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Börsen in Europa am Morgen: Uneinheitlich, Whitbread im Aufwind 11.12.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes tendieren im frühen Dienstaghandel uneinheitlich. Im Blickfeld der Investoren stehen nach wie vor der schwelende Haushaltsstreit in den USA sowie die Regierungskrise in Italien. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewinnt derzeit 0,32 Prozent auf 2.604,36 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) fällt um 0,02 Prozent auf 2.591,18 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren mehrheitlich stärker.
In Großbritannien geht es für Diageo (ISIN GB0002374006 / WKN 851247) um 1,6 Prozent nach unten. Der Spirituosenhersteller hat die Gespräche mit der JB y Compania S.A. de C.V. und der Lanceros S.A. de C.V. hinsichtlich der Zukunft der Marke Cuervo beendet. Dabei haben die Parteien sich nun darauf verständigt, die Voraussetzungen zu schaffen, um das bestehende Vertriebsabkommen Ende Juni 2013 auflösen zu können. Zahlen wurden unterdessen heute von Whitbread (ISIN GB00B1KJJ408 / WKN A0LGB1) gemeldet. Der Betreiber von Hotels, Restaurants und Kaffeehäusern konnte den Umsatz im dritten Quartal um 14,4 Prozent steigern. Auf vergleichbarer Basis wurde ein Umsatzplus von 3,3 Prozent erzielt. Besonders stark entwickelte sich die Kaffeehauskette Costa, die im dritten Quartal auf vergleichbarer Basis einen Umsatzanstieg von 7,1 Prozent erzielen konnte. Für das laufende Fiskaljahr geht der Konzern weiterhin von einem schwierigen Marktumfeld aus. Dennoch sieht sich Whitbread auf Kurs, um die Jahresziele erreichen zu können. Der Titel steigt auf Platz eins der Gewinnerliste im FTSE 100 um 4,4 Prozent. Schließlich teilte HSBC Holdings (ISIN GB0005405286 / WKN 923893) mit, dass man mit den US-Behörden eine Einigung bezüglich der Geldwäsche-Vorwürfe erzielt hat. Dabei umfasst die jüngste Einigung ein so genanntes Deferred Prosecution Agreement (DPA) mit dem US-Justizministerium. Zudem hat man sich auf eine weltweite Resolution mit allen anderen US-Regierungsbehörden verständigt, die HSBC hinsichtlich der genannten Vorwürfe untersucht haben. Eine Vereinbarung mit der britischen Finanzaufsicht Financial Services Authority (FSA) wird in Kürze erwartet. Im Rahmen der nun erzielten Einigung leistet HSBC eine Strafzahlung in Höhe von 1,92 Mrd. US-Dollar. Die Papiere des Finanzkonzerns verbilligen sich um 0,3 Prozent.
Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) teilte bereits gestern mit, dass man nach eingehender Analyse beschlossen hat das Unternehmensrating durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) einzustellen. Zuletzt hatte S&P Anfang September das langfristige Rating von Wienerberger mit BB und stabilem Ausblick bestätigt. Die Ratingbeziehung zu Moody's (Ba2, Ausblick stabil) bleibt unverändert aufrecht. Ausschlaggebend für diesen Schritt war neben Wirtschaftlichkeitsüberlegungen die abnehmende Bedeutung von Ratings für die Emissionen von Wienerberger. Die Aktie des Baumaterialherstellers verbilligt sich als Schlusslicht im österreichischen Leitindex ATX um 1,1 Prozent. Die Gewinnerliste wird gleichzeitig von Telekom Austria mit einem Wertzuwachs von 2,2 Prozent angeführt.
Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren stehen im französischen Leitindex CAC 40 die Papiere von Veolia Environnement mit einem Zugewinn von 2,8 Prozent. Daneben legen auch Bouygues, Pernod-Ricard und Schneider Electric um mehr als 1 Prozent zu, während sich mit BNP Paribas und Crédit Agricole zwei Banktitel mit Wertverlusten von 0,7 bzw. 1,4 Prozent am Indexende wiederfinden.
Im schweizerischen Leitindex SMI rücken Richemont auf Platz eins der Gewinnerliste um 1,2 Prozent vor. Die rote Laterne wird unterdessen von Credit Suisse mit einem Minus von 0,6 Prozent getragen. Daneben verbilligen sich Julius Baer und UBS um 0,5 bzw. 0,4 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.604,36 (+0,32 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.591,18 (-0,02 Prozent) FTSE 100 (London): 5.922,33 (+0,01 Prozent) CAC40 (Paris): 3.624,28 (+0,34 Prozent) MIB (Mailand): 15.423,08 (+0,45 Prozent) SMI (Zürich): 6.963,26 (+0,28 Prozent) ATX (Wien): 2.330,01 (-0,07 Prozent) (11.12.2012/ac/n/m)
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