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Börsen in Europa am Morgen: Verluste, easyJet nach Zahlen gesucht 20.11.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes tendieren im frühen Dienstaghandel nach den deutlichen Vortagesgewinnen schwächer. Die Anleger nehmen ein paar Gewinne mit. Dabei belastet auch die Abstufung der Kreditwürdigkeit Frankreichs. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) verliert 0,39 Prozent auf 2.485,58 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) gibt um 0,35 Prozent nach auf 2.493,44 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Abschläge aus.
Die US-Ratingagentur Moody's bewertet Frankreich nicht länger mit der Topnote "Aaa". So wurde die Kreditwürdigkeit der zweitgrößten Volkswirtschaft der EU um eine Note auf "Aa1" reduziert. Zudem wird der Ausblick negativ gesehen, womit eine erneute Herabstufung droht. Laut Moody's haben sich die langfristigen Wachstumsperspektiven verschlechtert. Sorgen bereiten demnach ein übergroßes Bankensystem sowie die engen Handelsverflechtungen mit den Krisenstaaten der Eurozone. Bereits zu Jahresbeginn hatte Standard & Poor's die Bonität von Frankreich auf "AA+" gesenkt.
In Großbritannien fliegen easyJet (ISIN GB00B7KR2P84 / WKN A1JTC1) um 4,8 Prozent vor. Die Billigfluglinie konnte beim Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz gestiegener Treibstoffkosten zulegen, was auf erhöhte Passagierzahlen zurückzuführen war. Dabei profitierte der Konzern von einer starken Nachfrage im Spätsommer. Die Jahresdividende wurde verdoppelt.
In der Schweiz gibt es eine Nachricht von der Akquisitionsfront. Der Agrochemiekonzern Syngenta (ISIN CH0011037469 / WKN 580854) übernimmt Sunfield Seeds. Das Unternehmen mit Sitz in den USA liefert Dienstleistungen in der Produktion und Verarbeitung von Sonnenblumensaatgut in mehr als 30 Länder weltweit. Die Transaktion wird voraussichtlich bis Ende 2012 abgeschlossen. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. Syngenta verbilligen sich um 0,6 Prozent. Daneben geht es für Großbank Credit Suisse Group (ISIN CH0012138530 / WKN 876800) als schwächster Wert im SMI um 2,7 Prozent nach unten. Die Bank informierte heute über Veränderungen in ihrer Organisationsstruktur und Geschäftsleitung, welche per 30. November 2012 in Kraft treten. So werden die Divisionen Private Banking und Asset Management zur Division Private Banking & Wealth Management zusammengeführt. Hans-Ulrich Meister und Robert Shafir werden diese neu geschaffene Division gemeinsam leiten. Eric Varvel und Gael de Boissard werden gemeinsam die Division Investment Banking leiten. Wie weiter mitgeteilt wurde, bedeutet die neue Organisationsstruktur auch, dass in der Geschäftsleitung die Funktionen des CEO Asien-Pazifik und des CEO EMEA nicht mehr eigens besetzt sind. Osama Abbasi und Fawzi Kyriakos-Saad, welche in diesen beiden Funktionen tätig waren, verlassen das Unternehmen. Walter Berchtold, Chairman Private Banking, hat ebenfalls mitgeteilt, dass er von seiner Funktion zurücktreten und die Credit Suisse nach über 30 Jahren verlassen wird. Mit Richemont, Swatch Group und Actelion notieren im SMI nur drei Titel in der Gewinnzone.
EADS (ISIN NL0000235190 / WKN 938914) geben um 0,8 Prozent nach. Die deutsche Bundesregierung bereitet einem Medienbericht zufolge den Einstieg bei dem Luft- und Raumfahrtkonzern vor. Wie es unter Berufung auf informierte Kreise heißt, soll der deutsche Anteil künftig bei 12 Prozent liegen. Frankreich will laut dem Bericht seinen Anteil von 15 Prozent auf ebenfalls 12 Prozent reduzieren, Spanien soll weiterhin 5,5 Prozent an dem Konzern halten. Die Verhandlungen der drei Länder sollen dem Bericht zufolge bis Ende November abgeschlossen sein. Zudem sollen künftig Entscheidungen in einem transparenten Verfahren getroffen werden, das den Verwaltungsrat und die jährliche Hauptversammlung umfasst. Schlusslicht im CAC 40 sind zur Stunde STMicroelectronics mit einem Minus von 2 Prozent, während sich gleichzeitig Accor mit einem Zuwachs von 3,2 Prozent auf Platz eins der Gewinnerliste wiederfinden.
Im österreichischen Leitindex ATX können sich Telekom Austria mit einem Wertzuwachs von 1 Prozent an die Indexspitze setzen. Auf dem letzten Platz verlieren unterdessen Erste Group Bank 1,1 Prozent an Wert.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.485,58 (-0,39 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.493,44 (-0,35 Prozent) FTSE 100 (London): 5.721,31 (-0,28 Prozent) CAC40 (Paris): 3.421,62 (-0,52 Prozent) MIB (Mailand): 15.189,27 (-0,78 Prozent) SMI (Zürich): 6.616,95 (-0,33 Prozent) ATX (Wien): 2.188,54 (-0,31 Prozent) (20.11.2012/ac/n/m)
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