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Börsen in Europa am Mittag: Im Minus, Telekom Austria im Höhenrausch 14.11.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im Mittwochhandel auch zur Mittagszeit in der Verlustzone. Dabei wird die Kauflaune der Investoren durch den anhaltenden Streit um den US-Haushalt, negative Konjunkturdaten sowie Sorgen um Griechenland gebremst. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) verliert 0,39 Prozent auf 2.483,46 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) gibt um 0,60 Prozent nach auf 2.509,78 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Abschläge aus.
Die Industrieproduktion in der Eurozone hat sich im September gegenüber dem Vormonat reduziert. Dies gab die EU-Statistikbehörde Eurostat bekannt. Auf Monatssicht schrumpfte die saisonbereinigte Ausbringung in der Eurozone (EZ17) um 2,5 Prozent, wogegen sie im August um 0,9 Prozent gestiegen war. Im Vorjahresvergleich ging die arbeitstäglich bereinigte Fertigungsmenge in der Eurozone um 2,3 Prozent zurück, nach einem Minus von 1,3 Prozent im Vormonat. In der gesamten Europäischen Union (EU27) fiel die Erzeugung um 2,3 Prozent gegenüber dem Vormonat, nach einem Zuwachs um 0,5 Prozent im August. Binnen Jahresfrist nahm der Output um 2,7 Prozent ab, während er im August um 0,9 Prozent nachgegeben hatte.
Die US-Börsen dürften heute mit roten Vorzeichen in den Handel starten. So gibt der Dow Jones Future derzeit um 0,02 Prozent nach. Der NASDAQ-Future fällt um 0,17 Prozent, während der S&P-Future um 0,04 Prozent nachgibt. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, der Einzelhandelsumsatz, die Erzeugerpreise, die Lagerbestände und das FOMC Sitzungsprotokoll gemeldet.
Die griechische Wirtschaft ist im dritten Quartal nach Angaben der nationalen Statistikbehörde mit beschleunigtem Tempo geschrumpft. Nach vorläufigen Angaben verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,2 Prozent, nach einem Minus von 6,3 Prozent im zweiten Quartal. Hierbei handelt es sich um das siebzehnte Quartal in Folge mit einem Rückgang. Damit rutscht Griechenland tiefer in die Rezession.
Im österreichischen Leitindex ATX befinden sich die Papiere von Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) mit einem Zugewinn von 9 Prozent im Höhenrausch. Die Telefongesellschaft konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres einen überraschend deutlichen Gewinnanstieg ausweisen. Der Umsatz war indes rückläufig. Profitieren konnte der Konzern vor allem von den konsequent umgesetzten Sparmaßnahmen und rückläufigen Restrukturierungsaufwendungen. Im Anschluss wurde die Prognose für das laufende Fiskaljahr bestätigt. Daneben rücken auch Andritz und Verbund um mehr als 1 Prozent vor, während die rote Laterne von Schoeller-Bleckmann mit einem Abschlag von 0,9 Prozent getragen wird.
Die Arbeitsmarktsituation in Großbritannien hat sich im September nach Angaben von National Statistics verbessert. In den drei Monaten von Juli bis September schrumpfte die Zahl der Arbeitslosen auf 2,51 Millionen, das sind 49.000 weniger als im Drei-Monats-Zeitraum April bis Juni 2012 und 110.000 weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode. J. Sainsbury (ISIN GB00B019KW72 / WKN A0B6G0) verlieren 1,9 Prozent an Wert. Die drittgrößte britische Supermarktkette hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr angesichts gestiegener Umsätze erhöht. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen geschlagen. Dabei profitierte man neben Kostensenkungen von einer starken Entwicklung in den Online- und Convenience-Segmenten. Als bester Wert im britischen Leitindex FTSE 100 steigen Amec um 3,2 Prozent. Ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren finden sich unterdessen Evraz mit einem Wertverlust von 4,8 Prozent wieder.
Die französischen Verbraucherpreise sind im Oktober mit unverändertem Tempo angestiegen. Dies gab die Statistikbehörde INSEE bekannt. So verharrte die Jahresteuerungsrate der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone bei 1,9 Prozent, nach 1,9 Prozent im Vormonat. Im Vormonatsvergleich zogen die Lebenshaltungskosten um 0,2 Prozent an, gegenüber einem Preisrückgang um 0,3 Prozent im September. Bereits gestern gab es noch interessante Quartalsbilanzen aus Frankreich. Vivendi (ISIN FR0000127771 / WKN 591068) hat in den ersten neun Monaten 2012 einen leichten Umsatzrückgang verzeichnet. Der angepasste Nettogewinn zeigte sich ebenfalls rückläufig. Im Anschluss hob Vivendi aber seine Prognose für den angepassten Nettogewinn von zuvor 2,5 Mrd. Euro auf nun 2,7 Mrd. Euro an. Die Aktien des Medien- und Mobilfunkkonzerns verteuern sich auf Platz zwei der Gewinnerliste des französischen Leitindex CAC 40 um 4,4 Prozent. Noch stärker fällt der Gewinn mit 4,6 Prozent nur bei Alcatel-Lucent aus. Gleichzeitig trennen sich die Anleger weiterhin bevorzugt von den Titeln von EDF, die sich auf dem letzten Platz um 2,7 Prozent verschlechtern.
Julius Bär Gruppe (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU) geben um 1,3 Prozent nach. Das Unternehmen veröffentlichte ihr Interim Management Statement für die ersten zehn Monate 2012. Demnach nahmen die von der Julius Bär Gruppe verwalteten Vermögen per Ende Oktober 2012 auf 187 Mrd. Schweizer Franken (CHF) zu, was einem Anstieg von 10 Prozent im Vergleich zu Ende 2011 entspricht. Die gesamthaft betreuten Kundenvermögen stiegen um 9 Prozent auf 274 Mrd. CHF. Syngenta (ISIN CH0011037469 / WKN 580854) verlautbarte indes, dass die Griffin Greenhouse Supplies Inc. eine Vereinbarung zur Übernahme der Vertriebs- und Großhandelsorganisation Syngenta Horticultural Services (SHS) unterzeichnet hat. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Die Papiere des Agrochemiekonzerns verbilligen sich um 0,4 Prozent. Des Weiteren hat ABB (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) einen Großauftrag aus Saudi-Arabien erhalten. Das Gesamtvolumen wurde auf rund 170 Mio. US-Dollar beziffert. Der Titel fällt um 0,5 Prozent. Schlusslicht im schweizerischen Leitindex SMI sind nach wie vor Swatch Group mit einem Minus von 1,6 Prozent, während vorne Swiss Re um 0,8 Prozent zulegen.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.483,46 (-0,39 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.509,78 (-0,60 Prozent) FTSE 100 (London): 5.754,56 (-0,55 Prozent) CAC40 (Paris): 3.418,07 (-0,37 Prozent) MIB (Mailand): 15.283,10 (-0,33 Prozent) SMI (Zürich): 6.703,29 (-0,29 Prozent) ATX (Wien): 2.185,34 (+0,46 Prozent) (14.11.2012/ac/n/m)
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