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Börsen in Europa am Morgen: Zugewinne, Remy Cointreau in Feierlaune 27.11.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes tendieren im frühen Dienstaghandel nach der Einigung auf eine weitere Kredittranche für Griechenland fester. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewinnt 0,76 Prozent auf 2.561,96 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) legt um 0,50 Prozent zu auf 2.535,88 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Aufschläge aus.
Die Finanzminister der Eurozone, die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IWF) - die so genannte Troika - haben sich heute Morgen nach stundenlangen Verhandlungen auf die Gewährung einer weiteren Kredittranche für Griechenland geeinigt. Damit ist der Weg frei für weitere dringend benötigte Finanzhilfen in Höhe von 43,7 Mrd. Euro für das akut von der Pleite bedrohte Euro-Mitglied. Dabei sollen noch im Dezember 2012 10,6 Mrd. Euro für den griechischen Haushalt und 23,8 Mrd. Euro zur Stützung der griechischen Banken durch den Rettungsfonds ESFS ausbezahlt werden. Der Restbetrag soll in drei Tranchen im ersten Quartal 2013 an Griechenland überwiesen werden, wobei diese Zahlungen von der Umsetzung der mit der Troika ausgehandelten Bedingungen (inklusive einer für Januar 2013 vorgesehenen Steuerreform in Griechenland) abhängen. Die formale Bewilligung der Milliardenhilfen soll den Angaben zufolge bis zum 13. Dezember 2012 erfolgen. Das von der Troika beschlossene Maßnahmenpaket sieht daneben u. a. eine Verlängerung der Kreditlaufzeiten sowie eine Verringerung der Zinslast vor.
Vienna Insurance Group (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17) rücken um 1,6 Prozent vor. Der Versicherungskonzern steigerte in den ersten drei Quartalen seinen Gewinn. Sehr positiv entwickelten sich daneben auch die Prämieneinnahmen. Sehr stark präsentierten sich dabei die Märkte in der CEE-Region. Die Combined Ratio des Konzerns nach Rückversicherung (ohne Berücksichtigung von Veranlagungserträgen) lag trotz starker Belastungen durch Unwetterschäden bei sehr guten 96,9 Prozent (Vorjahreswert: 97,2 Prozent). Im österreichischen Leitindex ATX können auf den Plätzen eins und zwei der Gewinnerliste CA Immobilien Anlagen und Erste Group Bank um mehr als 2 Prozent ansteigen. Schlusslicht sind derweil Telekom Austria mit einem Abschlag von 0,8 Prozent.
Zahlen gibt es heute auch aus Frankreich. Spirituosenhersteller Remy Cointreau (ISIN FR0000130395 / WKN 883206) hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr angesichts eines starken Umsatzwachstums deutlich verbessert. Auf bereinigter Basis konnte der Gewinn ebenfalls klar zulegen. Der Umsatz wurde um mehr als ein Viertel gesteigert. Den Angaben zufolge profitierte Remy Cointreau im Berichtszeitraum von einer starken Entwicklung in allen Regionen, vor allem in Asien und den USA. Für das zweite Halbjahr erwartet der Spirituosenhersteller zwar ein etwas moderateres Wachstum, geht jedoch weiterhin davon aus, im Gesamtjahr ein deutlich höheres Ergebnis als im Vorjahr generieren zu können. Der Titel schießt im breiten Markt um 6,9 Prozent nach oben. Carrefour (ISIN FR0000120172 / WKN 852362) konnte derweil Presseangaben zufolge zuletzt eine Erholung seiner China-Umsätze verzeichnen. Die Aktie des Handelskonzerns steigt um 1,2 Prozent. Im CAC 40 verteuern sich Société Générale auf Platz eins der Gewinnerliste um 2,8 Prozent. Crédit Agricole und BNP Paribas entwickeln sich mit Wertzuwächsen von 2,1 bzw. 1,5 Prozent ebenfalls besser als der Gesamtmarkt, während die rote Laterne von EADS mit einem Minus von 0,8 Prozent getragen wird.
Severn Trent (ISIN GB00B1FH8J72 / WKN A0LBHG) verbilligen sich um 0,2 Prozent. Der Wasserversorger legte beim Gewinn im ersten Halbjahr deutlich zu, was u.a. mit Einmalbelastungen im Vorjahr zusammenhängt. Der Umsatz stieg indes leicht. Der Ausblick wurde bestätigt. Schlusslicht im FTSE 100 sind Petrofac mit einem Abschlag von 1 Prozent, während an der Indexspitze Royal Bank of Scotland um 4,2 Prozent vorrücken. Daneben geht es für Lloyds Banking und Barclays um 2,8 bzw. 1,3 Prozent nach oben.
ABB (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) hat derweil einen Großauftrag aus China erhalten. So wurde der Energie- und Automationstechnikspezialist mit der Lieferung von Stromrichttransformatoren und Komponenten für die Ultrahochspannungs-Gleichstromübertragungsleitung (UHVDC) zwischen Hami und Zhengzhou in China beauftragt. Das Auftragsvolumen wurde auf rund 100 Mio. US-Dollar beziffert. Die Aktie legt um 1 Prozent zu.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.561,96 (+0,76 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.535,88 (+0,50 Prozent) FTSE 100 (London): 5.818,83 (+0,55 Prozent) CAC40 (Paris): 3.523,92 (+0,66 Prozent) MIB (Mailand): 15.607,52 (+0,56 Prozent) SMI (Zürich): 6.715,46 (+0,50 Prozent) ATX (Wien): 2.265,82 (+0,93 Prozent) (27.11.2012/ac/n/m)
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