EU27) auf 10,6 Prozent, im Vergleich zu 10,6 Prozent im August 2012 und 9,8 Prozent im September 2011. Eurostat schätzt, dass in der EU27 insgesamt 25,8 Millionen Menschen arbeitslos waren, davon 18,5 Millionen im Euroraum. Gegenüber August 2012 hat die Zahl der Arbeitslosen in der EU27 um 169.000 und im Euroraum um 146.000 zugenommen. Im Vergleich zu September 2011 ist die Zahl in der EU27 um 2,1 Millionen und im Euroraum um 2,2 Millionen geklettert.
Die Wall Street dürfte heute mit Zugewinnen in den Handel starten. So steigt der Dow Jones Future derzeit um 0,46 Prozent. Der NASDAQ-Future verbessert sich um 0,35 Prozent, während der S&P-Future um 0,34 Prozent vorrückt. Aus den USA werden heute der Arbeitskostenindex, der Einkaufsmanagerindex Chicago und die Rohöllagerbestände gemeldet.
Die Arbeitsmarktsituation in Italien hat sich im September nach Angaben der nationalen Statistikbehörde Istat verschlechtert. So erhöhte sich die Arbeitslosenquote in der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone auf 10,8 Prozent. Im Vormonat hatte die Arbeitslosenquote nur bei 10,6 Prozent und im Vorjahresmonat bei 8,8 Prozent gestanden. Die Zahl der Arbeitslosen lag mit 2,77 Millionen um 2,3 Prozent über dem Vormonatsniveau und um 24,9 Prozent über dem Stand des Vorjahresmonats.
Die spanische Leistungsbilanz hat im August nach Angaben der spanischen Notenbank mit einem Überschuss geschlossen. Demnach belief sich der Aktivsaldo auf 1,24 Mrd. Euro, wogegen im Vorjahresmonat noch ein Defizit in Höhe von 1,11 Mrd. Euro verbucht worden war. Hierbei fiel das Handelsbilanzdefizit binnen Jahresfrist von 4,4 Mrd. auf nun 2,7 Mrd. Euro, wogegen der Überschuss in der Dienstleistungsbilanz von 5,1 Mrd. auf 5,5 Mrd. Euro anwuchs. BBVA (ISIN ES0113211835 / WKN 875773) verbessern sich um 1,5 Prozent. Die Bank musste im dritten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch ausweisen. Dabei hatte man unter deutlich gestiegenen Abschreibungen auf Immobilienkredite zu leiden.
Anheuser-Busch InBev (ISIN BE0003793107 / WKN 590932) verlieren 0,8 Prozent an Wert. Der Brauereikonzern verlautbarte, dass sein Gewinn im dritten Quartal angesichts eines starken Umsatzwachstums gestiegen ist. Dabei profitierte man von Preiserhöhungen in den USA und Brasilien sowie einem Absatzwachstum bei seinen weltweiten Marken.
In Großbritannien brechen BG Group (ISIN GB0008762899 / WKN 931283) am Indexende des FTSE 100 um 17,4 Prozent ein. Der Energie- und Erdgasversorger teilte mit, dass sein Gewinn im dritten Quartal gestiegen ist, was auf eine starke Entwicklung in allen Geschäftsbereichen zurückzuführen ist. Ferner hat man mit CNOOC (ISIN HK0883013259 / WKN A0B846), dem größten Offshore-Ölkonzern in China, ein Abkommen über den Verkauf bestimmter Anteile an dem Queensland Curtis LNG (QCLNG)-Projekt in Australien für 1,93 Mrd. US-Dollar geschlossen. Zudem wurde eine Liefervereinbarung getroffen, nach der die BG Group den CNOOC-Konzern ab 2015 mit jährlich fünf Millionen Tonnen LNG über einen Zeitraum von 20 Jahren versorgen wird. Mit einem Abschlag von 3,3 Prozent tendieren daneben auch die Titel von Barclays (ISIN GB0031348658 / WKN 850403) deutlich schwächer. Die Großbank hatte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres angesichts hoher Sonderbelastungen einen Gewinneinbruch zu verkraften. Auf bereinigter Ebene konnte das Ergebnis jedoch zulegen.
Der private Konsum in Frankreich hat sich im September nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INSEE leicht erhöht. Im Vormonatsvergleich zogen die Verbraucherausgaben um 0,1 Prozent an. Für August 2012 war hingegen ein Rückgang um 0,8 Prozent ermittelt worden. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich der private Verbrauch um 0,3 Prozent. Im französischen Leitindex CAC 40 stehen im aktuellen Handel die Papiere von ArcelorMittal (ISIN LU0323134006 / WKN A0M6U2) mit einem Abschlag von 4,8 Prozent als Schlusslicht im CAC 40 deutlich unter Druck. Der größte Stahlkonzern der Welt hat im dritten Quartal angesichts deutlich geringerer Umsätze einen Verlust verzeichnet. Operativ ging das Ergebnis ebenfalls deutlich zurück, konnte die Erwartungen allerdings erfüllen. Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet der Konzern mit einem EBITDA von rund 7 Mrd. US-Dollar. Darüber hinaus hat das Board beschlossen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2013 auf 20 Cents pro Aktie zu reduzieren, von den geplanten 75 Cents pro Aktie im Geschäftsjahr 2012.
Gleichzeitig geht es für Total (ISIN FR0000120271 / WKN 850727) an der Spitze des CAC 40 um 1,4 Prozent nach oben. Der drittgrößte Ölkonzern in Europa musste im dritten Quartal trotz eines klaren Umsatzwachstums einen Gewinnrückgang ausweisen. Zurückzuführen war dies auf eine Sonderbelastung. Auf bereinigter Basis konnte das Ergebnis indes deutlich zulegen und profitierte dabei von verbesserten Raffineriemargen und gestiegenen Ölpreisen in Euro. Daneben rücken GDF SUEZ (ISIN FR0010208488 / WKN A0ER6Q) um 0,9 Prozent vor. Der Energie- und Gasversorger konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres mit einem Umsatzanstieg aufwarten und das operative Ergebnis verbessern. Profitiert hat man vor allem von der starken Absatzentwicklung in Wachstumsregionen sowie dem weiter verbesserten Absatz bei LNG und Erdgas. Im breiten Markt heben in Frankreich die Aktien von Air France-KLM (ISIN FR0000031122 / WKN 855111) mit einem Zugewinn von 8,6 Prozent ab. Die Airline konnte im abgelaufenen Quartal einen Gewinnsprung verzeichnen.
Für eine Enttäuschung sorgte in der Schweiz der Spezialchemiekonzern Clariant (ISIN CH0012142631 / WKN 895929). So wies man im dritten Quartal einen Gewinnrückgang aus. Der Umsatz wurde gleichzeitig leicht verbessert. Der Ergebnisrückgang resultierte vor allem aus geringeren Absatzvolumina sowie gestiegenen Kosten, die vor allem in Zusammenhang mit der weiteren Integration von Süd-Chemie standen. Auch die schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen in Europa und in der Wachstumsregion Asien/Pazifik hatten das Ergebnis den Konzernangaben zufolge negativ beeinflusst. Der Titel bricht im breiten Markt um 7,1 Prozent ein. Im SMI legen derzeit Swiss Re auf Platz eins der Gewinnerliste um 1,2 Prozent zu, während die rote Laterne von Nestlé mit einem Minus von 0,6 Prozent getragen wird.
Im österreichischen Leitindex ATX können sich zur Mittagszeit Österreichische Post mit einem Wertzuwachs von 2,8 Prozent an die Indexspitze setzen. Dahinter geht es für Erste Group Bank um 1,8 Prozent nach oben. Gleichzeitig trennen sich die Anleger bevorzugt von den Titeln von EVN, die sich am Indexende um 2,4 Prozent verbilligen.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.526,13 (+0,40 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.543,03 (-0,16 Prozent) FTSE 100 (London): 5.834,60 (-0,26 Prozent) CAC40 (Paris): 3.463,12 (+0,11 Prozent) MIB (Mailand): 15.652,94 (+0,85 Prozent) SMI (Zürich): 6.633,98 (+0,01 Prozent) ATX (Wien): 2.187,02 (+0,49 Prozent) (31.10.2012/ac/n/m)
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