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Börsen in Europa am Mittag: Knapp im Plus, Warten auf Fed-Entscheidung 12.12.2012
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes tendieren zur Wochenmitte auch im Mittagshandel knapp im Plus. Die Anleger halten sich aber im Vorfeld des am Abend erwarteten Fed-Sitzungsergebnisses mit größeren Neuengagements zurück. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) gewinnt derzeit 0,08 Prozent auf 2.626,05 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) steigt um 0,16 Prozent auf 2.602,77 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Zugewinne aus.
Die Industrieproduktion in der Eurozone hat sich im Oktober gegenüber dem Vormonat nach Angaben der EU-Statistikbehörde reduziert. Auf Monatssicht schrumpfte die saisonbereinigte Ausbringung in der Eurozone (EZ17) um 1,4 Prozent, während sie im September um 2,3 Prozent gesunken war. Im Vorjahresvergleich ging die arbeitstäglich bereinigte Fertigungsmenge in der Eurozone um 3,6 Prozent zurück, nach einem Minus von 2,8 Prozent im Vormonat. In der gesamten Europäischen Union (EU27) fiel die Erzeugung um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat, nach einem Rückgang um 2,1 Prozent im September. Binnen Jahresfrist nahm der Output um 3,1 Prozent ab, während er im September um 2,7 Prozent nachgegeben hatte.
Die Wall Street dürfte heute mit grünen Vorzeichen in den Handel starten. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,17 Prozent nach oben. Der NASDAQ-Future steigt um 0,22 Prozent, während der S&P-Future um 0,16 Prozent zulegt. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, die Im- und Exportpreise, der Ölmarktbericht, der Staatshaushalt und das Fed-Sitzungsergebnis gemeldet.
Die Arbeitsmarktsituation in Großbritannien hat sich im Oktober nach Angaben von National Statistics verbessert. In den drei Monaten von bis Oktober 2012 belief sich die Zahl der Arbeitslosen auf 2,51 Millionen, das sind 128.000 weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Ferner lag die ILO-Arbeitslosenquote für den Zeitraum August bis Oktober bei 7,8 Prozent, was einem Rückgang um 0,5 Prozentpunkte zum Vorjahreszeitraum entspricht. BHP Billiton (ISIN GB0000566504 / WKN 908101) rücken um 0,2 Prozent vor. Der Minenbetreiber wird zwei Beteiligungen an den chinesischen Ölgiganten PetroChina (ISIN CNE1000003W8 / WKN A0M4YQ) verkaufen. So erwirbt die PetroChina International Investment (Australia) Pty Ltd. demnach den 8,33-prozentigen Anteil von BHP am East Browse Joint Venture sowie BHPs 20 Prozent-Anteil am West Browse Joint Venture. Für die Beteiligungen an dem Erdgasprojekt vor der australischen Westküste zahlt PetroChina insgesamt 1,63 Mrd. US-Dollar in bar.
Im Blickfeld der Investoren stehen heute in der Schweiz die Titel von Syngenta (ISIN CH0011037469 / WKN 580854), die sich um 0,4 Prozent verteuern. Der Agrochemiekonzern teilte mit, dass am Ende der ersten Annahmefrist des Übernahmeangebots für die belgische Agro-Biotech-Gesellschaft Devgen (ISIN BE0003821387 / WKN A0ERVM) 94,11 Prozent aller Devgen-Aktien zu den Bedingungen des Angebots angedient wurden. Syngenta hat bestätigt, dass alle Bedingungen des Übernahmeangebots erfüllt wurden und dass das Angebot inzwischen unbedingt ist. Im SMI stehen derweil Givaudan mit einem Aufschlag von 1,6 Prozent auf dem ersten Platz der Gewinnerliste. Julius Baer verbilligen sich derweil am Indexende um 0,9 Prozent.
In Spanien geben Inditex (ISIN ES0148396015 / WKN 756434) um 0,1 Prozent nach. Der Bekleidungshändler konnte seine Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres prozentual zweistellig steigern. Der Gewinn wurde daneben überproportional verbessert. Dabei profitierte der Konzern von einem hohen Wachstum in Asien sowie einem starken Online-Geschäft. Die Erwartungen wurden damit erfüllt.
Die französischen Verbraucherpreise sind im November nach Angaben der Statistikbehörde INSEE mit verlangsamtem Tempo angestiegen. So verringerte sich die Jahresteuerungsrate der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone auf 1,6 Prozent, nach 2,1 Prozent im Vormonat. Im Vormonatsvergleich fielen die Lebenshaltungskosten um 0,2 Prozent. Im CAC 40 rücken derweil an der Indexspitze EDF um 1,9 Prozent vor, während Veolia Environnement als Schlusslicht 1,3 Prozent an Wert verlieren.
Die österreichische S&T System Integration & Technology Distribution (ISIN AT0000905351 / WKN 915194) gab bekannt, dass mit der heutigen Eintragung der Verschmelzung der S&T System Integration & Technology Distribution AG auf die Quanmax AG (ISIN AT0000A0E9W5 / WKN A0X9EJ) in das Quanmax-Firmenbuch in Linz die Verschmelzung der beiden Unternehmen erfolgreich vollzogen worden ist. Im österreichischen Leitindex ATX rücken auf Platz eins der Gewinnerliste AMAG Austria Metall um 2,4 Prozent vor. Hinten verbilligen sich unterdessen Andritz und CA Immobilien Anlagen um mehr als 1 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.626,05 (+0,08 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.602,77 (+0,16 Prozent) FTSE 100 (London): 5.939,54 (+0,25 Prozent) CAC40 (Paris): 3.643,46 (-0,07 Prozent) MIB (Mailand): 15.664,17 (+0,50 Prozent) SMI (Zürich): 6.985,11 (+0,16 Prozent) ATX (Wien): 2.356,81 (+0,37 Prozent) (12.12.2012/ac/n/m)
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